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Review Barcamp Frankfurt

22. April 2007, 21:17 Uhr von Torsten Herrmann

Barcamp Frankfurt

Heute ging der zweite Tag meines ersten Barcamps (zur Idee eines Barcamps) in Frankfurt/Eschborn zu Ende. Daher jetzt ein kleiner Rückblick. Ich habe Samstag und Sonntag einige spannende Sessions über Corporate Blogs, Wikis, Creative Commons und Recht, Marketing und PR für Blog und immer wieder einiges Technisches. Leider weiß ich nicht die Namen und Websites/Blogs all der Vortragenden, sonst würde ich sie gerne aufführen. Ich war erstaunt, wie gut nutzbar die Inhalte auch für einen Business Blogger wie mich waren. Ich habe zwar nichts erfahren, was für das kommende Blogprojekt brauchbar wäre, aber auch das ist eine Erkenntnis. Allerdings waren die Business Blogger doch stark in der Minderheit, wenn man mal von den Corporate Blogs irgendwelcher Web 2.0-Unternehmen absieht. Eine sympathische Ausnahme war z. B. der Change-Management-Berater Armin Karge.

Danke an Robert Basic und Franz Patzig für die Organisation und an Cisco für die Gastfreundschaft.

Creative Commons auf dem Barcamp

21. April 2007, 15:06 Uhr von Torsten Herrmann

Auf der Barcamp in Frankfurt/Eschborn hat Nicole Ebber einen spannenden Vortrag über Creative Commons gehalten. Zu finden ist er in einer längeren Version hier (Link zu einem .pdf).

Auf meiner Seite muss ich die Nutzungsrechte noch klar machen. Kurz gesagt: Im Blog dürfen alle Inhalte genommen werden, es muss jedoch auf mich verwiesen werden. Bei aus meiner Sicht besonders interessanten Einträgen werde ich diese Rechte weiter einschränken. Der Presseservice ist vollkommen frei, das ist schließlich der Sinn der Sache. Der Glossar kann übernommen und bearbeitet werden, ein Hinweis ist nochwendig. Nicht erlaubt ist allerdings die óbernahme von mehr als drei Einträgen auf eine andere Website.

Lieber Rene Obermann,

16. April 2007, 11:03 Uhr von Torsten Herrmann

ich schätze es sehr, wie Sie am Umbau des Konzerns arbeiten. Endlich werden Unsinnigkeiten der Vergangenheit aufgehoben, die z. B. dazu führen, dass heute morgen bereits sowohl T-Com als auch T-Mobile bei mir angerufen haben, um mir Kostensenkungspotentiale aufzuzeigen. Beides finde ich prima, auch wenn ich die hochdynamischen Tarifstrukturen von T-Mobile mit angemessenem Aufwand nicht durchschaue. Dies führt dazu, dass ich stets das mulmige Gefühl habe zu viel zu zahlen. Vielleicht habe ich ja eine der Dutzende von Zusatzoptionen noch nicht bestellt, so dass ich alle paar Monate anrufe und wieder Kosten bei meiner Betreuung produziere. Sorry dafür.

Auch der T-Com-Verkäufer hat mir mit Call & Surf ein durchaus attraktives Angebot (Doppelflatrate, DSL 6000) gemacht. Für mich bedeutete der Umstieg auf dieses Paket eine Halbierung meiner Kosten. Allerdings gibt es keine feste IP-Adresse. Diese ist für mich ein kleiner Luxus, den ich zwar kaum nutze, mir aber die Sicherheit gibt, von unterwegs auf Daten zugreifen zu können (was ich aus internen technischen Gründen momentan sogar nicht tue). Aber es wäre so schön und beim Wettbewerb bekäme ich sie dazu geschenkt, während ich bei der Telekom ein nächst höheres und damit für mich nicht interessantes Produkt wählen müsste. Da bin ich sicherlich nicht der Einzige, denn eine feste IP-Adresse erlaubt dem wachsenden Heer an Selbstständigen, an Home-Office-Arbeitern oder Vertriebsmitarbeitern von unterwegs auf den Server in kleinen Unternehmen oder zu hause zuzugreifen. Dieses Potential verschenkt Ihr Unternehmen, denn diese Leute werden zur Konkurrenz abwandern (möglicherweise haben sie das längst) oder mit irgendwelchen Service-Anbietern irgendwelche wackeligen Konstruktionen bauen, um aus dynamischen Adressen feste zu machen. Letztlich frustriert das alle Beteiligten nur.

Ich mag ja die Deutsche Telekom gerade wegen der fürchterlichen Altlasten aus Staatsunternehmenszeiten, die zu bewältigen sind. Außerdem arbeiten einige Freunde von mir dort. Meine kleine Bitte daher: Stecken Sie die feste IP-Adresse in ein wettbewerbsfähiges Produkt. Nur bitte nicht auch noch als Zusatzoption, davon gibt es schon so viele und dann frage ich mich wieder, welche ich wohl noch bestellen muss, was wiederum – wie beschrieben – Ihre Serviceinfrastruktur belastet.

Beste Grüße
Torsten Herrmann

2 x gelesen – Carol Dweck/John Naisbitt – Mind Set

07. April 2007, 21:02 Uhr von Torsten Herrmann
Carol Dweck - Mindset Selbstbild

Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich zwei Bücher hintereinander gelesen, die den gleichen Titel tragen und (scheinbar) nichts miteinander zu tun haben: Carol Dweck “Selbstbild” (englisch: Mindset – The New Psychology of Success) und John Naisbitt Mind Set!” – Wie wir die Zukunft entschlüsseln”. In beiden Büchern geht es um Denkmuster (in der deutschen óbersetzung von Carol Dwecks Buch wird dies als “Selbstbild” oder “Glaubensmuster” bezeichnet). Einmal um die Sicht auf die eigene Person in der Welt und einmal auf die Welt aus der eigenen Sicht. Carol Dweck ist US-amerikanische Psychologie-Professorin, John Naisbitt wohl das, was man einen Zukunftsforscher nennt. Bekannt wurde er mit seinem weltweiten Bestseller “Megatrends“, den ich leider nicht gelesen habe.

In Carol Dwecks Mindset geht es um die Denkmuster, die einen Menschen antreiben bzw. ausbremsen. Grob gesagt: Richtet sich jemand nach statischen oder nach dynamischen Denkmustern aus. Laut Carol Dweck gilt: “Entscheidend für die Entwicklung eines Menschen ist nicht das Talent, sondern das eigene Selbstbild”. Das klingt erstaunlich, aber anhand von Karrieren in Sport, Kunst und Wirtschaft zeigt sie, wie viel Schweiß dahinter steht und wie sehr Talent und Begabung diese Karriere behindern können. Da begabte Menschen stets für ihr Talent (und damit eigenlicht für den aktuellen Stand ihrer Entwicklung) gelobt werden, entwickeln sie leicht ein statisches Selbstbild und sind enttäuscht, wenn das Lob ausbleibt. Als Folge reduzieren sie die Leistung und weiteres Lob gehört ebenso wie die Weiterentwicklung der Vergangenheit aus. Für sie bedeutet dies, dass sie doch nicht die gewünschten, zugesprochenen natürlichen Fähigkeiten haben. Sicherlich gibt es Ausnahmen, die trotzdem sehr weit kommen. JohnMcEnroe ist dafür Carol Dwecks Standardbeispiel. Auf der anderen Seite kann ein dynamischer Glaubenssatz auch dazu verhelfen, das eigene Potential voll auszuschöpfen. Kritik ist dabei eine Hilfestellung und nicht die Bremse der Entwicklung. Diese Menschen sehen in einem Scheitern (besser wäre “Nicht-Erreichen”, denn sie sehen sich nicht als gescheitert) eher einen Hinweis, dass sie sich nicht genug angestrengt haben. Als Konsequenz daraus sieht Carol Dweck auch einen IQ nicht als gegeben, sondern nur als Hinweis für den aktuellen Stand.

John Naisbitt Mindset

In John Naisbitts Buch geht es um die Denkmuster, die er bei der Entwicklungs von Zukunftsszenarien anwendet. Er stellt die elf wichtigsten Mindsets vor, nutzt aber bei seiner Arbeit noch einige mehr. Zu diesen Mindsets zählen z. B. “Während vieles sich verändert, bleibt das meiste bestehen” oder “Dinge die wir erwarten, geschehen stets langsamer, als wir denken”. Im zweiten Teil entwirft er fünf Zukunftsszenarien und begründet sie jeweils mit den zuvor vorgestellten Mindsets. Letztlich warnt er vor überhöhten Erwartungen, für die sich erstaunlich wenige Hinweise finden. Interessant waren in dem Zusammenhang seine Hinweise auf die Angst vor der globalen Klimakatastrophe, die in den Fünfzigern des letzten Jahrhunderts bestand: Die weltweite Abkühlung. Heute sprechen wir von der globalen Erwärmung, die ich nicht in Zweifel ziehen will und kann, aber vor gerade mal fünfzig Jahren hat man erstaunlicherweise noch in die entgegen gesetzte Richtung gedacht. Immer wieder überrascht Naisbitt durch ungewöhnliche Ansichten und Analysen. Etwas ermüdend sind lediglich die häufigen privaten Anekdoten, in denen stets seine Frau Doris auftaucht. Aber das ist schon okay, das macht die Altersweisheit angenehm menschlich.

Für mich war es von Vorteil, die beiden Bücher hintereinander zu lesen. Es schützt davor, die Dynamik zu übertreiben, denn letztlich ist Naisbitt – neben vielem Anderen – ein Warner vor zu hohen dynamischen Erwartungen. In diesen oben von mir zitierten Mindsets gefiel er mir daher auch am besten. Bei Carol Dwecks Buch glaube ich, dass es einen starken Einfluss auf meine Denkweise haben könnte, denn jeder von uns hat statische und dynamische Denkmuster in sich, wenn sie sich bei mir auch in den vergangenen Jahren stark in Richtung Dynamik verschoben haben. Bei John Naisbitt kann ich den Einfluss nicht absehen. Sicherlich aber kommt es mir in den Sinn, wenn ich in der Beratung über Erwartungen und Befürchtungen (sozusagen die Opportunities und Threats) mit meinen Kunden rede.

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Angemeldet zum Barcamp Frankfurt

07. April 2007, 19:17 Uhr von Torsten Herrmann

Barcamp Frankfurt

Ich habe mich gerade als Teilnehmer beim Barcamp Frankfurt am 21. und 22.4.2007 in Frankfurt bzw. Eschborn angemeldet. Mein Thema (denn jeder muss eins anbieten) weiß ich zwar noch nicht genau, aber eine Idee habe ich schon.

Zur Idee eines Barcamps zitiere ich die Website:

“Barcamp ist eine Ad-hoc-Nicht-Konferenz (engl. Un-Conference), die aus dem Bedürfnis heraus entstanden ist, dass sich Menschen in einer offenen Umgebung austauschen und voneinander lernen können. Es ist eine intensive Veranstaltung mit Diskussionen, Präsentationen, und Interaktion der Teilnehmer untereinander.”

Wenn ich es richtig sehe, organisiert Blog-Tausendsassa Robert Basic den größten Teil.

Ich werde in Kürze (Start ca. 1.5.) bei einem größeren Blogprojekt mitmachen, da kann ich so ein paar allerneueste Inspirationen sicherlich noch gut gebrauchen