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Manager-Magazin-Studie: Innovationen im Mittelstand

22. June 2007, 13:51 Uhr von Torsten Herrmann

Das Manager Magazin hat eine ernüchternde Studie zum Thema Innovationen im Mittelstand veröffentlicht. Die Studie basiert auf einer Umfrage unter 450 deutschen Mittelständlern.

Ernüchterndes Fazit: Innovationen im deutschen Mittelstand beruhen zu über 80 Prozent auf dem Zufallsprinzip. Nicht fehlendes Geld, sondern der Mangel am intellektuellen Kapital bremst laut Studie die Umsetzung von Neuerungen. Bei kleinen und mittleren Unternehmen liegt demnach viel Potenzial brach, das bei gezieltem Ressourcen-Einsatz und gutem Innovationsmanagement den langfristigen Erfolg der Unternehmen sichern könnte.

Neuer Kunde: BodyTel Europe

22. June 2007, 11:58 Uhr von Torsten Herrmann

PRESSEINFOMATION

HighTech-PR-Beratung chain relations gewinnt mit BodyTel Europe ersten Kunden in der Medizintechnik

Hofheim am Taunus, 22.06.2007 - Die PR- und Marketing-Beratung chain relations startet am heutigen Tag die óffentlichkeitsarbeit für den Neukunden BodyTel Europe GmbH, Bad Wildungen. Die europäische Niederlassung des neuen deutsch-amerikanischen Anbieters für kabellose telemedizinische Messgeräte betritt mit dem mobilen Diabetes-Selbstmanagement-System GlucoTel den deutschen Markt. Nach der Entwicklung des weltweiten Marketing-Konzepts betreut chain relations nun die Markteinführung des Blutzucker-Messsystems in Deutschland.

BodyTel Europe GmbH (www.bodytel.com) ist ein Spezialist für die Entwicklung innovativer kabelloser, medizinischer Geräte. Das GlucoTel-Messgerät ist das erste und einzige Blutzuckermessgerät weltweit mit integrierter Bluetooth-Technologie. Das Messgerät ist Teil des GlucoTel-Systems, einem telemedizinischen Diabetes-Selbstmanagement-System, das den Patienten sowie den Arzt bei der Behandlung von Diabetes und seiner Folgeerkrankungen unterstützt. Das GlucoTel-Blutzuckermessgerät erfasst elektronisch den Glucosewert und sendet ihn über Bluetooth an das Mobiltelefon des Patienten. Anschließend werden die Daten automatisch per SMS an eine Internet-Datenbank geschickt und dort zentral langfristig dokumentiert. GlucoTel ermöglicht die Einbindung des Patienten in die Behandlung, verbessert die Informationsbasis und die Kommunikation zwischen Arzt und Patient und trägt somit zum Therapieverlauf bei.

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Gelesen: Alles, außer gewöhnlich von Anja Förster und Peter Kreuz

21. June 2007, 11:22 Uhr von Torsten Herrmann
Alles auÃ�er gewöhnlich

Als ich das erste Mal “Alles, außer gewöhnlich“, das neue Buch von Anja Förster und Peter Krenz vom Labor für Business-Querdenken in einer Buchhandlung in den Händen hielt, kannte ich das Autorenduo nur vom Namen. Ihr (von mir ungelesenes Buch “Different Thinking” war ein Bestseller und ist derzeit als günstige Sonderausgabe erhältlich. “Alles, außer gewöhnlich” ist ein Buch, das ich vor zehn Jahren geliebt hätte. Damals hätte ich mir bei all den “Provokativen Ideen für Manager, Märkte, Mitarbeiter” – so der Untertitel – häufig die Augen gerieben. Aber damals wäre das Buch für mich auch noch revolutionär gewesen, heute hingegen ist es einfach sehr gut. Ihr Diktum, dass man alles außer gewöhnlich, also einzigartig sein soll, ist spannend und richtig. Vieles hat sich in den vergangenen zehn Jahren verändert. Die unrühmliche erste Internet-Blase, mit der ich zum Glück nichts zu tun hatte, eine anschließende Wirtschaftskrise, die höhere Technologiedurchdringung des Lebens und die allgemeine gesellschaftliche Entwicklung haben ihres dazu getan. Die Vorstellungen über Unternehmen, Produkte und Führung haben sich gewandelt und damit auch meine Vorstellungen.

Für jemanden wie mich, der sehr viele Zeitschriften und sehr viele Bücher liest, findet sich jedoch wenig neues. All zu oft fühle ich mich an die immer wieder zitierte Brand Eins erinnert. Für mich ist es ein Buch, das unterhaltsam geschrieben ist, eine tolle Zusammenfassung meiner Vorstellung (zumindest eines Ausschnitts) bietet, bei der ich immer wieder “Ja” oder “genau” vor mich hin brummeln kann. Für alle anderen wird dieses Buch ein Hort an neuen Ideen bringen, schlüssigen Begründungen und schönen Beispielen. Dieses Buch lohnt sich.

Suchen nach Fragen

19. June 2007, 17:39 Uhr von Torsten Herrmann

Fragen als Google-Suchausdrücke

Es bleibt mir wirklich unerklärlich, aber eine gewisse Anzahl an Menschen gibt bei Google wirklich vollständige Fragen ein. ófter hierher führende Fragen sind “Was ist Absatzplanung” (fragen Sie lieber meinen Kunden DLS, die haben es mir erklärt) oder “Was ist diskrete Fertigung”? Die Frage “Was ist Profitabilität” führt unweigerlich hierher (und ist seit neuestem der Top-10-Suchausdruck für chainrelations.de), da ich einmal darüber geschrieben habe, dass der Begriff Profitabilität heute immer öfter genutzt würde vor allem von Menschen ohne wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung. Dass dazu einige Menschen bei großen Unternehmensberatungen gehören, erstaunt mich hingegen wenig. Profitabilität ist meines Erachtens eine schlechte óbersetzung des englischen Wortes “profitability” und wäre im Deutschen mit “Rentabilität” oder dem schönen “Wirtschaftlichkeit” übersetzbar, von mir aus auch mit “Gewinnträchtigkeit”. Bei dem Suchausdruck “Profitabilität” kommen die Suchenden seltener zu mir, daher werde ich weiter darüber schreiben. Vielleicht bringt es ja den einen oder anderen dazu, darüber nachzudenken.

Das Bild ist ein Screenshot aus dem Statistik-Tool Hittail.

HighTech-Innovationsausgaben z. B. bei Apple

17. June 2007, 19:57 Uhr von Torsten Herrmann

Vor kurzem habe ich mich bereits aufgrund eines Wirtschaftswoche-Artikels mit der Frage beschäftigt, welcher Zusammenhang zwischen Investitionskraft (der Begriff ist übrigens nicht definiert, aber wir stellen ihn uns vereinfacht mal als die “Fähigkeit, Innovationen hervorzubringen” vor) besteht. In einer aktuellen Studie, die das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) für Microsoft erstellt hat, wird der HighTech-Sektor definiert (gefunden im Newsletter “VentureNews” der VDI-Nachrichten, Nr. 12/2007 vom 15.6.2007, online leider ohne Zitat unten):

“Zum Hightech-Sektor gehören laut Studie solche Firmen, die dem verarbeitenden Gewerbe angehören und mehr als 3,5 % des Umsatzes in Forschung und Entwicklung investieren. Hinzu addiert werden außerdem technologieintensive Dienstleister – etwa Datenverarbeiter, Fernmeldedienste, FuE-Dienstleister, Architektur- und Ingenieurbüros.”

Demnach wurden laut Studie im vergangenen Jahr 17.700 HighTech-Unternehmen in Deutschland gegründet, was unterhalb des Niveaus von 1995 liegt – also noch vor der Internet-Blase.

Wenn ich für chain relations also sage, dass wir für HighTech-Unternehmen arbeiten, sollten diese das genannte Kriterium erfüllen? Eigentlich gefällt mir nur, dass nicht nur die produktentwickelnden Unternehmen sondern auch Dienstleister dazugehören. Ansonsten halte ich die Schwelle für unpassend, da sie normativ wirkt.

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