31. July 2008, 19:01 Uhr von Torsten Herrmann
Was ist Telemonitoring?
Telemonitoring ist ein neuer Teilbereich der Telemedizin und ermöglicht die Fernuntersuchung und -diagnose der Patienten von entsprechend medizinisch-geschultem Fachpersonal oder von anderen Aufsichtspersonen. Die Betroffenen werden mit einem oder mehreren Messgeräten ausgestattet, die die Körperwerte wie Blutzuckerspiegel, Blutdruck, Herzfrequenz und Gewicht des Nutzers messen und erfassen. Mittels moderner Telekommunikationsmethoden werden die Daten von dem Messgerät, unter Umständen über ein speziell eingerichtetes mobiles Gerät wie Mobiltelefon oder Personal Digital Assistant (PDA), an eine Online-Datenbank gesendet. Über das Internet oderTelekommunikationsgeräte können autorisierte Personen diese Informationen einsehen und gegebenenfalls eingreifen. Telemonitoring ermöglicht die Echtzeit-Kommunikation zwischen Arzt und Patient über zum Teil große räumliche Distanzen.
Mit der Telemedizin werden große Einsparpotentiale im Gesundheitswesen von 30-50 % prognostiziert. In den Bereichen Diabetologie, Kardiologie und Pulmologie werden Telemonitoring-Systeme bereits erfolgreich eingesetzt. Diese können vor allem im Bereich der Kardiologie ein schnelles und lebensrettendes Eingreifen von Ärzten ermöglichen.
31. July 2008, 18:59 Uhr von Torsten Herrmann
Was ist Gestationsdiabetes?
Gestationsdiabetes (lat.: gestatio = Schwangerschaft), auch Schwangerschaftsdiabetes oder Schwangerschaftszucker genannt, ist eine spezielle, meist temporär-auftretende Form der Stoffwechselstörung Diabetes mellitus. Die von der Weltgesundheitsorganisation WHO als Diabetes Typ-4 bezeichnete Krankheit betrifft ausschließlich Frauen und tritt während der Schwangerschaft zum ersten Mal auf bzw. wird dann erstmalig diagnostiziert. Die Veränderung des Stoffwechsels der Mutter während einer Schwangerschaft führt zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Häufig geht dies mit einer falschen Ernährungsweise und mangelnder Bewegung einher. Die Insulinproduktion ist in der Folge unzureichend und kann zu Komplikationen und Schädigungen führen. Weitere begünstigende Faktoren für Gestationsdiabetes, kurz GDM, sind seitens der Mutter: Übergewicht, über 35 Jahre alt, Diabetes-Betroffene in der Familie, vorhergehende Schwangerschaft von GDM begleitet, Geburtsgewicht eines früheren Kindes von über 4000 Gramm. Nach der Geburt normalisiert sich der Hormonhaushalt und damit der Blutzuckerspiegel wieder, so dass der Gestationsdiabetes im Allgemeinen wieder verschwindet. Ein erhöhtes Risiko, später an Diabetes zu erkranken, bleibt jedoch.
In Deutschland sind zwischen 2,5 bis 5 Prozent der schwangeren Frauen von Gestationsdiabetes, kurz GDM, betroffen. Allerdings wird GDM trotz gezielter Screenings in vielen Fällen nicht erkannt. Schwangerschaftsdiabetes kann mit Insulingaben und ausgewogener Ernährung sowie Bewegung gut behandelt werden. Schwangerschaftszucker ist eine der häufigsten Komplikationen während der Schwangerschaft mit steigender Tendenz. Das Risiko von Geburtsproblemen bei unbehandeltem Schwangerschaftsdiabetes ist um ein vielfaches höher als bei gesunden Müttern oder bei behandeltem GDM. Gehäuft kommt es zu Kaiserschnittgeburten, Bluthochdruck oder Frühgeburten. Totgeburten oder Komplikationen wegen zu hohen Geburtsgewichtes der Kinder können bei frühzeitiger Diagnose und Behandlung von GDM stark reduziert werden.
31. July 2008, 18:58 Uhr von Torsten Herrmann
Was ist ein Diabetes-Tagebuch?
In einem Diabetes-Tagebuch dokumentieren Diabetes-Patienten ihre Blutzuckerwerte, die sie regelmäßig messen müssen. So entsteht ein Glukosewertverlauf, anhand dessen die Therapie des Diabetes mellitus ausgerichtet wird. Neben dem Datum und dem Zeitpunkt der Messung, werden Zusatzinformationen wie mit der Mahlzeit aufgenommene Broteinheiten oder körperliche Aktivitäten wie Stress und Sport eingetragen. Diese erlauben eine genauere Interpretation des Verlaufs. Bis vor wenigen Jahren wurden Diabetes-Tagebücher meist handschriftlich in einem Heft festgehalten. Seit kurzer Zeit gibt es verschiedene Anbieter, die spezielle (Online-)Software oder Internetangebote zur Erfassung und Auswertung bis hin zu vollautomatischen Diabetes-Selbstmanagement-Systemen anbieten. Letztere umfassen die Messung sowie die Dokumentation und weitere Zusatzfunktionen.
31. July 2008, 18:56 Uhr von Torsten Herrmann
Was ist Mobiles Internet?
Mobiles Internet ermöglicht den Zugang zum Internet über mobile Endgeräte wie Mobiltelefone oder Notebooks, ohne an einen stationären Arbeitsplatz bzw. Zugang gebunden zu sein. Hierbei kommen Technologien wie WAP (Wireless Application Protocoll), WLAN (Wireless Local Area Network), GPRS (General Packet Radio Services), UMTS (Universal Mobile Telecommmunications System), HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) oder HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) zum Einsatz.
31. July 2008, 18:53 Uhr von Torsten Herrmann
Was ist Telemedizin?
Telemedizin, auch eHealth genannt, ist ein relativ neuer, schnell wachsender Bereich im Gesundheitswesen, der Informations- sowie der Telekommunikationstechnologie mit dem der Medizin verbindet. Telemedizinische Anwendungen haben das Potential, das Gesundheitswesen grundlegend zu verändern. Telemedizin überbrückt hierbei eine räumliche Distanz zwischen Arzt und Patient (oder auch zwischen zwei Ärzten) und kann so neue Diagnostik- und Behandlungsmethoden ermöglichen. Anwendungsgebiete der Telemedizin sind beispielsweise die Heimdiagnostik oder das (Tele-)Monitoring, bei dem Informationen, Wissen oder Leistungen aus der Ferne ausgetauscht werden.
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