29. September 2010, 18:34 Uhr von Torsten Herrmann
Das letzte halbe Jahr habe ich einen Unternehmer in Marketing- und Vertriebsfragen gecoacht. Wir haben an der Positionierung gefeilt, Angebote optimiert, Preismodelle entwickelt, Vertriebsgespräche mit potenziellen Kunden gespielt, an der Website geschliffen und vieles mehr. Heute ist die letzte Sitzung. Der Coachee musste richtig viel arbeiten und zwischendurch haben wir immer mal telefoniert, um ihn weiter zu motivieren. Mein Fazit: Es hat viel Spaß gemacht, auch ich habe einiges gelernt und – was noch viel wichtiger ist – der Coachee gewinnt seine Kunden. Zugleich habe ich gesehen, wie wenig es anscheinend bei den Gründerseminaren um Recht, um Versicherungen und um den Alltag als Selbständiger geht. Da mussten wir auch ran (keine Angst, ich habe keine rechtliche Beratung gemacht, sondern lediglich die Lücken aufgedeckt).
23. September 2010, 07:13 Uhr von Torsten Herrmann
Nieder-Wöllstadt bei Friedberg, 23.09.2010 – Die Schleißheimer Soft- und Hardwareentwicklung GmbH stellt am 27. und 28. Oktober 2010 erstmals bei der Fachkonferenz Autotest in Stuttgart aus. Die Veranstaltung des Forschungsinstituts für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren (FKFS) findet zum dritten Mal statt. Das Thema der Konferenz lautet „Test von Hard- und Software in der Automobilentwicklung”. Die Schleißheimer GmbH zeigt passend zu diesem Aufgabenbereich seine Analyse- und Testumgebung CanEasy für CAN- und LIN-Bus.
„Unser Werkzeug CanEasy wird hauptsächlich von Entwicklern und Testern eingesetzt. Sie profitieren vom hohen Automationsgrad, der einfachen Konfiguration und der flexiblen Erweiterbarkeit des Software-Tools“, erläuterte Hans-Joachim Schleißheimer, Geschäftsführer. „Unser Ziel ist es, dass das Testen sehr früh anfangen kann. Schon der Entwickler kann seine Tests schnell selbst zusammenstellen und seine Arbeit überprüfen. Automatisierte Tests und die Konfiguration komplexer Szenarien sind ohne Programmierkenntnisse möglich. Auch wenn man natürlich mit Programmierung praktisch alle Anforderungen umsetzen kann.“
22. September 2010, 17:12 Uhr von Torsten Herrmann
media-treff.de hat netterweise eine Reihe von Video-Statements auf der dmexco produziert und eins auch mit mir. Der dahinter stehende Vogel-Verlag ist auch der Veranstalter des B2B-Marketingkongresses auf dem ich sprechen werde. Ich nehme an, dass ich auf 30 Minuten mehr “ähms” sagen werde.
Und in der Tat (wie im Video schon gesagt) waren meiner Besuche in der Vergangenheit auf der dmexco in Köln (bzw. der OMD in Düsseldorf, was vielleicht die Ungerechtigkeit begründet) immer etwas enttäuschend. All zu sehr herrschten B2C-Themen vor.
13. September 2010, 10:23 Uhr von Torsten Herrmann
Ich habe an verschiedenen Stellen und Gelegenheiten in der Vergangenheit über Mobile Marketing für B2B-Unternehmen nachgedacht. Ich fand die Überlegungen von mir und von anderen aber immer zu kurz gesprungen.
Denn der naheliegende Ansatz ist, Anwendungen, die man normalerweise an einem PR nutzt, auf mobile Endgeräte zu übertragen. Das bringt die Vorteile der kontinuierlichen Verfügbarkeit. So habe ich beispielsweise Zugriff auf meine CRM-Datenbank über mein iPhone. Das ist praktisch, aber nicht revolutionär.
Der spannendere Ansatz für das B2B-Marketing ist es jedoch, die Standortinformation mit einzubeziehen. Vor einigen Wochen zeigte mir Andreas Ebert – ich habe eine Bürogemeinschaft mit Dailyplaces, deren Geschäftsführer er ist – was sie im Köcher haben: Eine mobile Anwendung für temporäre Communities auf Messen und Konferenzen. Ich war begeistert von der Idee.
10. September 2010, 14:29 Uhr von Torsten Herrmann
In der letzten Zeit schwirrt ein Begriff (meist als Abkürzung) durch die Marketingdiskussion, für den es keine allgemeine Definition gibt. Mir stellt die Frage stellt, ob sie überhaupt und wenn ja wann sie sinnvoll ist: B2B2C oder Business-to-Business-to-Consumer.
Investitionsgüter für Konsumgüterhersteller
Klar: am Ende steht immer der Konsument. Alle Investitionsgüterindustrien existieren, damit Konsumgüterhersteller (oder der Staat/öffentliche Institutionen, die aber mal beiseite gelassen) ihre Konsumgüter herstellen und anbieten können. Sei es eine Maschine, eine Software oder ein Lastwagen. Alles dient am Ende dem Konsumgut. So weit, so banal. Aber für diese Erkenntnis braucht es keinen neuen Begriff. Zudem kann die Reihe der Bs sehr lang sein. Kürzlich saß ich mit Jens Stolze von Creative360 zusammen und er arbeitet nur für (bleiben wir in der Terminologie) B2B2B-Unternehmen. Einfach gesagt: Die Kunden seiner Kunden sind wiederum Unternehmen.