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Was Vertriebler von Bali lernen können

18. December 2007, 13:45 Uhr von Torsten Herrmann

Vielleicht ist es ein etwas ungewöhnlicher Blick auf die Bali-Konferenz, aber ich will es dennoch versuchen. Mir war es nicht bewusst, bis ein Freund es mir gestern erzählte. Ein Delegierter aus Papua-Neuguinea namens Kevin Conrad hat mit einer brillanten kurzen Rede die USA zur Zustimmung gebracht, die sie kurz vorher noch verweigerte. Ein kleiner, wirtschaftlich unbedeutender Staat drehte das Blatt.

Seine Worte:

“I would ask the United States:
We ask for your leadership,
we seek your leadership,
but if for some reason you are non willing to lead,
leave it to the rest of us,
please, get out of the way.”

Auf deutsch:

“Ich möchte die Vereinigten Staaten fragen:
Wir wünschen Ihre Führung,
wir suchen Ihre Führung,
aber falls Sie aus irgendwelchen Gründen nicht führen wollen,
überlassen Sie es uns übrigen,
bitte, gehen Sie aus dem Weg.”

Welch famoser Verhandlungsschachzug. Er packt die Vereinigten Staaten bei ihrem eigenen Anspruch (leadership), ihrem Selbstbild. Dann weißt er ihnen nach, dass Sie genau dagegen verstoßen (not willing to lead). Dann kommt die sehr präzise Alternativsituation und der Hinweis, dass ein Bedeutungsverlust drohe.

Dieser letzte Satz ist besonders geschickt. Es ist kein Appell (“Tun Sie etwas”), kein Angriff (“Dann sind Sie schuld”), sondern eine Handlungsaufforderung, die eigentlich das Gegenteil zum Ziel hat. Denn weiter zu blockieren, wäre ohne Gesichtsverlust nicht mehr möglich gewesen.

Eine Strategie, die man in Verhandlungen mit Marktführern oder Partnern in einer festgefahrenen Situation durchaus einmal einsetzen könnte.

Hier gibt es übrigens das Video mit der kurzen Rede (ca. bei 1:00 min).

Die sieben wichtigsten Softwaretrends

20. November 2007, 12:05 Uhr von Torsten Herrmann

Gartner hat die sieben wichtigsten Softwaretrends zusammen gefasst. Wichtigste Information: Die Margen für Softwareprodukte sinken. Darauf werden sich die Anbieter in ihren Preismodellen einstellen müssen.

Die sieben Trends im Überblick (Quelle: Computerwoche):

  1. Geschäftsprozess-Outsourcing wird wichtiger
  2. Wachsendes Interesse an Software as a Service
  3. Billige Entwicklungsstandorte in Verbindung mit modularen Architekturen (Service-orientierte Architekturen (SOA) )
  4. Drittanbieter schalten sich ins Geschäft mit der Wartung ein
  5. Open-Source-Software auf dem Vormarsch
  6. Die chinesische Softwareindustrie wird besser
  7. Für Indien, China und Brasilien sind die Softwarekosten zu hoch

Kurztext BodyTel Center

19. November 2007, 17:26 Uhr von Torsten Herrmann
Logo BodyTel

BodyTel Center

Das BodyTel Center ist ein Web-Portal mit integrierter Internetdatenbank, in der alle über das Mobiltelefon gesendeten Daten des Diabetes-Patienten erfasst und langfristig dokumentiert werden. In seinem Online-Tagebuch kann der Betroffene neben den Blutzuckerwerten andere wichtige Informationen wie Gewicht, Medikation, Insulingaben oder Ereignisse (“Events”) wie Mahlzeiten und sportliche Aktivitäten online in die Datenbank eingeben. Alle Daten werden grafisch und in Farbe dargestellt und mit Hilfe von Statistikfunktionen aufbereitet. Das BodyTel Center beinhaltet einen Webshop, in dem neben Messgeräten und Teststreifen auch alle für die Krankheit relevanten Artikel wie Bücher zum Thema Diabetes, entsprechende Kochbücher sowie weitere Produkte für Diabetes-Patienten angeboten werden.

Der Patient ist stets Herr über seine Daten und bestimmt, wer Zugriff auf sie erhält. Im BodyTel Center können sich außer dem Patient nach seiner Freigabe auch dessen autorisierte Vertrauenspersonen (Arzt, Familienmitglied etc.) über jeden gängigen Internet-Browser einloggen und die Daten im Portal einsehen. Ausgewählte Datensätze können auf den persönlichen Computer übertragen und beispielsweise in gängigen Programmen, wie Microsoft Word oder Microsoft Excel, verarbeitet werden.

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Kurztext GlucoTel-Teststreifen

19. November 2007, 17:22 Uhr von Torsten Herrmann
Logo BodyTel

GlucoTel-Teststreifen

Die GlucoTel-Teststreifen ermöglichen die Messung innerhalb von 10 Sekunden und benötigen lediglich 650 nl Blut, das bei Kontakt mit dem Teststreifen zur einfacheren Erfassung automatisch in das Innere des Streifens gezogen wird (Kapillareffekt).

Die für jede neue Dose Teststreifen notwendige Kalibrierung des Messsystems erfolgt anwenderfreundlich über das Mobiltelefon. Hier gibt der Patient die Produktionsnummer der Teststreifendose ein und kalibriert so kabellos das Messgerät. Verfahren mit speziellen Einschub-Chips oder Kurvenbestimmung entfallen. Alle 50 Messungen muss erneut kalibriert werden, so dass die Fehlerquelle für falsche Messwerte minimiert wird.

Die Teststreifen werden sowohl in Apotheken sowie über alle gängigen Vertriebskanäle als auch online im Webshop des BodyTel Centers erhältlich sein. Der Versand erfolgt weltweit.

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Kurztext GlucoTel-Messgerät

19. November 2007, 16:03 Uhr von Torsten Herrmann
Logo BodyTel

GlucoTel-Blutzuckermessgerät

Die Messung mit GlucoTel funktioniert wie bei herkömmlichen, modernen Geräten. Die Datenübertragung leistet dann eine integrierte Bluetooth-Einheit. Für die Messung oder óbertragung ist kein einziger Knopfdruck notwendig. Auf Ladestationen oder Verkabelung wird vollständig verzichtet, da die gesamte Datenkommunikation kabellos erfolgt.

Die Ergebnisse jeder Blutzuckermessung werden parallel zum Versand in einem LCD-Bildschirm direkt am Gerät anzeigt. Für sehbehinderte Patienten werden die Werte über das Mobiltelefon vorgelesen. Die Anzeige der Werte erfolgt alternativ in Milligramm pro Deziliter (mg/dL) oder Millimol pro Liter (mmol/L). Außerdem enthält der LCD-Bildschirm Informationen über den Batteriestatus, Blutstatus auf dem Teststreifen, óbertragungsstatus der Bluetooth-Verbindung, Code der Kalibrationskurve, gespeicherte Blutzuckerwerte (“Mem”) und Kalibirierungsmessung plus Glukosewert (“C”). Das Messgerät lässt sich im Dunkeln nutzen, da der Einschubbereich (Port) für die Teststreifen sowie das LCD-Display auf Knopfdruck mit einem grünen LED-Licht erleuchtet wird.

Die Maße des Messgeräts betragen 140 mm x 32 mm x 17 mm. Damit ist es nur geringfügig größer als ein Textmarker. Das Gerät zeichnet ein geringes Gewicht von etwa 65 Gramm aus. Es passt in jede Jackentasche und kann mittels eines Clips beispielsweise am Gürtel getragen werden. Das Messgerät arbeitet mit handelsüblichen Batterien (2 mal AAA), die etwa 800 Messungen ermöglichen.

Das Gerät erlaubt störungsfreies Messen in einem Temperaturbereich von +10 bis + 40 Grad Celsius und hält die notwendige Streubreite von +/- 10 Prozent zum so genannten âÌ¡Gold StandardâÌâ (Laborstandard) ein.

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