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Kapillarblut

31. July 2008, 19:06 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist Kapillarblut?

Kapillarblut ist Blut aus den Kapillargefäßen (Haargefäße) des Körpers. Kapillares Blut enthält wichtige Informationen über die Stoffwechselprozesse im Körper und wird daher für zahlreiche Laboruntersuchungen verwendet. Kapillarblut wird häufig in Zusammenhang mit der Stoffwechselstörung Diabetes mellitus für die Messung des Blutzuckerspiegels verwendet. Kapillarblut wird durch eine Punktion der Haut mit einer Lanzette gewonnen. Kapillaren und kleine Gefäße werden verletzt und es sammelt sich Blut an der Punktionsstelle. Da Kapillarblut noch nicht vollständig die Gewebspassage durchlaufen hat (quasiarterielles Blut), sind im Vergleich zu venösem Blut höhere Messwerte bei einzelnen Stoffen möglich.

Teststreifen

31. July 2008, 19:05 Uhr von Torsten Herrmann

Was sind Teststreifen?

Mit Teststreifen werden bestimmte Körperwerte überprüft. Teilweise werden zur Messung noch entsprechende Messgeräte benötigt. Teststreifen kommen häufig bei der Blutzuckermessung oder der Urinuntersuchung zum Einsatz.

Lanzette

31. July 2008, 19:04 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist eine Lanzette?

Eine Lanzette (franz.: kleine Lanze) ist ein kleines zweischneidiges spitzes Messer, dass zur Gewinnung von Kapillarblut oder zum Impfen dient. Siehe auch Stechhilfe

Stechhilfe

31. July 2008, 19:04 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist eine Stechhilfe?

Stechhilfen dienen der Gewinnung von Kapillarblut und kommen häufig bei der Blutzuckermessung bei der Stoffwechselstörung Diabetes mellitus zum Einsatz. Mit automatischen Stechhilfen kann die Einstechtiefe genau bestimmt werden. So können Verletzungen des Gewebes vermieden werden. Da Stechhilfen mit größerer Geschwindigkeit in die Haut stechen, wird der subjektiv empfundene Schmerz als geringer, nahezu schmerzfrei, gegenüber Metall-Lanzetten wahrgenommen.

Nüchternblutzucker

31. July 2008, 19:02 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist Nüchternblutzucker?

Der Nüchternblutzucker (Nüchtern-BZ, NBZ, Nüchternglukose) ist der wichtigste Indikator zur Diagnose von Diabetes mellitus. Im Allgemeinen versteht man darunter den morgens im nüchternen Zustand gemessenen Blutzuckerwert. Bei stoffwechselgesunden Menschen liegt der Nüchternblutzuckerwert in kapillarem oder venösem Blut zwischen 55-100 mg/dl (3,1-5,6 mmol/l). Liegt der Wert über 126 mg/dl (7 mmol/l), liegt der Verdacht auf Diabetes mellitus nahe.