31. January 2007, 21:14 Uhr von Torsten Herrmann
Das Internet erzeugt immer wieder diese 15-Minuten-Stars und dieser hier ist wirklich so nett, dass ich ihn auf meine Seite stelle. Matt, ein australischer Videospieleprogrammierer, hat mit 30 seinen Job gekündigt und ist um die Welt gereist. Ein Freund brachte ihn auf die Idee, sich in all den Ländern irgendwo hinzustellen und zu tanzen. Matt tanzt wirklich nicht besonders gut, aber es ist einfach sehr sympatisch, wie er immer wieder vor berühmten Bauwerken oder den verständnislosen Einheimischen “losrennt”. Auch Elefanten und Seelöwen kommen dabei erstaunlich nah. Das ganze findet sich zusammengeschnitten in einem wunderbaren Video-Clip.
Link: sevenload.com
Noch ein Video von Matt: mehr »
29. January 2007, 15:58 Uhr von Torsten Herrmann
Einem merkwürdigen Wort begegne ich immer öfter: “Profitabilität“. Eins ist es auf jeden Fall nicht: deutsch. Irgendwann zweifelte ich an meinem betriebswirtschaftlichen Wissen und fragte mich, ob ich damals in meiner Kosten-Leistungs-Rechnungs-Vorlesung wohl nicht aufgepasst hätte. Aber auch in meinem Gablers Wirtschaftslexikon aus Studienzeiten findet sich nichts. Ebenso nicht in WAHRIG Deutsches Wörterbuch , das ich nach dem Abschluss der Rechtschreibreform vor rund zwei Wochen gekauft habe. Nicht mal Wikipedia kennt das Wort. Obwohl, in einigen Beiträgen taucht der Begriff auf, da schlägt wohl die ominöse Schwarmintelligenz von Wikipedia zu, denn hier wird Wissen gemacht und wenn nur genug Unternehmensvertreter das Wort benutzen, dann schert es keinen mehr, dass es niemand in der Vorlesung gehört haben dürfte. Bald also wird es wohl bei Wikipedia definiert werden. Auch eine Google-Suche bringt allerlei Schmunzelnswertes hervor: So heißt es an erster Stelle in der Presseinformation einer bekannten Unternehmensberatung und einer privaten Universität: “Profitabilität und Wachstum durch dynamische Fusionen”.
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27. January 2007, 17:22 Uhr von Torsten Herrmann
Lead Generation for the Complex Sale von Brian J. Carroll ist ein merkwürdiges Buch. Der Titel ist verlockend für einen Technologie-Marketing-Berater wie mich. Die Kritiken bei Amazon sind sehr gut und auf den ersten Seiten überschlagen sich bekannte Marketingautoren mit Lobeshymnen. Trotzdem habe ich mich – nachdem ich das Buch gelesen hatte – gefragt, was ich denn nun eigentlich gelernt habe, was die neuen Ideen, die ungewöhnlichen Ansätze sind, die mir vermittelt werden sollten. Denn die “Value Proposition” des Buchs verspricht im Untertitel: “Boost the Quality and Quantity of Leads to Increase Your ROI”.
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23. January 2007, 21:18 Uhr von Torsten Herrmann
Im Essay “Die Zyklen der Globalisierung” von Olaf Storbeck in der neuen Handelsblatt Agenda (Globalisierung 3.0) bin ich auf einen mir bislang unbekannten Begriff getoßen: “Technological Frontier”. Geprägt wurde dieser Begriff von einem Wissenschaftlerteam um den Harvard-ókonom Philippe Aghion.
“Diese “Technologiegrenze” wird bestimmt durch die weltweit besten und modernsten Fertigungsprozesse.” definiert der Autor. Auch in einer anderen Quelle des Roman Herzog-Instituts heißt es sehr ähnlich: “Eine neuere Studie (Acemoglu/Aghion/Zilibotti, 2002) zeigt anhand eines Modells, dass radikale Innovationen im Vergleich zu inkrementellen Innovationen oder Imitationen um so bedeutender werden, je näher sich ein Land mit seinen Produktionsverfahren an der technologischen Front oder Spitze (“technological frontier”) befindet.”
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19. January 2007, 08:07 Uhr von Torsten Herrmann
Software CEO empfiehlt 4 bzw. 20 Business-Bücher für Führungskräfte in Softwareunternehmen:
Brian Carroll lese ich momentan. Wobei aus Effizienzgründen auch das Buch “Marketing Gurus: Lessons from the Best Marketing Books of All Time” interessant wäre. Von den zusammengefassten Büchern habe ich zwar schon einige gelesen und bei denen (z. B. “Crossing the Chasm” von Geoffrey A. Moore) hätte ich keine Seite missen wollen, um ihre Empfehlungen wirklich zu verinnerlichen.
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