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14 Pluspunkte für Inbound-Marketing

14. July 2009, 05:55 Uhr von Torsten Herrmann

Wenn man Inbound-Marketing mit klassischen Outbound-Marketing- bzw. Interruption-Marketing-Maßnahmen (Direktmarketing, Werbung, Telesales) vergleicht, hat Inbound-Marketing häufig die Nase vorn. Dennoch sollte man in B2B-Branchen nicht auf Outbound verzichten. Die folgende Auflistung zeigt die Vorteile auf, die man mit Inbound-Marketing nutzen kann. Wie Sie diese Vorteile für Ihr B2B-Unternehmen nutzen können, lesen Sie im E-Book “B2B-Inbound-Marketing: Aktive Interessenten als Kunden gewinnen“. Oder schauen Sie sich die englische Präsentation auf der gleichen Seite an. Wenn Sie ein B2C-Unternehmen sind, bitte ich Sie, mich direkt anzusprechen unter therrmann (at) chainrelations.de. Dann zeige ich Ihnen gerne die Möglichkeiten für Konsumgüter auf.

  • Inbound-Marketing ist kostengünstiger.
    Vergleicht man Inbound-Marketing-Maßnahmen mit den meisten klassischen Marketing-Maßnahmen wie Anzeigen und Telemarketing, sind die Kosten niedrig. Meist ist nicht mehr nötig als Arbeitskraft und externe Dienstleistungen (Redaktion, Videoproduktion, Programmierung). Viele Services wie Twitter oder Social-Media-Angebote sind kostenlos.
  • Inbound-Marketing verwendet wieder.
    Marketing und Vertrieb geben Inhalte, die im Unternehmen ohnehin entstehen, an Interessenten weiter (Analysen, Entscheidungshilfen, Werkzeuge). Zudem lassen sich beispielsweise Vorträge oder Seminare als Online-Videos wieder verwerten.
  • Inbound-Marketing bedeutet investieren.
    Die meisten Inbound-Marketing-Maßnahmen wirken langfristig. Informationen und Tools im Internet helfen über mehrere Jahre Interessenten bei ihrer Entscheidungsvorbereitung. Eine Anzeige hingegen wird mit dem Erscheinen der nächsten Ausgabe eines Fachmagazins kaum mehr beachtet.
  • Inbound-Marketing wirkt langfristig.
    Viele Marketing-Maßnahmen wirken kurzfristig. Meist gibt es einen großen Launch und danach werden die Maßnahmen zurückgefahren. Einige Wochen später hört man von einem neuen Produkt oder einer neuen Initiative schon kaum mehr etwas. Über Suchmaschinen oder Foren lassen sich Inhalte noch ewig finden und für die meisten Entscheidungen sind die Aussagen einer Information relevanter als ihre Aktualität.
  • Inbound-Marketing setzt auf Dialog.
    Viele Inbound-Marketing-Maßnahmen signalisieren die Bereitschaft für einen Dialog und setzen darauf, mehr von einem Interessenten zu erfahren – auch das, was dem Anbieter nicht gefällt. So lässt sich viel voneinander lernen und manches Missverständnis aufklären. Genauso lernt der Interessent den Anbieter über den Dialog besser kennen.
  • Inbound-Marketing richtet sich an Menschen, die sich mit einer konkreten Investition befassen.
    Viele Marketingmaßnahmen verfehlen die Vorbereiter einer Entscheidung und haben daher riesige Streuverluste. Eine Anzeige ist wie ein Direktmailing in dem konkreten Moment nur für wenige interessant. Bis sie das Angebot brauchen, haben sie es womöglich längst vergessen. Das Marketing kann sich nicht so genau auf den Entscheidungsvorbereiter einstellen, wie wenn er sich seine Informationen sowie potentiellen Lösungen und Anbieter selbst sucht. Inbound-Marketing versorgt die Interessenten auf der Suche nach entscheidungsrelevanten Informationen mit hochqualitativen Inhalten – notfalls auch über mehrere Monate – bis die Entscheidung gereift ist.
  • Inbound-Marketing passt sich an das Informationsbedürfnis eines Interessenten an.
    Inbound-Marketing-Maßnahmen können nicht zu 100 Prozent die Informationen bereithalten, die ein Entscheidungsvorbereiter sich wünscht. Trotzdem erhält er ein sehr breites Angebot an Hintergrundinformationen, Analysen, Anwenderberichten und Entscheidungswerkzeugen. Zudem kann er diese Angebote nutzen, wann er möchte, da sie konstant zum Abruf bereit gehalten werden. Er kann die Angebote in der Form nutzen, die er möchte: Als Video, als Webinar oder als Whitepaper.
  • Inbound-Marketing berücksichtigt die Interessen aller im Buying-Center.
    Jeder an einer Entscheidung Beteiligte hat die Investition unter verschiedenen Gesichtspunkten zu bewerten. Dazu benötigt er auch Informationen des Anbieters. Diese können entsprechend erstellt werden und auch zwischen den Mitgliedern weitergegeben werden. Dadurch wird ein Informationsverlust vermieden und die Inhalte werden nicht verkürzt oder falsch weitergegeben.
  • Inbound-Marketing verbreitet sich von selbst.
    Im Idealfall erzählen sich Menschen über Blogs, Twitter oder Diskussionsforen von wertvollen Informationen, die sie von einem Anbieter erhalten haben. Das Bunkern von Informationen entspricht nicht mehr dem Zeitgeist.
  • Inbound-Marketing wirkt authentisch.
    Mit Hilfe von Inbound-Marketing wird ein Anbieter plastischer und persönlicher als über die üblichen Unternehmensinformationen. Mitarbeiter berichten von ihren Erfahrungen, gewähren Einblicke in ihre Arbeit und zeigen nicht nur die positiven Seiten einer Lösung auf. Inbound-Marketing-Maßnahmen setzen auf ausführliche, neutrale Informationen statt auf Werbebotschaften und Superlative.
  • Inbound-Marketing ist überprüfbar.
    Da die meisten Inbound-Marketing-Maßnahmen mit dem Interessenten interagieren (für Download registrieren, für Email-Newsletter anmelden, Visitenkarte am Messestand abgeben), lässt sich der Erfolg nachvollziehen. Zudem kann gemessen werden, wie sich ein Interessent mit einem Anbieter auseinandersetzt (Webseiten-Besuche, Öffnungsraten von Emails, Weiterleiten von Informationen etc.).
  • Inbound-Marketing wirkt vertrauensfördernd und risikominimierend.
    Fehlendes Vertrauen und eine zu große Angst vor den Risiken hemmen eine Investition am stärksten. Inbound-Marketing-Maßnahmen erlauben den Entscheidungsvorbereitern und -trägern Kompetenzen wie auch Risiken besser einzuschätzen.
  • Inbound-Marketing unterstützt Thought Leadership (Vordenkerrolle).
    Inbound-Marketing ermöglicht es auch kleinen Anbietern, sich in einem Marktsegment als Thought-Leader (Vordenker) zu positionieren. Auch wenn der Bekanntheitsgrad eines größeren Anbieters eine wichtige Rolle spielt: Die Qualität der Inhalte zählt. Dies ist vor allem in wissensbasierten Dienstleistungsbranchen wichtig, wie beispielsweise Unternehmensberatung, Softwareentwicklung oder auch IT-Sicherheit. So lassen sich Interessenten zu innovativen Investitionen animieren, wenn sie ihnen ein Anbieter näher bringt.
  • Inbound-Marketing hilft dem David gegen den Goliath.
    Die Größe eines Anbieters spielt im Internet eine geringere Rolle als in der Vergangenheit. Früher konnte ein Anbieter nur dort verkaufen, wo er Filialen hatte und sie den Markt aktiv bearbeiteten. Heute können Anfragen aus der ganzen Welt kommen, da jemand die eigenen Informationen auf der Website interessant fand.

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Dieser Eintrag wurde am 14. July 2009 um 05:55 Uhr geschrieben und ist unter gelistet. Sie können alle Einträge über den RSS 2.0 Feed abbonieren. Sie können einen Kommentar posten.


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