30. May 2007, 15:57 Uhr von Torsten Herrmann
Gelnhausen, 30.05.2007 - Der Planungs- und Analysespezialist Dynamic Logistic Systems (www.dls-planung.de – DLS) ist umgezogen. Das Softwarehaus ist seit Anfang Mai 2007 unter folgender Adresse zu finden:
Dynamic Logistic Systems GmbH
Hailerer Str. 24
63571 Gelnhausen
Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 2004 hat DLS seinen Sitz in Gelnhausen bei Hanau. Bis Ende April in der Wilhelm-Schöffer-Straße ansässig, entschied sich der Softwareanbieter nun für einen Umzug in größere Büroräume in der Hailerer Straße. Gelnhausen als Standort wurde nicht in Frage gestellt. “Wir fühlen uns hier sehr wohl und haben seit unserer Firmengründung vor drei Jahren gut Fuß gefasst”, erklärt Michael Baas, Geschäftsführer der Dynamic Logistic Systems GmbH.
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24. May 2007, 10:51 Uhr von Torsten Herrmann
Gerade habe ich mal wieder an einer Umfrage teilgenommen: Der PR-Trendmonitor von news aktuell. Es gibt mal wieder iPods zu gewinnen und obwohl ich schon an dutzenden solcher Umfragen teilgenommen habe, habe ich noch nie einen gewonnen. Ich will überhaupt nicht anzweifeln, dass das mit rechten Dingen zugeht, aber ich will doch unbedingt noch berücksichtigt werden, bevor die nächste Give-Away-Mode beginnt. Ich bin doch schon bei den USB-Sticks und den Laser-Pointern leer ausgegangen. Wer weiß wovon der iPod abgelöst wird. Vielleicht vom drolligen Nabaztag. Wenn ich da mal nicht wieder leer ausgehe!
22. May 2007, 14:29 Uhr von Torsten Herrmann
Im vergangenen Monat hat eine Studie von MillwardBrown und der Financial Times herausgefunden, dass Google die wertvollste Marke der Welt sei. Kürzlich musste ich daran denken und schaute nochmal bei Wikipedia nach, was genau der Markenwert nochmal ist. Es gibt zahlreiche Modelle, diesen Markenwert zu berechnen und ich habe sie mir nicht (wieder) alle angeschaut. Aber mal eine grundsätzliche Frage: Wie kann eine Marke die Tabelle anführen, für die kein Konsument Geld ausgeben will? Niemand zahlt Google für seine meines Erachtens tollen Services. Aber verzerrt das nicht jeden Vergleich? Sonst könnte man Google ja auch mit jedem anderen “Produkt” vergleichen, für das keiner zahlen will. Autobahnen beispielsweise. Ich bin mir sicher, dass die Deutschen eher bereit wären, auf eine Internetsuchmaschine denn auf das Autobahnnetz zu verzichten.
óber den CSR-Aspekt der Studie habe ich im Verantwortungs-Blog geschrieben.
21. May 2007, 20:51 Uhr von Torsten Herrmann
Prof. Jürgen Habermas schreibt in der Süddeutschen Zeitung (online) einen Essay über die Zukunft der überregionalen Tageszeitungen in Deutschland. Hintergrund ist der geplante Verkauf der Anteile durch die Eigentümer der Zeitung und das Spannungsverhältnis zwischen Journalismus und Rendite. Sein spannendes, erschreckendes Fazit: “Keine Demokratie kann sich ein Marktversagen auf diesem Sektor leisten.” Ich habe in meinem Leben – ich habe schließlich in Frankfurt am Main Philosophie studiert als er selbst noch dort lehrte – viele Bücher und Aufsätze von Jürgen Habermas gelesen. Zugegebenermaßen selten einen so leicht lesbaren. Der Begriff “Diskurs” kommt denn auch erst auf Seite 3. Kurz vor meinem Lieblingsabschnitt:
Das kann man sich intuitiv an dem Unterschied klarmachen, der zwischen konkurrierenden “öffentlichen Meinungen” und der Veröffentlichung demoskopisch erfasster Meinungsverteilungen besteht. Die öffentlichen, durch Diskussion und Polemik erzeugten Meinungen, sind bei aller Dissonanz bereits durch einschlägige Informationen und Gründe gefiltert, während die Demoskopie gewissermaßen latente Meinungen in ihrem Roh- und Ruhezustand nur abruft.
Wie Recht er hat.
Gefunden im Blog von Mercedes Bunz, Tagesspiegel (dort auch Links zu amerikanischen Quellen).
21. May 2007, 10:23 Uhr von Torsten Herrmann
Inzwischen beginnt das Verantwortungs-Weblog, für das ich mit verantwortlich bin, zu wachsen. Ende vergangener Woche kam ein Interview mit Bruder Paulus vom Kapuziner-Orden hinzu und am Wochenende hat die philosophische Artikelserie von Thomas Marschner zum Thema Verantwortung gestartet. Erster Beitrag: “Die normativen Wurzeln des Begriffs “Verantwortung” reichen tiefer als manchem PR-Profi lieb ist”. Dann mal vielen Dank für den Seitenhieb.
17. May 2007, 11:00 Uhr von Torsten Herrmann
Vor einiger Zeit fragte mich Anita Kluck von der Frankfurter Wirtschaftswissenschaftlichen Gesellschaft (FWWG e.V.), also der Alumi-Organisation meiner Frankfurter Uni, ob ich bei einem Weblog zum Thema Verantwortung mitmachen wolle. Sie hatte bei XING gelesen, dass ich sowohl BWL als auch Philosophie studiert habe und mich mit Blogs beschäftige.
Diese Frage passte wie die Faust aufs Auge: 1993 habe ich eine Diplomarbeit zum Thema “Verantwortung als Grundbegriff einer Unternehmensethik” geschrieben. Grob gesagt ging es um die Frage, ob Verantwortung nur Einzelpersonen, oder auch Kooperationen und Unternehmen zuschreibbar ist. Warum also nicht mal wieder mit dem Themenbereich beschäftigen?
Das Weblog bereitet ein Symposium am 30.6.2007 vor und nach. In einem größeren Team habe ich gemeinsam mit Anita Kluck die Redaktionsleitung übernommen. In dem Rahmen führe ich z. B. Interviews durch über die Verantwortung von Unternehmen. Ich freue mich aber besonders auf eine Artikelserie von Thomas Marschner, der über das philosophische Fundament von Verantwortung schreibt.
Viele Beiträge werden für ein Blog sehr lang sein. Also keine leichte Kost für zwischendurch, sondern eher etwas zum Lesen kurz vor Feierabend, das dann weiter wirken darf.
Das Blog läuft voraussichtlich bis Ende Juli und bleibt dann unverändert im Netz stehen.
16. May 2007, 13:11 Uhr von Torsten Herrmann
Seit geraumer Zeit frage ich mich, ob man die Betreuung von PR-Kunden nicht über Wikis erledigen könnte. Ein Beitrag in der Computerwoche online hat es mir heute wieder ins Gedächtnis gerufen. Mir reicht die strukturierte Ablage der Dokumente in File-Systemen einfach nicht aus. Kürzlich nahm ich dann an einer Wissensmanagement-/Wiki-Diskussionsrunde auf dem BarCamp in Frankfurt/Eschborn teil. Die beteiligten Unternehmensvertreter und Systemadministratoren berichteten immer wieder von den Hürden, die Leute für die Beteiligung und Pflege von Wikis zu motivieren. In kleinen Teams sehe ich darin weniger Probleme, zumal es nicht um Herrschaftswissen, sondern um wiederverwendbare Texte geht.
Ein paar ungeordnete Gedanken:
- In Wikis wäre das Strategiekonzept immer nur einen Klick entfernt, der Abgleich von Zielen und Inhalten würde leichter fallen.
- Im Krankheitsfall oder bei der Einarbeitung könnte man leichter die notwendigen Informationen finden.
- Möglicherweise wäre der Zugriff auch für Kunden möglich
- Man hätte die Chance alle Teile leichter konsistent zu halten. Dazu wäre nur eine sinnvolle Architektur notwendig, glaube ich. Schließlich müssen aufgrund neuer Produkte oder neuer strategischer óberlegungen immer wieder Texte angepasst werden. Mit lebenden Beiträgen wäre das vielleicht einfacher.
- Fundstellen/Quellen/Clippings wären leicht mit den Texten verlinkbar.
- Im Falle eines Anrufs von Kunden oder Journalisten kann man sich zu den notwendigen Informationen schnell durchklicken statt eine Vielzahl an Dokumenten zu öffnen.
Ich würde mich freuen, wenn jemand damit Erfahrungen im PR-Bereich gemacht hat und diese mit mir teilen würde.
15. May 2007, 23:56 Uhr von Torsten Herrmann
Heute kam der neue Newsletter (Nr. 112) des PR-Journal mit zahlreichen offenen Stellen. Im Gespräch mit einem Freund, der gerade eine neue Management-Position im PR-Bereich sucht, fiel mir auf, wie viele Agenturen (weniger Unternehmen) PR-Leute suchen. Ich schaute auch noch über die einschlägigen Seiten von Personalberatern und anderen PR-Websites. Es gab ein Vielfaches der offenen Stellen von vor einigen Monaten (ich achte nur nebenbei auf den Stellenmarkt, ich suche ja nicht). Offensichtlich ist der Aufschwung bei den Agenturen angekommen. Dieser Aufschwung ist schon merkwürdig: Ich erlebe zwar auch ein Wachstum, aber ob sich dieses nur auf mich bezieht oder allgemein ist, bleibt schwer nachzuvollziehen. Was sich genau in der Welt verändern haben soll, dass plötzlich nur noch Aufschwungsartikel zu lesen sind, weiß ich nicht.
15. May 2007, 23:40 Uhr von Torsten Herrmann
Kürzlich fragte mich jemand in einem Meeting, der auf der gleichen Schule war wie ich, ob ich auch Frau X in Deutsch gehabt habe. Ich staunte und fragte, ob man das an meinem Konzept sehen könne, das er in dem Moment gerade las. Denn in der Tat war das auch meine Deutschlehrerin. Woran er das merkt, fragte ich ihn. Kurze Sätze, klarer Satzbau, Subjekt, Prädikat, Objekt. Ich hätte niemals gedacht, dass man das merken könnte.
11. May 2007, 09:25 Uhr von Torsten Herrmann
Einer der neuen Lieblinge des Web 2.0 ist mymuesli.de. Das neu gestartete Unternehmen bietet “custom-made cereals”, also kundenindividuelle Müslimischungen in 566 Milliarden Varianten, noch dazu in Bioqualität. Die rasante Entwicklung der ersten Tage lässt sich in ihrem Gründer-Blog nachlesen. Die Variantenvielfalt ist in der Tat riesig und bewegt sich in den theoretischen Bereichen von Autos oder Türen (unterschätzt Türen nicht, eine der spannendsten Werksbesichtigung habe ich bei einem österreichischen Türenhersteller gemacht).
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