31. January 2007, 21:14 Uhr von Torsten Herrmann
Das Internet erzeugt immer wieder diese 15-Minuten-Stars und dieser hier ist wirklich so nett, dass ich ihn auf meine Seite stelle. Matt, ein australischer Videospieleprogrammierer, hat mit 30 seinen Job gekündigt und ist um die Welt gereist. Ein Freund brachte ihn auf die Idee, sich in all den Ländern irgendwo hinzustellen und zu tanzen. Matt tanzt wirklich nicht besonders gut, aber es ist einfach sehr sympatisch, wie er immer wieder vor berühmten Bauwerken oder den verständnislosen Einheimischen “losrennt”. Auch Elefanten und Seelöwen kommen dabei erstaunlich nah. Das ganze findet sich zusammengeschnitten in einem wunderbaren Video-Clip.
Link: sevenload.com
Noch ein Video von Matt: mehr »
27. January 2007, 17:22 Uhr von Torsten Herrmann
Lead Generation for the Complex Sale von Brian J. Carroll ist ein merkwürdiges Buch. Der Titel ist verlockend für einen Technologie-Marketing-Berater wie mich. Die Kritiken bei Amazon sind sehr gut und auf den ersten Seiten überschlagen sich bekannte Marketingautoren mit Lobeshymnen. Trotzdem habe ich mich – nachdem ich das Buch gelesen hatte – gefragt, was ich denn nun eigentlich gelernt habe, was die neuen Ideen, die ungewöhnlichen Ansätze sind, die mir vermittelt werden sollten. Denn die “Value Proposition” des Buchs verspricht im Untertitel: “Boost the Quality and Quantity of Leads to Increase Your ROI”.
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23. January 2007, 21:18 Uhr von Torsten Herrmann
Im Essay “Die Zyklen der Globalisierung” von Olaf Storbeck in der neuen Handelsblatt Agenda (Globalisierung 3.0) bin ich auf einen mir bislang unbekannten Begriff getoßen: “Technological Frontier”. Geprägt wurde dieser Begriff von einem Wissenschaftlerteam um den Harvard-ókonom Philippe Aghion.
“Diese “Technologiegrenze” wird bestimmt durch die weltweit besten und modernsten Fertigungsprozesse.” definiert der Autor. Auch in einer anderen Quelle des Roman Herzog-Instituts heißt es sehr ähnlich: “Eine neuere Studie (Acemoglu/Aghion/Zilibotti, 2002) zeigt anhand eines Modells, dass radikale Innovationen im Vergleich zu inkrementellen Innovationen oder Imitationen um so bedeutender werden, je näher sich ein Land mit seinen Produktionsverfahren an der technologischen Front oder Spitze (“technological frontier”) befindet.”
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19. January 2007, 08:07 Uhr von Torsten Herrmann
Software CEO empfiehlt 4 bzw. 20 Business-Bücher für Führungskräfte in Softwareunternehmen:
Brian Carroll lese ich momentan. Wobei aus Effizienzgründen auch das Buch “Marketing Gurus: Lessons from the Best Marketing Books of All Time” interessant wäre. Von den zusammengefassten Büchern habe ich zwar schon einige gelesen und bei denen (z. B. “Crossing the Chasm” von Geoffrey A. Moore) hätte ich keine Seite missen wollen, um ihre Empfehlungen wirklich zu verinnerlichen.
18. January 2007, 13:00 Uhr von Torsten Herrmann
Im WhitePaperSource-Newsletter von Michael A. Stelzner schreibt Brian Carroll, Autor von “Lead Generation for the Complex Sale ” interessantes darüber, wie hoch der Anzahl an Leads unter denjenigen ist, die ein White-Paper herunter laden.
WhitePaperSource: Explain the buying process for a complex sale and how white papers relate.
Carroll: I’m a big proponent of educational marketing tools such as white papers, because they allow you to reach people early in their buying process. Just remember they are “early” in their buying process.
In a complex sale, my experience is that most of the selling actually happens when the salesperson isn’t there. I know there’s a lot of emphasis on lead generation (that’s a good thing), but getting a ton of leads doesn’t mean that increased sales will follow.
After doing numerous lead qualification programs, we have found that only 5 to 15 percent of those who download white papers are truly sales-ready leads. So don’t pass white paper inquiries to your salespeople until they’re more rigorously qualified as sales-ready leads.
Lead nurturing is all about having consistent and meaningful communication with viable prospects regardless of their timing to buy. It’s not calling up every few months to find out if a prospect is “ready to buy yet?” Lead nurturing about building solid relationships with the right people.
Fünf bis fünfzehn Prozent sind zwar nicht viel, aber im Vergleich zu anderen Marketingmaßnahmen immer noch sehr gut. Aber einmal mehr denke ich darüber nach, ob es sich überhaupt lohnt, den Zugriff auf White Paper durch Registrierung zu beschränken. Ein zentrales Argument ist dabei für mich, dass gute Inhalte auch aus einem semiinteressierten Leser einen echten Interessenten machen kann und dass Suchmaschinen den Inhalt von White Papern indizieren und somit zu weiteren qualifizierten Besuchern einer Website führen können.
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