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Transportprotokoll

28. June 2006, 08:22 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist ein Transportprotokoll?

Das Transportprotokoll ermöglicht es im CAN-Bus, Informationen auf mehrere CAN-Botschaften aufzuteilen und beim Empfänger zusammen zu setzen. Grund dafür ist, dass der CAN-Bus als óbertragungsmedium maximal 8 Byte Nutzdaten pro Botschaft erlaubt. Dazu erhalten die CAN-Botschaften die gleiche, eindeutige Identifikationsnummer (Nachrichten-Identifier), der sie als zusammengehörig ausweist.

Corporate Blog-Studie

27. June 2006, 22:18 Uhr von Torsten Herrmann

Vorgestern bekam ich von meinem Bekannten Florian Holzhauer per Email den Hinweis auf eine neue Corporate Blog-Studie.

“Behind the Scenes in the Blogosphere: Advice from Established Bloggers” von Dr. Nora Ganim Barnes, University of Massachusetts Dartmouth.

“A fascinating new UMass study penned by Dr. Nora Ganim Barnes, Chancellor Professor of Marketing, interviewed 74 different business bloggers to identify what makes some stand out more than others. The paper (PDF) is chock full of really interesting information.”

Ich habe die Studie während der ersten, öden Halbzeit des Spiels Spanien gegen Frankreich gelesen. Das ging problemlos. Aber zur Studie, die ein für mich typisches Problem von Studien aufzeigt. Quantitative Studien sind meist langweilig, denn mich interessiert kaum, wie viel Prozent genau irgendeine Meinung vertreten. Bei einer Grundgesamtheit von 74 Personen ist das ohnehin sehr stichprobenhaft. Interessant sind daher vor allem die Zitate, also das, was die befragten Blogger wirklich über ihre Intentionen und ihre Probleme sagen. Damit zeigen Sie die Gründe für die Verteilung auf, das ist das spannende und inspirierende. Lesen lohnt sich, allerdings sollten Sie die Blockdiagramme ruhig überblättern.

Neu: PR-Toolbar

27. June 2006, 09:47 Uhr von Torsten Herrmann

In der letzten Zeit wurde mir wohl schon bei der Aktualisierung meines Acrobat Readers die Google Toolbar aufoktroyiert, was insofern nervig ist, als man sich nicht mal dagegen wehren kann. Im Installationsprozess lässt sich das ganze leider nicht beeinflussen.

Freiwillig hingegen habe ich die kostenlose PR-Toolbar installiert, nachdem ich den Hinweis in Pfeffers PR-Newsletter 73 gelesen habe. Das klang alles professionell, also habe ich mich dafür entschieden. Die Installation, für die ich den Admin-Modus meines Rechners wechseln muss, erfolgte leider nicht automatisch für alle User. Darüber kann man sich streiten, aber mir wäre es lieber gewesen. Also nochmal gewechselt und das Programm allen Usern zugewiesen. Danach ergibt sich eine Merkwürdigkeit. Ich habe die Google-Toolbar installiert, die plötzlich in der Ansicht als PR-Toolbar gilt und umgekehrt. Vertrauenswürdig ist etwas anderes.

Dann aber probiere ich das Tool einmal aus. Geboten werden einige Dienste, die ich kurz mal ausprobiere, für mehr fehlt mir gerade die Zeit. Aber meine ersten kleinen Erfahrungen mit den versprochenen Features:

Integrierter PR-Chat
Ehrlich gesagt brauche ich so etwas nicht. Business Chats halte ich für überflüssig und ich bin da bestimmt nicht der Einzige.

Google-Suche von jedem Browserfenster aus
Das erspart mir die Google-Toolbar, die ich als “PR-Toolbar” nun deaktiviert habe.

PR-Glossar und Fachliteratur
Der Glossar stammt aus einigen Webangeboten von Agenturen. Ich bezweifle zwar, dass ich das brauche, aber für Junior Berater ist das sicherlich eine schöne Sache. Die óbersicht über die Fachliteratur entpuppt sich als Amazon-Abfrage. Naja, so oft bestelle ich nicht neue PR-Bücher, da lese ich lieber Bücher über die Branchen meiner Kunden, über Technologie, über Corporate Blogging und über Marketing.

380 handverlesene PR-Links
Die Links sind prima und eine wirklich umfassende óbersicht. Vermisst habe ich auf den ersten Blick nichts. Bei der Dienstleister-Auswahl frage ich mich zwar, wie diese Unternehmen da hinein kommen, aber ich werde ohnehin nur in Ausnahmefällen über mein Netzwerk hinaus gehen.

Integrierte RSS-Feeds von PR-Journal und PR-Blogger
Ehrlich gesagt ärgert mich dieser Punkt wirklich. RSS-Feeds, die man nicht anpassen kann, bei denen man nicht mal Vorschläge zur Erweiterung machen kann, sind überflüssig. Ich brauche die Freiheit von RSS und nicht den Zwang einer Auswahl. Das ist – um mal ein gräßliches Modewort zu verwenden – Web 0.5. Technisch kenne ich mich da nicht aus, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich die Menüs in einer Toolbar nicht ändern kann.

Cookie-Cleaner, History-Cleaner, Cache-Cleaner
Diese Features brauche ich nicht. Aber sie sind natürlich an sich hilfreich.

Email-Benachrichtigung
Diesen Punkt habe ich zunächst gar nicht gefunden. Er versteckt sich unter Toolbar–Optionen im ersten Klappmenü neben der Webadresse PR-Toolbar.de. Das werde ich mal ausprobieren, ich habe da noch so einen vernachlässigten Yahoo-Account.

Exklusive Vergünstigungen
Das ist doch ein guter Punkt. Würde ich vielleicht mal nutzen, wenn ich wüsste, wo ich etwas sparen kann. Das jedoch habe ich nicht gefunden. Vermutlich müsste ich dazu irgendwelche Websites aus dem Linkverzeichnis aufrufen und würde dann die Angebote sehen. Ja, zumindest werde ich so nicht von vermeintlichen Schnäppchen überumpelt.

Regelmäßige Profi-Tipps
Bisher gibt es einen guten Tipp: Eine Plagiats-Suchmaschine gegen Content-Diebstahl namens Copyscape. Kannte ich noch nicht. Da der Dienst gerade erst startet, freue ich mich also noch auf einige andere.

Fazit

Die PR-Toolbar hat viel Nützliches, aber auch manch óberflüssiges. Das kann ich zwar deaktivieren, aber nicht ändern. Sollte das technisch bedingt sein, will ich nichts gesagt haben, aber ich finde es dadurch in seiner Brauchbarkeit stark eingeschränkt. Schließlich will ich – wenn – eine Toolbar ständig nutzen.

EDIT:

Ulf-Henrik Schrader von der Kommunikationsagentur Schrader, dem Anbieter der PR-Toolbar, hat sich bei mir per Email gemeldet. Leider ist meine RSS-Kritik tatsächlich technisch bedingt und nur mit hohem Aufwand änderbar. Also müssen viele Nutzer her, dann wird sich da sicher was machen lassen.

Gelesen: Neil Glass – Die große Abzocke

25. June 2006, 09:56 Uhr von Torsten Herrmann

Cover Neil Glass, Rechte Campus Frankfurt
Bildrechte: Campus Verlag, Frankfurt am Main

Das wohl unterhaltsamste und zugleich auch äußerst informative Fachbuch war in der letzten Zeit Neil Glass mit Die große Abzocke. Der Untertitel verrät, um was es geht: “Die skandalösen Praktiken des Unternehmensberater. Ein Insiderbericht.”

Und so ist es. Neil Glass hat selbst über zwanzig Jahre lang für Unternehmensberatungen in der Welt – und vor allem auch in Deutschland gearbeitet. Wo genau, schreibt er zwar nicht, aber man darf stets grübeln, wer wohl mit “Die Holzfäller” und “Die Familie” gemeint ist. In einem sehr lakonischen, witzigen, zum Teil belletristischen Stil erzählt er, wie Unternehmensberatungen, allen voran die internationalen Managementberatungen, funktionieren. Er enthüllt vergangene Trends und zeigt die Entwicklung der Beratungsunternehmen beispielsweise während der New Economy auf. Dabei aber bleibt er wesentlich ruhiger, als der reißerische Umschlagstext erwarten lässt. Viel mehr analysiert er detailliert, warum Unternehmen Berater holen, wie das Verhältnis zwischen Kunde und Berater aussieht und wie Berater die Positionen gerade schwacher Manager sichern. Und er erklärt auch anschaulich und praktisch nutzbar, wann der Einsatz von Unternehmensberatungen wirkungsvoll und angeraten ist.

Aus Marketingsicht zeigt er vor allem eins: Die Kommunikation über große Schlagworte wie Lean Management, Business Process Reengineering oder Rightsizing steht auf dem Prüfstein. Jedes Jahr eine neue thematische “Sau duchs Dorf zu treiben” kann nicht funktionieren. Ich bezweifle, dass diese Moden auf absehbare Zeit wieder so stark sein können wie vor der New Economy. Viel mehr werden Kompetenz, Erfahrung und technische Umsetzung im Vordergrund der Kommunikation von Beratungsunternehmen stehen müssen. Auch die Kundenkommunikation muss überdacht werden, gerade weil Beratungsunternehmen meist über viele Jahre für einen Kunden arbeiten. Und nicht zuletzt sind gerade auch die Medien dieser Trends müde geworden.

Secure Socket Layer (SSL)

24. June 2006, 14:39 Uhr von Torsten Herrmann

Secure Socket Layer (SSL) ist das Standardverfahren zur Verschlüsselung von Datenpaketen, die über Internet verschickt werden. Diesen Standard unterstützt jeder gängige Internet-Browser. Da es keine verlässliche Authentifizierung, z. B. über Digitale Signaturen oder PINS gibt, trägt das Zahlungsrisiko der Anbieter.