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„Global Leadership Forecast”-Studie von DDI zeigt: Führungskräfteentwicklung muss sich grundlegend ändern

28. June 2011, 14:42 Uhr von Torsten Herrmann

Düsseldorf, 28.06.2011 - Die Prozesse und Methoden der Führungskräfteentwicklung müssen sich fundamental ändern, damit Unternehmen in der sich immer schneller verändernden Wirtschaft mithalten können. Das ist das zentrale Ergebnis der sechsten „Global Leadership Forecast”-Studie des Talent-Management-Partners DDI.

Entscheidende Eigenschaften, an denen es Führungskräften nach eigenen Aussagen mangelt

Entscheidende Eigenschaften, an denen es Führungskräften nach eigenen Aussagen mangelt (Druckfähiges Bild bitte klicken)

Die Prognose zeichnet ein besorgniserregendes Bild von der Führungskompetenz in Unternehmen. Die Antworten von mehr als 12.000 Führungskräften und 1.800 HR-Verantwortlichen aus 74 Ländern zeigen, dass sich die Führungskräfte selbst als schwach einschätzen. Sie besitzen nicht die Fähigkeiten, die zukünftig im Business erforderlich sind. Zudem verfügen Unternehmen nicht über ein ausreichendes Reservoir an geeignetem Führungsnachwuchs innerhalb ihrer Organisation.

Führungsqualität und Führungskräfteentwicklung

Gemäß der Studie bezeichnen nur 38 Prozent aller Führungskräfte die Qualität der Führung in ihrem Unternehmen als hoch. Ihre Kollegen aus dem Personalbereich bewerten die Führungsqualität sogar noch schlechter: Nur 25 Prozent aller HR-Verantwortlichen klassifizieren die Führungsqualität in ihrem Unternehmen als hoch.

Nur wenige Führungskräfte sehen die Entwicklungsmaßnahmen, an denen sie teilnehmen, als wirkungsvoll an. 62 Prozent der befragten Führungskräfte bezeichnen die Entwicklungsprogramme als wirkungslos. Noch besorgniserregender ist, dass weltweit nur 18 Prozent aller HR-Verantwortlichen der nachwachsenden Generation an Führungskräften die Fähigkeiten zusprechen, die für künftige Unternehmensherausforderungen erforderlich sind.

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Die Aufgabe des Beraters

18. June 2011, 17:00 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist die Aufgabe eines Beraters? Alan Weiss (der Thought-Leader für Solo-Consultants, wie er sich selbst nennt) erklärt es in seinem neuen Buch “The Consulting Bible” (so viel über amerikanische Fachbuchtitel): Our job is to improve the client’s condition… Or we’ve failed.

Damit hat er Recht. Aber ganz im Sinne der Service-dominant Logic fügt er hinzu: “that ‘we’ may mean both the client and we have failed, but we share in the failure in any case”.

Ich weiß nicht, ob er mit der SD-Logic vertraut ist, aber das Ergebnis einer Leistung ergibt sich stets aus der Interaktion von Kunde und Unternehmen. In keinem Fall ist dies einleuchtender als bei Beratungsleistung.

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