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Bluetooth

31. July 2008, 18:52 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist Bluetooth?

Bluetooth ist eine Funktechnologie für die Datenübertragungen in kurzer Distanz. In der Regel beträgt die Reichweite von Bluetooth 10 Metern (Klasse 3). Die Bluetooth wurde ursprünglich als Peripherieanschluss verwendet und hat heute erweiterte Funktionen. Diese Funkvernetzung findet sich in mobilen Kleingeräten wie Handys, PDAs und Computer-Peripherie (Maus, Tastatur, Drucker, Modem) wieder. Bluetooth wird unter anderem zur Fernsteuerung anderer Geräte oder zur Übertragung von Informationen eingesetzt. Da Bluetooth eine Funktechnologie ist, wird hier vollständig auf Kabel verzichtet.

Blutzuckermessgerät

31. July 2008, 18:51 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist ein Blutzuckermessgerät?

Mit einem Blutzuckermessgerät wird die Blutzuckerkonzentration (Glukosespiegel) im Blutserum gemessen. Hierzu wird bei heute üblichen Blutzuckermessgeräten ein spezieller Teststreifen in selbiges eingeführt, auf den anschließend ein Tropfen kapillaren Blutes aufgetragen wird. Nach wenigen Sekunden kann der Betroffene seinen Blutzuckerwert auf dem Gerät ablesen. Manche Geräte geben den Wert auch per Sprachausgabe aus. Vor allem bei der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist das Blutzuckermessgerät ein Alltagsgegenstand für den Betroffenen, da der Blutzuckerwert eines Diabetes-Patienten regelmäßig und häufig mehrmals täglich kontrolliert werden muss.

Blutzucker

31. July 2008, 18:50 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist Blutzucker?

Unter Blutzucker versteht man den Traubenzucker (Glukose), der im Blut enthalten ist. Die Konzentration von Glukose im Blut bezeichnet man als Blutzuckerwert (Glukosespiegel). Glukose ist ein wichtiger Energielieferant für die Zellen. Liegen dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte vor, so lautet die Diagnose Diabetes mellitus. Für Diabetes-Betroffene ist die regelmäßige Blutzuckerkontrolle ein fester Bestandteil ihres Alltags. Der Blutzucker kann durch spezielle Blutzuckermessgeräte vom Betroffenen einfach selbst festgestellt werden (Blutzuckerselbstkontrolle). Ein weiterer, wichtiger Indikator neben dem “kurzfristigen” Blutzuckerwert ist der HbA1c-Wert, der den “langfristigen” Blutzuckerspiegel (Blutzuckergedächtnis) angibt.

Diabetes mellitus

31. July 2008, 12:23 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist Diabetes mellitus?

Diabetes mellitus (gr.: honigsüßer Durchfluss) oder auch Zuckerkrankheit genannt ist eine chronische Stoffwechselkrankheit, bei der Zucker (Kohlenhydrate) vom Körper nicht mehr richtig verstoffwechselt werden kann. Das Hormon Insulin wird ausschließlich in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildet und ermöglicht die Aufnahme von Zucker in die Körperzellen. Bei Diabetes wird der Zucker nicht in die Zellen aufgenommen, sondern zirkuliert weiter im Blut. Es kommt zu erhöhten Blutzuckerwerten (Hyperglykämie). Dies kann zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen führen wie verfrühte Arterienverkalkung, Nervenschmerzen, Taubheit, Lähmungen oder Nieren- und Augenschäden.

Im Allgemeinen unterschiedet man zwei Formen der Krankheit: Diabetes Typ-1 und Diabetes Typ-2. Der Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, sprich eine Fehlsteuerung des Immunsystems, bei der die Insulin produzierenden Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse aufgrund eines unbekannten Mechanismus von körpereigenen Antikörpern attackiert werden und im Laufe weniger Jahre ihre gesamte Funktion einbüßen. Die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes, auch Altersdiabetes genannt, wird durch erbliche Veranlagung sowie durch Übergewicht und Bewegungsmangel begünstigt. Dem erhöhten Aufkommen von Zucker im Blut versucht der Körper zunächst durch eine Überproduktion von Insulin gerecht zu werden. Mit der Zeit erlahmen jedoch die Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse und produzieren immer weniger Insulin. Über 90 Prozent aller Diabetes-Betroffenen leiden an einem Typ-2-Diabetes. Eine temporäre Form des Diabetes mellitus ist der Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes), der im Laufe der Schwangerschaft auftreten kann und im Allgemeinen nach der Geburt wieder verschwindet.

Familienunternehmen als Marketing- und PR-Vorteil

28. July 2008, 19:04 Uhr von Torsten Herrmann

Eine neue Studie des Wittener Instituts für Familienunternehmen zum Thema “Marke Familienunternehmen” bestätigt uns in der Beratung. Wir haben Unternehmen in der Vergangenheit geraten, sich als Familienunternehmen zu begreifen und sich in Öffentlichkeitsarbeit wie auch im Marketing entsprechend zu bezeichnen. Es mag davon Ausnahmen geben, aber bei unseren Klienten passte die Bezeichnung als Familienunternehmen sehr gut. Die Selbstbeschreibung passt umso besser, wenn es sich um ein Mehrgenerationen-Familienunternehmen handelt. Dies war gerade bei zwei unserer Klienten der Fall, bei denen der Großvater jeweils in der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg gegründet hatte. Dies gilt ebenso umso mehr, wenn das Unternehmen vor allem in einer ländlichen Gegend tätig ist. Solche Familienunternehmen geben unnötig einen Trumpf aus der Hand. Denn genauso wie bundesweite Medien über die großen Beispiele berichten, schreiben Lokalzeitungen über die hohe Bedeutung eines Familienunternehmens vor Ort. Familienunternehmen in Großstädten haben es schwieriger, sollten jedoch nicht auf diese Karte verzichten.

Teilergebnis der Studie ist:

Mittelständische Unternehmen und Familienunternehmen werden dabei sehr ähnlich wahrgenommen. Sie wurden von den Befragten sehr nah an die Aussagen “mir persönlich wichtig”, “idealer Arbeitgeber” und “ideales Unternehmertum” geordnet.

Auch Großkonzerne in Familienbesitz stehen zu diesen positiven Bezugspunkten noch recht nahe, während anonyme Großkonzerne und börsennotierte Unternehmen von diesen sehr weit entfernt liegen. Interessant ist es nun, zu sehen, wie sich das Verhältnis umkehrt, wenn es um den Bezugspunkt “Globalisierung als Herausforderung” geht: hier wird am ehesten den öffentlichen Unternehmen zugetraut, diese zu bewältigen, aber auch die großen Familienunternehmen werden hier als kompetent angesehen, während man kleinen und mittleren Unternehmen in dieser Hinsicht nichts zutraut

Die aktuelle Diskussion um Familienunternehmen und die potentielle Übernahme von börsennotierten Konzernen wird diese negative Einschätzung zum Potenzial von Familienunternehmen möglicherweise beeinflussen.

Studienergebnisse auf der Website des Wittener Instituts für Familienunternehmen; Hier wird auch die Untersuchungsmethode (nextexperts) beschrieben, die sehr spannend ist. Aufgrund meines persönlichen Hintergrunds könnte ich mir auch Vorteile aus dem Einsatz der Methode der Objektiven Hermeneutik vorstellen.

Gefunden im ingenieurkarriere-Newsletter der VDI-Nachrichten

PR-Trendmonitor: Eine kleine Kritik

25. July 2008, 11:50 Uhr von Torsten Herrmann

Der neue PR-Trendmonitor von News Aktuell ist draußen. Ein Teilbereich ist sehr verwunderlich. Ansonsten ist die Untersuchung für Branchenangehörige natürlich sehr informativ und fundiert. Die Gesamtergebnisse sind nicht online verfügbar. Wir haben sie erhalten, da wir an der Umfrage teilgenommen haben. Die nachfolgenden Seitenzahlen beziehen sich auf diese Gesamtergebnis-Präsentation.

Gefragt wurden PR-Mitarbeiter (Seite 56): “Wie beurteilen Sie die Bedeutung Ihrer Presseabteilung im Vergleich mit den folgenden Abteilungen Ihres Unternehmens?” Rund 17 Prozent halten die Presseabteilung (wo sie ja selbst arbeiten) für bedeutender als Forschung & Entwicklung. Rund 15 Prozent ordnen der Presseabteilung eine höhere Bedeutung zu als dem Vertrieb.

PR-Trendmonitor

Ebenso wurden Mitarbeiter von PR-Agenturen gefragt (Seite 57): “Wie beurteilen Sie die Bedeutung der Presseabteilung Ihrer Kunden im Vergleich mit den folgenden anderen Abteilungen ihrer Kunden?”Dort halten gut 15 Prozent die Presseabteilung für bedeutender als Forschung & Entwicklung und rund 16 Prozent für wichtiger als den Vertrieb.

PR-Trendmonitor

Dabei ist es doch so: Ohne Forschung & Entwicklung gibt es in der Zukunft nichts mehr zu verkaufen. Der Vertrieb holt die Aufträge rein, die PR-Arbeit hat dabei eine unterstützende Rolle. Nicht nur, aber doch hauptsächlich.

Es sei denn, und das könnte der Grund für diese erstaunlichen Werte sein, bei den befragten Unternehmen handelt es sich nicht um klassische Konsumgüterhersteller oder Industrieunternehmen. Zum einen wird in Dienstleistungsunternehmen die Relevanz von Forschung & Entwicklung wohl niedrig eingestuft werden, da sie als Abteilung kaum existiert. Lediglich Beratungsunternehmen leisten sich solche Abteilungen und auch dort könnte das Ansehen eher gering ausfallen. Die Frage, womit das Beratungs- oder Dienstleistungsunternehmen morgen ihr Geld verdienen soll, ist ja eher auf den Führungsebenen angesiedelt. Eine andere Möglichkeit ist, dass es sich um öffentliche Unternehmen handelt. Der óffentliche Personennahverkehr ist in Deutschland beispielsweise wenig innovativ und die Vertriebsaufgabe ist ebenfalls weniger ausgeprägt. Vielleicht handelt es sich gar um Institutionen wie Ministerien, deren Mitarbeiter diese Frage beantwortet haben.

Dass die Presseabteilung wichtiger ist als eine nicht-existente Abteilung ist offensichtlich, wenn auch im Forschungsdesign offensichtlich nicht berücksichtigt. Ansonsten gilt wohl: Da nimmt sich jemand wohl etwas zu wichtig.

Presseinfo: Schleißheimer bietet Mietmodelle für Restbussimulation CanEasy 3.0 an

25. July 2008, 11:16 Uhr von Torsten Herrmann
Logo Schleissheimer
  • Vollständige CAN-Bus-Simulationsumgebung zur Kurzzeitmiete
  • Wahlweise sechs oder zwölf Monate; CAN-Hardware kann mitgemietet werden
  • Vorteilhafte Umstiegsmodelle bei anschließendem Kauf

Nieder-Wöllstadt bei Friedberg, 25.07.2008 -Die Schleißheimer GmbH bietet nun zwei Kurzzeitmietmodelle für seine kürzlich vorgestellte CAN-Restbussimulation CanEasy 3.0 (http://www.caneasy.de). Bei einer sechsmonatigen Laufzeit zahlt der Kunde 900,00 Euro für die Software, bei der 12-monatigen Laufzeit fallen Gebühren in Höhe von 1700,00 Euro an. Die Funktionalität der Software bleibt uneingeschränkt und entspricht der einer Kauflizenz von CanEasy 3.0, die 3400,00 Euro kostet. Die Mietmodelle beinhalten die Wartung der Software. Lediglich bei der sechsmonatigen Laufzeit beschränkt der Anbieter den Support auf sechs Anfragen und schließt Upgrades aus. Ergänzend kann für den Zeitraum die passende CAN-Hardware gemietet werden. Die Mietangebote richten sich vor allem an Unternehmen, die eine CAN-Simulation nur für einzelne Projekte benötigen bzw. eine projektweise Kostenbelastung anstreben. Für längere Miet- und Leasingformen empfiehlt das Unternehmen Leasingpartner weiter.

“Zahlreiche Entwicklungsprojekte sind zeitlich begrenzt, so dass sich der Kauf geeigneter CAN-Software häufig nicht rentiert. Zudem haben unsere Interessenten Mietoptionen angefragt, um die Softwarekosten besser Projektbudgets zuordnen zu können. Diesen Anwendern bieten wir nun kostengünstige Mietmodelle”, erklärt Hans-Joachim Schleißheimer, Geschäftsführer der Schleißheimer GmbH. “Das Simulieren, Analysieren und Testen mit CanEasy haben wir so einfach wie möglich gestaltet. Gleiches gilt jetzt auch für unsere Preispolitik mit Kauf- und Mietmodellen.”

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Zuwanderung von Fachkräften

17. July 2008, 09:33 Uhr von Torsten Herrmann

Die Bundesregierung hat gestern einen Kompromiss bezüglich der Zuwanderung von Fachkräften getroffen. Demnach wird der jährliche Mindestlohn, die ein Unternehmen einer ausländischen Mitarbeitern außerhalb der EU zahlen muss, von 86.400 Euro auf 63.600 Euro gesenkt. Allerdings liegt der Betrag immer noch deutlich höher als das Einstiegsgehalt eines frisch diplomierten Ingenieurs. Dieser liegt laut Staufenbiel Jobtrends bei 38.000 bis 41.000 Euro pro Jahr. Damit müsste ein Mitarbeiter, für den ein Unternehmen über 63.600 Euro zu zahlen bereit wäre, bereits mehrere Jahre Berufserfahrung haben. Aber damit ist der ideale Einstiegszeitpunkt längst verpasst. Die jungen Ingenieure könnten hier bereits für ihren konkreten Einsatz ausgebildet werden. Zudem ist jeder, der ein paar Jahre gearbeitet hat, längst in seinem Job etabliert und wird seltener nach Deutschland wechseln. Immerhin können nun Ingenieure aus allen osteuropäischen EU-Ländern wie Rumänien und Bulgarien angeworben werden. Auch nach Meinung von Chefsvolkswirt Norbert Walter von der Deutschen Bank sollte der Zuzug ausländischer Fachkräfte nicht eingeschränkt werden. Allerdings sieht er kurzfristig nur die Verlängerung der Arbeitszeiten von Ingenieuren als Lösung. Zugleich verweist er darauf, dass in Zukunft die Weiterbildung von Mitarbeitern in konjunkturell schlechteren Zeiten vorangetrieben und vor allem Frauen für technische Berufe begeistert werden.

Nur Arbeiter und Angestellte in Schulbüchern

14. July 2008, 11:56 Uhr von Torsten Herrmann

Was der Blick in die Schulbücher meiner Tochter schon lange vermuten ließ, wurde nun in einer Studie des Georg-Eckert-Instituts für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig im Auftrag der Initiative Soziale Marktwirtschaft (INSM) bestätigt:

Die in deutschen Schulbüchern abgebildete Arbeitswelt sei primär eine Welt der Arbeitnehmer, streckenweise des Handwerks, nur selten eine unternehmerische.

So war es auch schon in meiner Schulzeit. Unternehmer waren immer die mit Anzug, Hut und Zigarre. Sympatisch sahen sie nie aus. Berufliche Selbständigkeit war kein positiv vermitteltes Bild, statt dessen beschäftigten wir uns in Sozial- oder Gemeinschaftskunde mit Bandarbeitern und Handwerkern. Ich glaube nicht, dass einer aus meiner Klasse heute diesen Berufsgruppen angehört. Denn auch wenn am Ende die meisten in Unternehmen arbeiten, spielte Wirtschaft in meiner Schulzeit kaum eine Rolle. Laut INSM sprechen sich inzwischen 83 Prozent der Deutschen für die Einführung des Schulfachs Wirtschaft aus.. Das ist mehr als überfällig.

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Weitere Informationen bei der INSM.