25. February 2010, 12:23 Uhr von Torsten Herrmann
Vargo und Lusch definieren Service als „the application of specialized competences (knowledge and skills) through deeds, processes, or performances for the benefit of another entity or the entity itself.” Ein Service ist somit die Anwendung spezieller Kompetenzen (Wissen oder Fähigkeiten) durch Taten, Prozesse und Arbeitsleistungen zum Vorteil eines Kunden sowie des Anbieters. Der Anbieter sowie die Lieferanten innerhalb der Wertschöpfungskette des Kunden verfügen über diese speziellen Kompetenzen. Anbieter und Kunde finden sich also zusammen, um etwas gemeinsam und füreinander zu bewirken. Der eine kann oder hat etwas, was der andere braucht und dies ist zum beiderseitigen Vorteil. Alle Handlungen, die nicht in diesem Kontext geschehen, haben noch keinen Wert. Wertschöpfung erfolgt erst durch das Hinzutreten des Kunden.
Der Begriff „Service“ (den die Autoren in späteren Aufsätzen ausschließlich im Singular verwenden) ist nicht mit Dienstleistung gleichzusetzen. Dies macht eine 1:1-Übersetzung schwierig (Man könnte von einer leistungsdominierten Marketinglogik sprechen. Da diese Übersetzung jedoch nicht üblich ist, will ich sie hier nur als Verständnishilfe erwähnen).
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23. February 2010, 23:54 Uhr von Torsten Herrmann
Gestern habe ich Wibiya im Blog eingebunden, nachdem ich es zufällig in einem amerikanischen Blog gefunden hatte. Es hat mich sofort als B2B-Inbound-Marketing-Werkzeug überzeugt. Es handelt sich dabei um eine Toolbar (am unteren Rand zu sehen), mit der man vor allem Social-Media-Applikationen auf der eigenen Seite einbinden kann. Dies geht für Blogs, Websites oder auch Foren. Man muss lediglich einen kleinen Schnipsel Code einbauen. Das geht so leicht, dass ich es (theoretisch) auch kann.
Statt also irgendwelche Boxen in der Seite zu integrieren, findet sich nun meine Twitter-Timeline unten eingebaut, dann kann man Fan bei Facebook werden, die Seite durchsuchen, die letzten Beiträge ansehen (was praktisch ist, da dort neben den Blogbeiträgen auch alle Presseinfos von Kunden zu sehen sind). etc. Die ganze Einrichtung dauert wenige Minuten, alle Bausteine sind einzeln auswählbar und sogar die Farbe der Toolbar lässt sich einstellen.
Über die eingebaute Chatfunktion kann man auch direkt mir mir chatten, schriftlich oder auch per Sprache oder gar Webcam. Allerdings haben diese Audio-Video-Features bei den ersten Tests mit Michael Baas von Personal Brain (der die Wibiya-Toolbar auch auf der Unternehmenswebsite des Wissensmanagement-Tools eingebaut hat) nicht funktioniert. Leider gibt es nur einen kleinen akustischen Hinweis, dass jemand den Chat betritt. Zudem gab es Probleme mit der Tastatur: Ich arbeite mit US-amerikanischen Systemeinstellungen, da es mir die Nutzung einiger Applikationen erleichtert. Aber Michael Baas fehlten z. B. das Fragezeichen, Ausrufezeichen oder das Apostroph.Wenn es jemand ausprobieren möchte, hoffe ich, dass ich es auch mitbekomme. Es ist nun mal eine amerikanische Applikation und da gibt es leicht Ungereimtheiten mit der Internationalisierung und es fehlen Integrationen von Linked-In und noch wichtiger im deutschen Sprachraum von XING.
Warum nun ist Wibiya eine B2B-Inbound-Marketing-Applikation? mehr »
23. February 2010, 13:08 Uhr von Torsten Herrmann
In einer neuen US-amerikanischen Studie “Understanding the Industrial Boy Cycle: How to align your Marketing with your Customers’ Buying Cylce” von GlobalSpec gibt es einige eindruckvolle Erkenntnissen über den Beschaffungsprozess im Business-to-Business-Geschäft. Global Spec ist ein internationaler Online-Katalog-Service für Komponenten, Produkte und Dienstleistungen aus den USA.
Der Beschaffungsprozess (oder Buy Cycle) reicht im Whitepaper von der Bedürfnisfeststellung bis zur Entscheidung. Diese vier Phasen (Needs Awareness, Research, Consideration & Comparison, Procurement) bleiben unverändert, aber das Informationsverhalten innerhalb des Gesamtprozesses hat sich durch das Internet verändert (Meines Erachtens ist für das B2B-Inbound-Marketing auch die Anregungsphase oder Epiphany-Phase wichtig). Es dominieren heutzutage online-basierte Informationsquellen. Die Entscheidungsträger und ihre Vorbereiter setzen demnach kaum mehr auf klassische Informationen wie Kataloge, Messen oder Fachzeitschriften (was ich trotz allem aufgrund meiner Erfahrung bezweifle).
Folgende Erkenntnisse brachte die Studie im Detail zu Tage: mehr »
23. February 2010, 09:19 Uhr von Torsten Herrmann
Dave Hersh wurde zum Aufsichtsratvorsitzenden von Jive ernannt, nachdem er das Unternehmen an die Spitze des Social-Business-Software-Marktes geführt hat.
Frankfurt am Main, 23. Februar 2010 – Jive Software, einer der führenden Anbieter von Social-Business-Software, hat heute bekanntgegeben, dass sein Aufsichtsratmitglied Tony Zingale interimsweise zum Chief Executive Officer (CEO) ernannt wurde. Gleichzeitig wurde Dave Hersh zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Dave Hersh wird weiterhin mit dem Aufsichtsrat und der Führungsmannschaft an den Strategien des Unternehmens und seinem Wachstumspfad arbeiten. Der Aufsichtsrat hat die Suche nach einem langfristigen CEO aufgenommen und evaluiert bereits Kandidaten, die Erfahrung in der Führung von wachsenden High-Tech-Unternehmen haben.
 Tony Zingale, CEO Jive Software Tony Zingale kann auf eine Karriere von mehr als drei Jahrzehnten inklusive dem Aufbau profitabler, schnell wachsender Unternehmenssoftware-Anbieter zurückblicken und wird Jive Software in einer Phase signifikanter Investitionen führen, um die führende Position im schnell wachsenden Social-Business-Software (SBS)-Markt weiter auszubauen. Tony Zingale war bis vor kurzem President und CEO von Mercury Interactive, dem weltweit führenden Anbieter von Business-Technology-Optimization (BTO)-Lösungen. Er hat das Unternehmen erfolgreich bis zu einem Jahresumsatz von über einer Milliarde US-Dollar geführt. Vor Mercury war er President und CEO von Clarify, einem führenden Anbieter im Customer-Relationship-Management-Markt, und brachte das Unternehmen auf einen Jahresumsatz von mehr als 300 Millionen US-Dollar.
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17. February 2010, 17:40 Uhr von Torsten Herrmann
Seit kurzem gibt es auch eine Fanpage für chain relations bei Facebook. Ich tue mir ja etwas schwer mit dem Begriff “Fan”, aber sei’s drum. Wer sich also dafür interessiert, was in der Agentur alles passiert, nicht alle Nachrichten bei Twitter oder im Blog verfolgen will, der sollte Fan werden (ansonsten gerne auch). Da gibt es dann alles kompakt und mit der einen oder anderen Zusatzinformation versehen. Mal sehen, wohin genau die Reise geht.
Leider bietet Facebook erst – da gehen die Meinungen auseinander – ab 1.000 Fans (oder schon ab 100 Fans) die Möglichkeit an, eine kurze URL zu bekommen. Warum man überhaupt so viele braucht, weiß ich allerdings nicht. Dementsprechend ist die Seite nun also mit einer langen URL versehen, die sich wirklich kein Mensch merken kann. Ich werde es zumindest nicht versuchen. Also besuchen Sie die Facebook-Fanpage von chain relations und ich würde mich freuen, wenn Sie mir helfen, die 100-Fan-Marke zu knacken und dann die abweichenden Information zu verifizieren.
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