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Serviceumfrage bei der Telekom

30. June 2006, 07:42 Uhr von Torsten Herrmann

Gestern erhielt ich einen Anruf von der Telekom, meinem Telefon und DSL-Provider. Die Dame am Telefon wollte wissen, wie zufrieden ich mit dem Service der Telekom gewesen sei, nachdem ich kürzlich eine Störung gemeldet hatte. Nach einigen Plänkelfragen ging sie in medias res.

“Konnten die Servicemitarbeiter der Telekom Ihr Problem lösen?”

Nun war es so, dass ich ein Problem mit meinem Router hatte, der sich aufgehängt hatte. Die Telekom konnte überhaupt nichts lösen. Das erklärte ich der Call-Center-Mitarbeiterin und sie trug “Nein” ein. So ging es weiter, immer wieder “Nein”, weil ein “Ja” technisch nicht möglich war und faktisch falsch gewesen wäre. Kein Telekom-Mitarbeiter konnte virtuell meinen Router reseten bzw. an einem späteren Zeitpunkt hätten sie mir das vielleicht geraten. Nur bis dahin war ich selbst darauf gekommen. Irgendwann reichte es mir und ich bat die Dame, nur noch “Nein” oder den schlechtesten Wert auf der Skala zu nehmen. Auch dass man mich jemals nochmal anrufe, lehnte ich ab: Nicht wieder fünf Minuten mit wenig zielführenden Fragen. Ich “bestrafte” also nicht den Kundenservice der Telekom, über den ich gar nichts negatives sagen kann, sondern die mieserable Befragungsmethode. Was zählte waren nur die 5 Euro pro beantwortetem Fragebogen, den der Call-Center-Betreiber der Telekom in Rechnung stellen konnte.

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Gelesen: Wolf Lotter – Verschwendung

29. June 2006, 17:09 Uhr von Torsten Herrmann

Wolf Lotter - Verschwendung

Amazon-Link: Wolf Lotter: Verschwendung – Wirtschaft braucht óberfluss

Wer wie ich als erstes in der Brand eins immer den Leitartikel von Wolf Lotter liest, wird sicher ohnehin das Buch kaufen. Jeder andere wird vielleicht verwundert sein. “Verschwendung”, so der Buchtitel, irgendwie klingt das moralisch falsch. Zudem herrscht heute eher eine Spar- und “Geiz ist geil”-Mentalität vor, in der Verschwendung keinen Platz hat. Warum das nicht so ist bzw. sein sollte, wird einem spätestens klar, wenn man Lotters Unterscheidung zwischen Verschwendung und Vergeudung gelesen hat. Diesen Unterschied hatte ich persönlich vorher noch nicht so klar gesehen.

Laut Wolf Lotter, Wirtschaftsjournalist und Mitbegründer von brand eins, entspricht Verschwendung dem menschlichen Naturell und der wirtschaftlichen Realität. Verschwendung sei gut, produktiv, erfinderisch und natürlich. Der für mich entscheidende Dreh war der Verweis auf die Natur: Seit Milliarden von Jahren handelt die Evolution verschwenderisch. Der Mensch ist das Produkt dieser natürlichen Vielfalt. Märkte funktionieren von jeher auf der Basis eines verschwenderischen Angebots und einer vielfältigen Nachfrage. Ein Einheitssortiment zum Einheitspreis ist bloß der Traum aller Einfältigen, die Gesellschaft und Wirtschaft mit ihrem Sparwahn überziehen. Wer verschwendet, nützt anderen – tut also nicht nur sich selbst etwas Gutes. Wolf Lotter erteilt den Geizhälsen, Neidern, Sparaposteln und Kostendrückern eine klare Absage. Er feiert die grandiosen Verschwender, die spendablen Gönner und alle, die fröhlich nach der Devise leben: Leben und leben lassen. Oder anders gesagt: Genug kann nie genügen.

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239

28. June 2006, 18:28 Uhr von Torsten Herrmann

239

Manchmal sieht man Marketingideen, bei denen man neidisch werden kann. Denn diese Idee ist einfach fantastisch. Ein Schweizer Künstler hat 1000 Bilder mit den Zahlen von 1 bis 1000 gemalt (In Wahrheit malt er wohl noch, denn die Lieferzeit beträgt 4-6 Wochen). Diese verkauft er über Internet unter http://www.onethousandpaintings.com/home/. Als ich es sah, dachte ich nur: Ich will die 239. Unbedingt. Schließlich ist das mein Geburtstag. 23. September. Ich bin sicher, dass es vielen so geht. Es geht nicht mehr darum, wie gut das Bild ist, es geht darum, dieses einzigartige Stück zu besitzen. Weil es jeden Moment verkauft sein könnte. Das ist Viral Marketing.

Ich halte mich noch zurück. Bei $ 456,60. Aber der Preis steigt, je mehr Bilder verkauft sind. So eine wunderbare Viral Marketing-Idee, dass sie sich im Internet verbreitet, ist vollkommen klar. Leider war es nicht meine. Aber ich habe schon andere Viral Marketing-Ideen gehabt, die auch funktioniert haben.

Gefunden in Seth Godins Weblog.

VoIP-Gateway

28. June 2006, 08:50 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist ein VoIP-Gateway?

Ein VoIP-Gateway ermöglicht die Verbindung eines Telefonnetzes mit einem IP-Netz. Ein VoIP-Gateway hat daher auf Seiten des ISDN-Netzes eine Telefonnummer und auf Seiten des IP-Netzes eine IP-Adresse. Ein Telefonat besteht daher aus einer ISDN-Verbindung im ISDN-Netz und aus einer RTF-Session im IP-Netz. Das VoIP-Gateway muss dabei den Bitstrom im digitalen Telefonnetz in IP-Pakete leisten. Zudem muss es den Anruf über ein Telefonnetz in einen Anruf in einem IP-Netz umsetzen und muss wissen, zu welcher IP-Adresse er eine RTF-Session aufbauen muss.

Anbieter von Voice-over-IP-Lösungen:
Vortel GmbH

Real-Time Transport Protocol (RTP)

28. June 2006, 08:48 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist das Real-Time Transport Protocol (RTP)?

Das RTP-Protokoll kommt bei der Übermittlung der Sprache mit Voice-over IP zum Einsatz. Jedes IP-Telefon muss daher zwangsläufig das RTP-Protokoll unterstützen. Die Nachbildung einer physikalischen Telefonverbindung zwischen IP-Telefonen wird als RTP-Session bezeichnet. Um die Telefonverbindung auf- und abzubauen, kommen das Protokoll SIP (Session Initiation Protocol) oder die Protokolle H.225.0 und H.245 zum Einsatz.

Public Switched Telephone Network (PSTN)

28. June 2006, 08:47 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist ein Public Switched Telephone Network?

Als Public Switched Telephone Network wird das herkömmliche, öffentliche Telefonnetz bezeichnet. Je nach óbertragungstechnologie unterscheidet man zwischen einem analogen und einem digitalen Telefonnetz.

Next Generation Network (NGN)

28. June 2006, 08:46 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist ein Next Generation Network?

Ein konvergentes Netz, das über das IP-Protokoll gleichzeitig Sprach-, Daten- und Videokommunikation ermöglicht, bezeichnet man als Next Generation Network (NGN).

Voice-over-IP (VoIP)

28. June 2006, 08:44 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist Voice-over-IP?

Die Übermittlung von menschlicher Sprache in Echtzeit über IP-Netze bezeichnet man als Voice-over-IP (VoIP). Die (analoge) Sprache wird dazu in (digitale) IP-Pakete zerlegt, über Internet transportiert und beim Empfänger wieder zusammengesetzt. Das am häufigsten verwendete Sprachcodierungsverfahren ist der Standard G.729, für eine höhere Qualität kommt das Sprachcodierungsverfahren PCM (Pulse Code Modulation) nach dem Standard G.711 zum Einsatz. Von Internet-Telefonie spricht man immer dann, wenn das verwendete IP-Netz öffentlich ist.

Anbieter von Voice-over-IP-Lösungen:
Vortel GmbH

CAN-BUS

28. June 2006, 08:25 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist ein CAN-Bus?

Der CAN-Bus ist der zentrale Datenbus für die Vernetzung der einzelnen Systeme, Sensoren und Aktoren in der Automobilindustrie. Er bildet somit das Kommunikationsnetz innerhalb eines Autos. Neben dem CAN-Bus existieren weitere Feldbusse in der Automobilindustrie, wie der Lin-Bus oder das neuartige, schnellere Flexray. Der CAN-Bus vernetzt inzwischen mehr als 50 und zum Teil sogar bis 70 dezentrale Steuergeräte miteinander im Auto. Der CAN-Bus ist dezentral aufgebaut, damit nicht wie bei einem zentralen System durch einen Ausfall sofort das gesamte System lahm gelegt wird. Stattdessen erfolgt die Kommunikation über eine einzige Leitung, an die alle Steuergeräte angeschlossen werden. Praktisch wird diese Datenleitung doppelt ausgelegt, um eine höhere Sicherheit im Gesamtsystem zu erreichen.

Nachrichten-Identifier (ID)

28. June 2006, 08:24 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist ein Nachrichten-Identifier?

Im CAN-Bus erhält jede Nachricht eine eindeutige Identifikationsnummer, den so genannten Nachrichten-Identifier oder ID. Dieser steht für eine bestimmte Nachricht, z. B. die Motordrehzahl. Hintergrund ist, dass im CAN-Bus im Gegensatz zu anderen Netzwerken keine Geräte- oder Systemadressen vergeben sind, sondern dass jedes Steuergerät im CAN-Bus auf eine Nachricht zugreifen kann und anhand des Identifiers bewertet, ob sie für das Steuergerät relevant ist. Die Kommunikation innerhalb des CAN-Bus verläuft dann so, dass ein Steuergerät, dass eine bestimmte Information benötigt, einen Nachrichten-Identifier zusammen mit einer Kennung, dass die Information gebraucht wird, im CAN-Bus ab. Das Steuergerät, deren Aufgabe der Versand dieser Information ist, erkennt dies und versendet die angeforderte Information. Besonders wichtige Informationen werden periodisch von den Steuergeräten abgeschickt, da sie ständig von verschiedenen Steuergeräten benötigt werden.