31. October 2007, 23:38 Uhr von Torsten Herrmann
Marius Hansa hat einen spannenden Beitrag in der (für mich) neuen Zeitschrift Marketingprofile geschrieben. Ich müsste hier einen Disclaimer einbauen, wie es viele Menschen in ihren Blogs tun. Leicht ist auf dieser Seite zu erkennen, wer alles zum Kundenstamm zählt. Aber Marius Hansa ist mein Coach. Und ein richtig guter noch dazu. Davor war er 23 Jahre in Werbe-/Marketingagenturen. Wer aber Marius Hansa das erstmal sieht, dem wird vielleicht heraus rutschen, was ich zu ihm sagte: “Endlich lerne ich mal jemanden kennen, der seine Agentur schon in der Grundschule gegründet hat.” Gemeinerweise sieht er nämlich trotz Altersunterschied kaum älter aus als ich. Dies war übrigens bei einem Akquise-Seminar für Agenturen, das er gemeinsam mit dem VDWA letztes Jahr in Hamburg veranstaltete.
Der Beitrag “Wie findet man die Richtige” klärt Unternehmen auf, wie sie die richtige Agentur finden können. Zugegeben: Dieses Thema von Marius Hansa ist mir nicht unbekannt. Als Agentur lässt sich einiges darüber lernen, wie die Entscheidungsprozesse von Unternehmen sind bzw. idealtypisch sein sollten.
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19. October 2007, 19:12 Uhr von Torsten Herrmann
Ich lese gerne Marketingbücher. PR-Bücher hingegen interessieren mich nur sehr wenig. Dies gilt für Online-PR-Bücher um so mehr. Als die ersten dieser Bücher vor rund 10 Jahren auf den Markt kamen, habe ich viele davon gelesen. Ich erinnere mich noch, dass ich voller Bewunderung “Public Relations on the Net” von Shel Holtz (1999) gelesen habe. Aber wenn man ehrlich ist: Über die reine Übertragung klassischer PR-Lehre auf die Online-Welt ging es kaum hinaus. Auch in den vergangenen Jahren mit dem Web 2.0-Hype wurden meist nur die neuen Kommunikationswelten dargestellt und die neuen Instrumente wie Blogs, Foren, Social Bookmarking etc. vorgestellt. Mir fehlte immer der strategische Gehalt und die wirklich neue Sichtweise.
David Meerman Scott nimmt in seinem neuen Buch The New Rules of Marketing & PR eine neue Sichtweise ein. Dies zeigt schon der Untertitel: “How to use news releases, blogs, podcasts, viral marketing & online media to reach buyers directly.” mehr »
19. October 2007, 18:25 Uhr von Torsten Herrmann
Deloitte hat die 50 Technologieunternehmen in Deutschland ausgezeichnet, die in den letzten fünf Jahren am schnellsten gewachsen sind. Alle Unternehmen machen mindestens eine Million Euro Umsatz, entwickeln eigene Technologien und sind mindestens fünf Jahre alt. Die Wachstumsraten reichen bis über 7000 Prozent in den vergangenen fünf Jahren. Anders gesagt: Der Spitzenreiter hat seinen Umsatz mehr als versiebzigfacht. Trotzdem musste ich feststellen, dass ich einen Großteil der Unternehmen nicht kannte. Bei einem habe ich aber sogar mal gearbeitet. Das ist aber länger als fünf Jahre her.
17. October 2007, 12:31 Uhr von Torsten Herrmann
Gestern Abend habe ich Dianna Huffs “Turning Clicks Into Leads Through Search Engine Optimization” gelesen. Der Vorteil von E-Books ist ja, dass man selten mehr als zwei Stunden dazu braucht. Dianne Huff gibt einen kompakten Überblick über die Optimierungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen. Also kein technischer Riesenaufwand, sondern kleine Maßnahmen vor allem auf Basis der Inhalte. Sie zeigt, wie man die richtigen Keywords findet, wie Texte strukturiert werden müssen und wie man den Erfolg messen kann. Hinzu kommen einige sehr brauchbare Empfehlungen für Bücher, Blogs und Werkzeuge. Ich habe das Buch bekommen, da ich morgen bei Michael Stelzners Tele-Seminar “Search Engine Optimization for White Papers (How to ensure your papers rank high on search engines)” teilnehme. Alles in allem ein sehr brauchbares E-Book.
15. October 2007, 23:38 Uhr von Torsten Herrmann
Als ich als PR- und Marketing-Berater anfing, war der Arbeitsbereich noch sehr überschaubar. Wir hatten einen überschaubaren, relativ fixen Verteiler für jeden Kunden und schickten unsere Presseinformationen per Post an die Journalisten und Marktanalysten. Heute – mit der hohen Bedeutung des Internet – verteilen wir per Post, Email, RSS sowie über Internet-Presseservices. Die Verteiler sind variabler und aufgrund der Internetverteilung letztlich nicht vollständig bekannt. Für mich hat sich somit viel in den letzten zehn Jahren und vor allen in den vergangenen fünf Jahren seit dem Beginn meiner Selbständigkeit verändert. Die Herausforderungen bestehen für mich vor allem in drei Bereichen:
- In PR und Marketing muss man große Textmengen sowie die Redaktion/Verwaltung dieser Texte für verschiedene Medien im Griff behalten. Das musste man früher zwar auch zu einem gewissen Grad, aber die technischen Möglichkeiten für diese Aufgabe (Single Source Publishing) ermöglichen heute die Errichtung von Wettbewerbsvorteilen gegenüber anderen Unternehmen und neue Services für die Zielgruppen.
- PR- und Marketingleute müssen sich heute und in Zukunft sehr gut mit Suchmaschinenmarketing auskennen. Ich habe in älteren Einträgen schon einmal darüber geschrieben, dass Google wie eine Dialoggruppe verstanden werden muss und ähnlich wie Journalisten die Botschaften eines Unternehmens filtert und der Zielgruppe verfügbar macht.
- Da (potentielle) Kunden selbst im Internet publizieren können (Weblogs, Foren, Wikis), verschwimmen die Grenzen zwischen PR und Marketing. Man kommuniziert nicht mehr mit Dialoggruppen, sondern jeder kann im nächsten Moment selbst publizieren. Natürlich sind Journalisten weiterhin die wichtigste Dialoggruppe der Public Relations, aber daneben gibt es noch viel mehr.
Ich habe mich für ein neues Tele-Seminar von Michael Stelzner am kommenden Donnerstag angemeldet: “Search Engine Optimization and White Papers“. Ich erhoffe mir weitere Erkenntnisse, welche Rolle “Content” in verschiedenen Formaten (White Paper als ein wichtiges, jedoch sehr umfangreiches) für PR und Marketing einnimmt. Ich glaube, dass Suchmaschinenmarketing ein entscheidender Pfeiler für die Qualifikation einer PR-Agentur ist und in der Zukunft verstärkt von den Kunden in den Auswahlprozessen gefordert wird.
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