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Eingebettete Systeme/Embedded Systems

25. February 2009, 11:56 Uhr von Torsten Herrmann

Was sind eingebettete Systeme?
Was sind Embedded Systems?

Eingebettete Systeme bzw. Embedded Systems sind programmierbare, elektronische Systeme, die als integrierter Bestandteil eines Produkts, Geräts, einer Anlage oder Maschine zum Einsatz kommen. Einsatzfelder sind beispielsweise Automobilelektronik, Telekommunikations- und Haushaltsgeräte, Maschinen- und Anlagenbau sowie die Medizintechnik. Sie arbeiten mit Echtzeitfähigkeit, müssen höchst zuverlässig sein und sind im Allgemeinen nicht update-fähig.  Herausforderungen sind vor allem die minimalen Speicher- und Prozessor-Ressourcen, die bei der Entwicklung zu beachten sind.

Hidden Champions

24. February 2009, 17:16 Uhr von Torsten Herrmann

Was sind Hidden Champions?

Hidden Chamions sind die verborgenen, mittelständischen Erfolgsunternehmen, die in Ihren Nischen zu den europäischen oder gar internationalen Marktführern zählen, in der breiten Öffentlichkeit aber wenig bekannt sind. Viele dieser Unternehmen erreichen einen Marktanteil von 50, teilweise sogar 70 Prozent. Sie machen somit einen Großteil des deutschen Exports an Industriegütern aus. Die Unternehmen sind weitgehend unbekannt, da sie Investitionsgüter herstellen und daher für Konsumenten sowie allgemeine Medien uninteressant sind. Aber auch bei Konsumgütern gibt es zahlreiche Hidden Champions, die – da sie ihre Produkte als Handelsmarken vertrieben, im Verborgenen bleiben. Zugleich aber legen diese Unternehmen meist selbst wenig Wert auf Öffentlichkeitsarbeit sowie Marketing außerhalb ihrer Branche und bleiben daher unbeachtet.

Wichigstes Buch zum Thema:

Hermann Simon, Hidden Champions des 21. Jahrhunderts: Die Erfolgsstrategien unbekannter Weltmarktführer

Gelesen: Wolfgang Marx – Public Relations als Schlüsselinstrument im Marketing von Beratungsunternehmen

20. February 2009, 11:04 Uhr von Torsten Herrmann
Public Relations als Schlüsselinstrument im Marketing von Beratungsunternehmen

Public Relations als Schlüsselinstrument im Marketing von Beratunsgunternehmen

Marketingbücher, die sich speziell mit den Themen Marketing und Public Relations für Beratungsunternehmen befassen, sind rar am deutschen Büchermarkt. Daher ist das vorliegende Buch “Public Relatons als Schlüsselinstrument im Marketing von Beratungsunternehmen” von Wolfgang Marx (2006) auch grundsätzlich spannend für alle Unternehmensberatungen und andere Beratungshäuser. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht als solches zu erkennen ist, geht das Buch auf eine Dissertation zurück. Denn jeglicher überwissenschaftlicher Duktus fehlt dem leicht lesbaren PR-Buch, wenn auch die Definitionen und die Quellenverweise zahlreich sind.

Das Buch beschränkt sich nicht auf Public Relations. Nach einigen theoretischen Grundlagen finden sich interessante Ausführung über den gesamten Marketing-Mix eines Consultingunternehmens: Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik. Das alles ist sehr sauber aufgearbeitet und bietet in dieser strikten Unterteilung einige grundlegende Einsichten. Anschließend folgt ein Kapitel mit 50 Seiten über die strategischen (Corporate Identity, Sponsoring, Imagewerbung und Recruting) und operativen Instrumente  (Publikationen, öffentliche Veranstaltungen sowie Presse- und Medienarbeit) der Public Relations für ein Beratungsunternehmen.

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Die Bedeutung von Softwareversionen für das B2B-Marketing

16. February 2009, 15:10 Uhr von Torsten Herrmann

Es gibt keine klaren Regeln, wie Softwareversionen zu zählen sind. Lediglich einige strukturelle Gepflogenheiten haben sich etabliert. Diese sind:

  • Die Versionsbezeichnung folgt im Allgemeinen folgender Struktur: Hauptversionsnummer-Nebenversionsnummer-Revisionsnummer-Stände, also z. B. 3.2.1 (siehe auch Wikipedia: Versionsnummern)
  • Eine neue Hauptversion wird meist bei sehr großen Änderungen angelegt, wenn beispielsweise die Basis ausgetauscht wurde (Betriebssystem, Datenbank, etc.) oder das ganze System neu programmiert wurde.
  • Eine Versionsnummer unterhalb von 1.0 signalisiert eine Alpha- bzw. Betaversion.
  • Meist werden die Versionsnummern jeweils +0.1 hochgerechnet, also 2.6, 2.7., 2.8. Manchmal werden auch mehrere Versionsnummern zusammengefasst, um größere Veränderungen zu signalisieren, die jedoch nicht als neue Hauptversion gelten sollen. Bei Open-Source-Software wird häufig bei der Veröffentlichung in zweier-Schritten gezählt. Die dazwischen liegende Version ist jene, an der aktuell gearbeitet wird.

Da es keine festen Regeln gibt, erhält die Versionsnummer auch eine Bedeutung für das Marketing.

Nachkaufmarketing B2B

12. February 2009, 11:20 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist Nachkaufmarketing in Business-to-Business-Märkten?

Unter Nachkaufmarketing oder After-Sales-Marketing versteht man in Business-to-Business-Märkten alle Marketing-Maßnahmen, die sich an einen bestehenden Kunden richten. Ein Anbieter baut so eine langfristige, stabile und umsatzfördernde Beziehung mit seinen bestehenden Kunden auf. Marketing-Theorie und -Praxis gehen so über den initialen Vertragsabschluss hinaus. Bindunsgbereitschaft und Bindbarkeit sind im Business-to-Business noch größer und die Preissensibilität noch geringer als bei Konsumenten. Bei vielen Unternehmen liegen signifikante Umsatzpotentiale in diesem Beziehungsmarketing. Ziele des Nachkaufmarketings sind:

  • Zufriedenheit: Ein zufriedener Kunde nutzt sein Produkt oder die Dienstleistung länger. Zugleich wird die Betreuung des zufriedenen Kunden einfacher sein als die eines unzufriedenen, der sich aufgrund mangelnder Betreuung häufiger beschwert. Zudem spricht er positiv über die Produkte oder Dienstleitungen und empfiehlt sie so an andere Unternehmen weiter.
  • Aufbau einer stabilen Beziehung: Zufriedenheit alleine reicht nicht. Der Kunde muss das Gefühl haben, dass die Verbindung zum Hersteller insgesamt passt. Dazu zählen beispielweise auch die Übereinstimmung der Weiterentwicklung des Produkts mit den strategischen Zielen des Kundenunternehmens.
  • Nutzungserschließung:Wenn der Kunde das Produkt nicht im vollen Umfang verwendet, weil ihm Funktionen unerschlossen bleiben, wird er ein Produkt möglicherweise intern nicht durchsetzen, bei Ablösungstendenzen nicht verteidigen und nicht adäquat mit alternativen Produkten vergleichen. Daher sind Training und Schulung auch wichtig für nachfolgende Kaufentscheidungen.

Wirtschaftlich haben diese Ziele diese Folgehandlungen des bestehenden Kunden im Auge:

  • Wiederkäufe: Produkte, die immer wieder beschafft werden, z. B. Verbrauchmaterialien wie Kopierpapier oder Schmierstoffe, müssen immer wieder verkauft werden, da der bestehende Kunde sie (relativ) problemlos mit anderen ersetzen könnte.
  • Nachkäufe: Hierunter fallen alle Beschaffungen, die sich aus der Nutzung eines Produkts ergeben: Zusatzmodule aber auch Ersatzteile gehören in diese Kategorie.
  • Zusatzverkäufe: Jedes Unternehmen, das Produkte oder Dienstleistungen eines Anbieters bezieht, benötigt möglicherweise auch andere Produkte und Dienstleistungen aus dessen Angebot. Möglicherweise waren diese jedoch zum Zeitpunkt der Entscheidung noch nicht im Angebot, der Bedarf noch nicht existent oder die Budgets fehlten.

Da der Vertrieb nach dem Verkauf weniger Kontakt mit dem bestehenden Kunden hat, übernehmen andere Abteilungen die Aufgaben des Nachkaufmarketings. Dazu zählen vor allem der Kundenservice/Beschwerdemanagement (Hotline, Service, Reparatur), Training/Schulung und Techniker bei der Installation. Diese müssen den neuen bzw. wiederkehrenden Bedarf des Kunden erkennen und Weiterempfehlungen aufnehmen sowie an den Vertrieb weiter reichen.