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Ingenieure vs. IT-Leute

28. June 2007, 17:51 Uhr von Torsten Herrmann

In einem schönen Beitrag im BtoB schreibt Roger Slavens über den Unterschied zwischen Elektronikingenieuren und IT-Leuten. Da ich für beide arbeite, kann ich ihm nur zustimmen:

“‘While their technical cousins in the IT industry are often quick to try something new, electronics engineers often take a wait-and-see approach and sometimes view anything new with a skeptical eye,’ she said.’”

Und weiter:

“‘This audience thrives on deep data and solid proof points,’ Rigby said. ‘And they want their marketing information to sound like it came from their peers – fellow engineers rather than traditional marketers.’”

Die Unterschiede sind in der Praxis wirklich bemerkenswert und bestätigen mich darin, dass ich inzwischen unglaublich gerne mit beiden Gruppen arbeite. Um beiden etwas vom anderen zu zeigen – denn auch das schadet nicht.

Usability Engineering beim Zahnarzt

28. June 2007, 13:47 Uhr von Torsten Herrmann

Heute Morgen war ich beim Zahnarzt und erhielt – neben einer Wurzelbehandlung – eine kleine Unterrichtung in Usability Engineering. Irgendwann sprang mein Zahnarzt auf und sagte mir, ich solle doch einmal “ausspülen”. Links von mir also das kleine Waschbecken mit zwei Hähnen und zwei Knöpfen. “Moment, wo soll ich denn drücken?” frage ich den Zahnarzt, als er aus der Tür entschwinden will. “Der Knopf näher am Becher”, antwortet er, “das fragt komischerweise jeder.”

Zugegeben, zwei Knöpfe, die Komplexität ist gering. Noch dazu ist das Risiko der Falschanwendung gleich null, da es ja nur zwei Möglichkeiten gibt. Entweder das Wasser läuft in das Waschbecken oder in den Becher. Außerdem haben die Entwicklungsingenieure die Knöpfe dort angebracht, wo sie hingehören. Nur beschriftet sind diese nicht.

Was haben aber die Ingenieure falsch gemacht, so dass ich unsicher war, auf welchen Knopf ich drücken solle? Ich glaube wirklich nichts. Denn sie gehen – und das ist wohl die Norm – davon aus, dass der Patient nicht zum Anwender wird. Dass sie angesichts des Respekts vor der Professionalität des Arztes (die ich beispielsweise empfinde) nicht auf irgendwelchen Knöpfen herum drücken und das auch nicht sollen. Bei meinem nächsten Usability-Engineering-Projekt – ich mache das manchmal bei Software- oder Webentwicklungen – werde ich daran denken.

Warum chain relations?

27. June 2007, 18:50 Uhr von Torsten Herrmann

In den vergangenen Wochen habe ich mal wieder intensiv an unserem Agenturporträt gearbeitet. Genau genommen ist das ein Prozess, der sich seit bald fünf Jahren hinzieht. Inzwischen bin ich wirklich zufrieden damit. Ein Punkt fehlte immer, obwohl er am Anfang der Gründung stand. Es blieb immer unklar (innerhalb des Porträts), wie ich auf den sperrigen Namen chain relations kam bzw. wie Begründung für den Namen lautet. Deshalb übernehme ich sie mal an dieser Stelle.

Der Name chain relations steht für folgende Charakteristika:

  • chain relations beschränkt sich nicht auf einzelne Aufgabenbereiche, sondern bietet Dienstleistungen sowie deren Verknüpfung in den drei Bereichen PR, Marketing und Vertrieb/Business Development an.
  • Keine Strategie und keine Maßnahme ist singulär zu betrachten. Stattdessen müssen die Verzahnung und damit alle Interdependenzen betrachtet werden.
  • Die Agentur reiht sich wie ein Kettenglied in die Prozesse des Kunden ein.
  • Fundiertes Wissen über Organisationen, Unternehmensprozesse und Wertschöpfungsketten erleichtert die Zusammenarbeit mit Anbietern von Unternehmenssoftware und betriebswirtschaftlichen Beratungsdienstleistungen.

Suchmaschine Foxmarks bewertet mit Bookmarks

27. June 2007, 12:05 Uhr von Torsten Herrmann

Nach vier Tagen Arbeitsmarathon komme ich endlich wieder dazu über ein paar Blogs zu schauen. Die spannendste Meldung habe ich bei Robert Basic gefunden. Gerade als PR-Berater finde ich es ja essentiell (und da bin ich laut Aussage entsprechender Experten einer der wenigen), sich ein wenig mit Suchmaschinenmarketing zu beschäftigen. Ich habe schon ein paar Mal darüber geschrieben (siehe unten: Verwandte Beiträge), dass für mich eine Suchmaschine wie Google vergleichbar ist mit einem Journalisten, wenn es darum geht, Botschaften zur Zielgruppe zu bringen. Beide filtern nämlich, der Journalist aufgrund irgendwelcher Regeln im Kopf, die Suchmaschine aufgrund irgendwelcher Algorithmen. Nur um das klarzustellen: Es geht mir nicht darum, Journalisten als “Automaten” darzustellen, für mich geht es nur um die strukturelle Gleichheit und um die Konsequenzen für meine Arbeit.

Ich frage mich seit langem, wann der nächste große Entwicklungsschritt bei Suchmaschinen kommt. Es gibt dabei wohl zwei Richtungen. Die eine heißt semantisches Suchen und die andere beschäftigt sich mit der Einbindung von Community-Mechanismen. Das Erstaunliche ist ja, dass Google (und andere klassischen Suchmaschinen) bei seiner Bewertung weitgehend ohne seine Nutzer auskommt. Sicherlich gehen Links in die Analyse ein und vielleicht auch wie bei Technorati das Alter der Links. Vielleicht geht auch ein, wie viele Nutzer aufgrund eines Suchergebnisses auf die Seite gehen. Vielleicht auch, ob der Nutzer gleich danach zurückkommt, weil das Ergebnis ihn nicht weiter gebracht hat. Aber Informationen außerhalb dieses Dialogs zwischen Suchmaschine und Nutzer gehen nicht ein.

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BodyTel Europe – Ansprechpartner

25. June 2007, 19:48 Uhr von Torsten Herrmann
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Michaela Klinger
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Torsten Herrmann
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