31. Juli 2008, 18:58 Uhr von Torsten Herrmann
Was ist ein Diabetes-Tagebuch?
In einem Diabetes-Tagebuch dokumentieren Diabetes-Patienten ihre Blutzuckerwerte, die sie regelmäßig messen müssen. So entsteht ein Glukosewertverlauf, anhand dessen die Therapie des Diabetes mellitus ausgerichtet wird. Neben dem Datum und dem Zeitpunkt der Messung, werden Zusatzinformationen wie mit der Mahlzeit aufgenommene Broteinheiten oder körperliche Aktivitäten wie Stress und Sport eingetragen. Diese erlauben eine genauere Interpretation des Verlaufs. Bis vor wenigen Jahren wurden Diabetes-Tagebücher meist handschriftlich in einem Heft festgehalten. Seit kurzer Zeit gibt es verschiedene Anbieter, die spezielle (Online-)Software oder Internetangebote zur Erfassung und Auswertung bis hin zu vollautomatischen Diabetes-Selbstmanagement-Systemen anbieten. Letztere umfassen die Messung sowie die Dokumentation und weitere Zusatzfunktionen.
31. Juli 2008, 12:23 Uhr von Torsten Herrmann
Was ist Diabetes mellitus?
Diabetes mellitus (gr.: honigsüßer Durchfluss) oder auch Zuckerkrankheit genannt ist eine chronische Stoffwechselkrankheit, bei der Zucker (Kohlenhydrate) vom Körper nicht mehr richtig verstoffwechselt werden kann. Das Hormon Insulin wird ausschließlich in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildet und ermöglicht die Aufnahme von Zucker in die Körperzellen. Bei Diabetes wird der Zucker nicht in die Zellen aufgenommen, sondern zirkuliert weiter im Blut. Es kommt zu erhöhten Blutzuckerwerten (Hyperglykämie). Dies kann zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen führen wie verfrühte Arterienverkalkung, Nervenschmerzen, Taubheit, Lähmungen oder Nieren- und Augenschäden.
Im Allgemeinen unterschiedet man zwei Formen der Krankheit: Diabetes Typ-1 und Diabetes Typ-2. Der Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, sprich eine Fehlsteuerung des Immunsystems, bei der die Insulin produzierenden Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse aufgrund eines unbekannten Mechanismus von körpereigenen Antikörpern attackiert werden und im Laufe weniger Jahre ihre gesamte Funktion einbüßen. Die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes, auch Altersdiabetes genannt, wird durch erbliche Veranlagung sowie durch Übergewicht und Bewegungsmangel begünstigt. Dem erhöhten Aufkommen von Zucker im Blut versucht der Körper zunächst durch eine Überproduktion von Insulin gerecht zu werden. Mit der Zeit erlahmen jedoch die Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse und produzieren immer weniger Insulin. Über 90 Prozent aller Diabetes-Betroffenen leiden an einem Typ-2-Diabetes. Eine temporäre Form des Diabetes mellitus ist der Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes), der im Laufe der Schwangerschaft auftreten kann und im Allgemeinen nach der Geburt wieder verschwindet.
17. August 2007, 12:56 Uhr von Torsten Herrmann
Darwin Information Typing Architecture (DITA) ist eine Informationsarchitektur auf XML-Basis, die speziell für technische Dokumentationen und Online-Hilfen konzipiert wurde. Die Inhalte werden in Bausteinen (Topics) organisiert. Zudem beinhaltet das Dokumentenformat die Möglichkeit der Spezialisierung, die die Anpassung und Erweiterung der Sprache ermöglicht ohne die Austauschbarkeit zu gefährden. Entwickelt wurde die Architektur um Single Source Publising von technischen Dokumentationen zu ermöglichen. Der Name “Darwin” soll an innewohnenden Eigenschaften der Anpassung und Vererbung erinnern.
19. Juli 2006, 19:36 Uhr von Torsten Herrmann
Was ist die Demilitarisierte Zone?
Im Netzwerk ist die DMZ ein separates und logisch getrenntes Netzwerk, welches sich zwischen den internen LANs und dem Internet befindet. Ziel: Es darf keine direkte Verbindung zwischen LAN und Internet initialisiert werden, alle Verbindungen müssen indirekt über Application-Gateways in der DMZ laufen.
18. Juli 2006, 12:54 Uhr von Torsten Herrmann
Was ist eine digitale Signatur?
Die digitale Signatur ist eine Methode, mit der sichergestellt wird, dass eine E-Mail tatsächlich vom angegebenen Sender stammt bzw. dass ein Prozess (z. B. eine Bestellung) von einer bestimmten Person ausgelöst wurde.