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Schwarmintelligenz vs. Experten

30. January 2008, 10:43 Uhr von Torsten Herrmann

Schwarmintelligenz ist eine Erscheinung, der eine große Stärke zugesprochen wird. Eine große Anzahl an Menschen gibt dabei eine Einschätzung über einen zukünftigen Zustand oder bearbeitet gemeinsam eine Aufgabe (z. B. Wikipedia). Die Menschen korrigieren einander zum einen in ihrer Einschätzung und zum anderen in ihren Handlungen. Das Ergebnis soll dann besser sein, als es ein Experte in dem Bereich hervorbringen würde. Ähnlich verhält es sich bei leistungsstarken Computersystemen, die Probleme anhand von Modellen und ausgeklügelten Algorithmen lösen sollen.

Michael J. Maubaussin untersucht in einem Artikel im neuen Harvard Business Manager (Februar 2008, Seite 23 ff.) unter der Frage “Wozu brauchen wir noch Experten?” das Verhältnis dieser Ansätze zu dem Einsatz von Experten. Sein Ergebnis zeigt genau die Problematik auf, weshalb bei mir die Euphorie über Schwarmintelligenz immer ein ungutes Gefühl erzeugte:

“Trotz der zunehmenden Nützlichkeit von Computern und Kollektiven beim Problemlösen zeigen Forschungen auf zahlreichen Gebieten, dass es einen wichtigen Bereich gibt, in dem Experten immer noch einen einzigartigen Vorsprung haben: Sie sind am besten in der Lage, Probleme zu lösen, bei denen Regeln angewendet werden müssen, es aber einen großen Freiraum gibt.”

Und weiter:

“Experten werden Computern wahrscheinlich weiter überlegen bleiben, wenn es sich um regelbasierte Probleme handelt, die ein tiefes, fachspezifisches Wissen erfordern, so wie beim Aufspüren von Innovationen oder beim Design.”

Oder in der Entwicklung von Unternehmensstrategien oder Marketingplanungen, wie ich hinzufügen möchte. Dafür werden Berater wie wir bei chain relations sowie in vielen anderen Unternehmensberatungen auch in der fernen Zukunft noch gebraucht.

Tele-Monitoring: BodyTel präsentiert GlucoTel erstmals auf der Diabetes 2008 in Münster

30. January 2008, 10:09 Uhr von Torsten Herrmann
Logo BodyTel

Bad Wildungen, 29. Januar 2008 – BodyTel Europe GmbH, Hersteller kabelloser, telemedizinischer

Messgeräte, wird erstmals auf der Diabetes 2008 in Münster, Deutschland ausstellen. Vom 8.-10. Februar 2008 führt BodyTel sein Blutzucker-Monitoring- und Diabetes-Selbstmanagement-System GlucoTel an Stand A11 in der Halle Münsterland vor.

Die Diabetes 2008 bietet eine Kombination aus Messe, Fachkongress und Patiententag. Unternehmen sowie Institutionen der Branche treffen sich hier, um sich über das Thema Diabetes mellitus zu informieren und auszutauschen. Dabei nutzt BodyTel die Gelegenheit sein Produkt einem breiten Spektrum an Besuchern vorzustellen und tritt in diesem Zusammenhang erstmals mit einem verstärkten Vertriebsteam auf. BodyTel erwartet die Markteinführung von GlucoTel für das 1. Quartal 2008.

Das GlucoTel Blutzucker-Monitoring und Diabetes-Management-System bietet ein neuartiges Zusatzfeature; nach Autorisierung durch den Patienten können Ärzte, Diabetesberaterinnen oder Angehörige die Blutzuckerwerte und andere Körperwerte des Patienten über das sichere Online-Tagebuch BodyTel Center auf www.bodytel.com einsehen. Bei Kindern oder älteren Menschen mit Diabetes, Gestationsdiabetikerinnen oder Sportlern, die an der Zuckerkrankheit leiden, kann GlucoTel mit seiner Tele-Monitoring Option einen wichtigen Mehrwert bieten. Verschlechterungen im Werteverlauf können somit wesentlich früher erkannt und behandelt werden.

Die Messwerte werden von Blutzuckermessgerät GlucoTel automatisch per Bluetooth an das Handy des Patienten übertragen. Von dort werden sie sofort und ebenfalls automatisch per Internetverbindung an das BodyTel Center weitergeleitet. In dieser Internet-Datenbank erfolgt eine zentrale langfristige Dokumentation der Werte. Zusatzinformationen wie aufgenommene Broteinheiten, Sport oder andere Ereignisse können außerdem schnell und einfach über die Mobiltelefonsoftware “BodyTel Mobile” oder im Internet eingegeben werden.

BodyTel Europe GmbH

BodyTel Europe GmbH ist ein deutscher Telemedizinanbieter mit Sitz in Bad Wildungen. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung innovativer kabelloser, medizinischer Geräte zur Überwachung chronischer Krankheiten spezialisiert. Es kombiniert dazu Know-how aus der Telekommunikationsbranche, dem Internetbereich und der Medizintechnik. Die BodyTel-Produkte dienen nicht nur der Erleichterung des Patientenselbstmanagements, sondern auch dem automatisierten Versand der gemessenen Körperwerte an medizinisches Fachpersonal oder andere betreuende Personen. Die BodyTel-Produkte GlucoTel, PressureTel und WeightTel befinden sich in unterschiedlichen Entwicklungs- und
Genehmigungsstadien. Weitere Informationen unter www.bodytel.com oder www.chainrelations.de/presse.

Pressekontakt

Michaela Klinger
BodyTel Europe GmbH
Schlachthofstr. 1
34537 Bad Wildungen
Tel.: +49 (0)5621/ 96776 11
Email: presse@bodytel.com
www.bodytel.com

Torsten Herrmann
chain relations
Wilhelmstraße 37
65719 Hofheim
Tel.: +49 (0)6192/96 166 80
Email: therrmann@chainrelations.de
www.chainrelations.de

Gelesen: Pricing-Excellence für Technologieunternehmen von Michael Laker

23. January 2008, 13:48 Uhr von Torsten Herrmann
Pricing-Excellence für Technologieunternehmen

Solche Bücher finden sich selten in der Marketingliteratur. “Pricing-Excellence für Technologieunternehmen” herausgegeben von Michael Laker ist eine Ausnahme. Marketingbücher führen üblicherweise zum hundertsten Mal das gleiche Wissen auf oder aber sind so oberflächlich zusammengeschustert, dass man als Fachmann nichts damit anfangen kann. In diesem Buch aber habe ich nochmal einige neue Einsichten über Preissetzung gewonnen. Zugleich haben die Autoren unglaublich viel Wissen zum Thema Pricing im Bereich Business-to-Business zusammen getragen. Es ist daher ein leichtes, dieses Wissen selbst aufzufrischen und zu erweitern. Denn die üblichen Pricing-Bücher konzentrieren sich auf (wie immer im Marketing) Konsumgüter. Investitionsgüter oder gar zugehörige Dienstleistungen werden meist nicht mal am Rande behandelt.

Ein zentrales Mittel der Vermittlung waren zahlreiche Beispiele aus der Beratungspraxis der Autoren, die alle bei Simon Kucher & Partners arbeiten oder früher dort waren. Themenbereiche waren beispielsweise Pricing-Strategien, Preisdurchsetzung (sehr gutes Kapitel!) oder Pricing-Tools.

Die einzige Kritik an dem Buch erklärt sich aus meinem speziellen Interesse. Da das Buch im VDMA-Verlag erschienen ist – so schätze ich – ist das Buch sehr stark auf den Maschinenbau ausgerichtet. Herausforderungen der Preissetzung bei Softwareprodukten lässt das Buch nahezu unbeachtet. Updates/Upgrades seien dabei mal stellvertretend genannt. Der Titel ist mir daher etwas zu allgemein gewählt.

Vortel – Ansprechpartner

18. January 2008, 15:40 Uhr von Torsten Herrmann
Logo Vortel
Eckhart K. Gouras
Geschäftsführer
Vortel GmbH
Knesebeckstr 61a
D-10719 Berlin
Tel.: 030 – 809322 00
Email: presse@vortel.de
http://www.vortel.de
Torsten Herrmann
chain relations
Georg-Speyer-Straße 2
60487 Frankfurt am Main
Tel.: 069/3101 9011
Email: therrmann@chainrelations.de
www.chainrelations.de

Gelesen: Ausgewanderte Wörter

08. January 2008, 15:43 Uhr von Torsten Herrmann
Ausgewanderte WÃ�¶rter

Zum Jahreswechsel habe ich mir einige Bücher vorgenommen, die ich schon länger lesen wollte. Eins davon war “Ausgewanderte Wörter“, herausgegeben von Prof. Dr. Jutta Limbach. Eigentlich hätte ich mit diesem Tipp dem einen oder anderen noch ein geeignetes Weihnachtsgeschenk für sprachverliebte Freunde empfehlen können. Denn dafür ist es ideal: Kurze Texte, jede Seite schmunzeln und immer wieder eine echte Überraschung. Es sind viel mehr Wörter aus der deutschen Sprache “ausgewandert” in andere Sprache als man gemeinhin denkt. Ich wusste, dass die japanische Bergsteiger- und Medizinersprache zahlreiche deutsche Lehnwörter kennt, da Anfang des 20. Jahrhunderts die deutschen Alpinisten wohl prägend waren und zahlreiche Japaner in Deutschland Medizin studierten. Auch die üblichen englischen Begriffe wie weltschmerz oder kindergarden sind vermutlich den meisten geläufig. Aber dieses Buch kennt Dutzende mehr. Für technisch Interessierte habe ich zwei schöne Beispiele gefunden. So wird im Hebräischen das @-Zeichen als Strudel bezeichnet, weil es für israelische Emailschreiber wohl an einen zusammengerollten Teil erinnert. Noch schöner ist das russische Wort für Firewall. Russen nennen es Brandmauer, so wie wir es der reinen Übersetzung nach nennen müssten. Aber wir nehmen lieber einen Anglizismus dafür.

Frohes neues Geschäftsjahr 2008

08. January 2008, 15:26 Uhr von Torsten Herrmann

Frohes neues Jahr wünsche ich allen Kunden, Partnern, Freunden, Journalisten und Lesern.

2007 endete mit reichlich Projekten und 2008 hat gleich wieder genau so gestartet. Kaum ein paar Tage im Büro, habe ich die ersten drei Broschüren (fertig) getextet. Momentan werden sie gerade gesetzt. So darf es gerne weiter gehen.

Ich schreibe auch wieder mehr Beiträge in den Blogbereich. In der Jahresendralley ist dies leider viel zu kurz gekommen.