27. September 2007, 16:30 Uhr von Torsten Herrmann
Natürlich ist die vollkommene Rationalität von Entscheidungen in Unternehmen mit Ihren Einkäufern und Buying-Centern eine Illusion. Dazu müsste ja auch Transparenz herrschen und das Ergebnis des Kaufs bzw. der Einführung eines neuen Produkts voraussehbar sein. Dass das gerade im IT-Bereich nicht der Fall ist, dürfte hinlänglich bekannt und erlebt sein. Daher behelfen sich Entscheidungsträger. Mein Lieblingsschlagwort ist dabei der Irradiationseffekt (den Begriff musste ich selbst nachschauen). Irradiation ist der Begriff für optische Täuschung. Auf B2B-Kommunikation bezogen bedeutet dies, dass der Ersatzinformationen zu Rate zieht, aus denen er die Kompetenz des Anbieters abzuleiten versucht. Dazu zählt dann das Auftreten des Beraters oder die Wirkung des Bürogebäudes. Beschrieben haben das Ganze wohl erstmals Michael Kleinaltenkamp und Olaf Plötner 1994 in Werbeforschung & Praxis (Heft 4, Seite 130-137: Business-to-Business-Kommunikation. Die Sicht der Wissenschaft, zitiert aus dem besten B2B-Marketing-Buch, das ich besitze und das nicht mehr erhältlich ist: Business-to-Business von Gerolf Wicher und Bernd Maier, 1996, Seite 65). Heute habe ich in dem Zusammenhang in der Computerwoche online einen Beitrag gelesen, wonach sich “fast die Hälfte der interviewten Personen bei ihren Bewertungen auf die innere Intuition verlässt.” Befragt hatte das Beratungsunternehmen centracon 300 Unternehmen mit einem Umsatz größer 100 Millionen Dollar. Zudem “gesteht rund ein Viertel der befragten IT-Manager ein, sich angesichts der Komplexität von Erfolgs- und Risikofaktoren bei den strategischen IT-Entscheidungen oft nicht ausreichend sicher zu fühlen.” Für Leute im Investitionsgütermarketing bedeutet das: Noch mehr anstrengen und noch mehr nachdenken. Wie hoch diese Raten bei Konsumenten sind, die hochwertige Güter kaufen (um es wenigstens einigermaßen vergleichbar zu halten), habe ich auf die Schnelle nicht gefunden. Sicherlich aber noch um einiges höher.
24. September 2007, 21:46 Uhr von Torsten Herrmann
Offenbach am Main, 24. September 2007: zweipol GmbH (www.zweipol.net) hat pünktlich zur Vorstellung des neuen Bugatti EB Veyron 16.4 “Pur Sang” die neue multimediale Website des Supersportwagen-Herstellers Bugatti Automobiles S.A.S (www.bugatti.com), Molsheim/Frankreich realisiert. Der Projektumfang betrug ca. 600 Seiten Inhalt in Deutsch, Englisch und Französisch. zweipol verantwortete das gesamte Projekt, angefangen beim inhaltlichen Konzept über Text und Übersetzungen bis hin zum Videoschnitt. Das Relaunch-Projekt, das im Februar 2007 begann, wurde im Rahmen einer Ausschreibung vergeben. zweipol hat bereits mehrere Projekte für den Automobilhersteller umgesetzt. Dazu gehören Anwendungen wie ein Ersatzteilbestellsystem, ein Pressebereich und eine interaktive Händlersuche.
Die Gestaltung des Auftritts wurde entsprechend der Markeneleganz von Bugatti zurückhaltend, hochwertig und reduziert umgesetzt. Die Website wurde inhaltlich vollständig überarbeitet und ist in drei Themenschwerpunkte aufgeteilt. Der Bereich “Tradition” zeigt die über 90-jährige Geschichte des Unternehmens und Hintergründe über historische Automobilmodelle sowie den legendären Firmengründer Ettore Bugatti und seine Familie. “Erlebnis” enthält eine umfangreiche Medienbibliothek mit interaktiven Inhalten, “Veyron 16.4″ zeigt ausführliche Informationen über das schnellste Serienfahrzeug der Welt. Jeder dieser Bereiche wird von großformatigen Videoclips eingeleitet, bei denen neben Fahrszenen des Veyron 16.4 auch historische Filmaufnahmen von Autorennen aus den dreißiger Jahren zum Einsatz kommen.
mehr »
24. September 2007, 21:41 Uhr von Torsten Herrmann
Lucien Coy
zweipol GmbH
Kaiserstr. 32
63065 Offenbach am Main
Tel.: 069 48440044
Email: info@zweipol.net
www.zweipol.net
|
Torsten Herrmann
chain relations
Georg-Speyer-Straße 2
60487 Frankfurt am Main
Tel.: 069/3101 9011
Email: therrmann@chainrelations.de
www.chainrelations.de |
24. September 2007, 12:45 Uhr von Torsten Herrmann
Heute werden gleich drei neue Kunden aufgenommen. Dies sind das Softwareentwicklungs-Unternehmen fourty2 software design GmbH aus Frankfurt am Main, das Online-Marketing-Unternehmen adposition GmbH aus Frankfurt am Main sowie die Web-Design-Agentur Zweipol GmbH aus Offenbach am Main. Die ersten beiden Unternehmen werden morgen auf der OMD jeweils ein neues Produkt vorstellen (Halle 10, Stand G25), wo ich auch sein werde. óber Zweipol habe ich hier schon hin und wieder geschrieben, da wir auch eine Reihe von Projekten zusammen realisiert haben und ich mit ihnen schon seit Anbeginn meiner Selbstständigkeit arbeite.
17. September 2007, 23:03 Uhr von Torsten Herrmann
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom Samstag, 15. September 2007 hat eine “Beruf und Chance”-Beilage über die Automobilindustrie. Sie zeigt, wie der Markt für Entwicklungsingenieure aussieht und wie er sich in den vergangenen Jahren verändert hat. Die beeindruckendste Zahl fand ich im Beitrag “Wunschkonzert für Bewerber”. Darin heißt es, dass zwölf Prozent aller Beschäftigten in der Automobilindustrie ein Hochschuldiplom haben. Vor acht Jahren waren es erst acht Prozent. Und der Trend geht weiter. Denn Elektronik macht bereits 20 Prozent der Wertschöpfung eines Automobils aus (alle Zahlen vom Verband der Automobilindustrie, VDA). Ich unterstütze die Schleißheimer GmbH im Personalmarketing und kenne daher die Suche nach Elektro-Ingenieuren und Informatikern gut. Die ganze Beilage ist voll mit entsprechenden, großen Stellenanzeigen aller OEMs und großen Zulieferer. Denn – wie der Schwerpunkt heißt – “Die Zukunft gehört dem Zulieferer”. Demnach ist die Suche nach Nachwuchs für die kleinen Entwicklungsdienstlerister wie z. B. die Schleißheimer GmbH noch schwieriger. Mein Kunde aus Nieder Wöllstadt bei Friedberg sucht ebenfalls konstant nach Hochschulabsolventen. Die Anwerbung von Ingenieuren in Osteuropa wäre eine Alternative, die politisch (noch) nicht gewollt ist. Eine Lösung wäre das nicht, aber es würde wenigstens den aktuellen Engpass mildern. Langfristig aber müssen die Zahlen für Ingenieurs- und Informatikstudenten steigen. Auch die Tatsache, dass viel zu wenige Frauen technische Berufe anstreben, wird in einem Beitrag angesprochen. In der Elektrotechnik sind es z. B. nur sieben Prozent. Irgendetwas muss in unserem Schulsystem falsch laufen, weiß denn niemand, was genau das ist?
Die meisten Beiträge finden sich online hier.
17. September 2007, 22:17 Uhr von Torsten Herrmann

Ich habe mir die statistische Verteilung der Keywords angeschaut, über die Suchmaschinenbenutzer auf diese Seite finden. Inzwischen zeigt sich die Kurve in einer idealtypischen Long-Tail-Form. Der meistgenutzte Begriff ist “Diskrete Fertigung”, die fünfte Säule steht für “Profitabilität”. Diese wächst rasant, denn sie wächst gerade mal seit rund einem Monat. Ich verstehe jedoch nicht, dass es den Begriff zweimal in der Statistik gibt. Einmal “profitabilitãÆùt” und einmal “profitabilitãt” mit deutlich weniger Zugriffen. óber Erklärungen würde ich mich freuen. Im Gegensatz zur Theorie sind die 10 Top-Begriffe sogar für gut 19 Prozent der Suchmaschinen-Zugriffe verantwortlich. Ohne alle Begriffe hier aufzuführen: “Torsten Herrmann” und “chain relations” sind auch unter den Top-10 zu finden.
Erstellt wurde diese Statistik mit Hittail.
06. September 2007, 21:43 Uhr von Torsten Herrmann
Ich habe ein paar Mal über den Begriff “Profitabilität” geschrieben. Meine Theorie ist, dass es ein Amerikanismus ist, denn ein betriebswirtschaftlicher Begriff ist es ursprünglich nicht. Mehr dazu in den verwandten Beiträgen.
Anscheinend ist einer meiner Beiträge nun bei Google auf den ersten Platz gerutscht. Das Ergebnis sind ca. 40-50 Zugriffe in den vergangenen Tage. Erstaunlich, für diese Anzahl habe ich vorher wohl ein Jahr gebraucht.
Pardon übrigens, dass ich momentan so wenig schreibe. Aber ich arbeite derzeit an zahlreichen Projekten, die mich davon abhalten, viel zu lesen und Inspirationen zu sammeln. Es wird die kommenden Wochen nicht weniger Arbeit, aber ich tue mein bestes.
|
|