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Nachkaufmarketing B2B

12. Februar 2009, 11:20 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist Nachkaufmarketing in Business-to-Business-Märkten?

Unter Nachkaufmarketing oder After-Sales-Marketing versteht man in Business-to-Business-Märkten alle Marketing-Maßnahmen, die sich an einen bestehenden Kunden richten. Ein Anbieter baut so eine langfristige, stabile und umsatzfördernde Beziehung mit seinen bestehenden Kunden auf. Marketing-Theorie und -Praxis gehen so über den initialen Vertragsabschluss hinaus. Bindunsgbereitschaft und Bindbarkeit sind im Business-to-Business noch größer und die Preissensibilität noch geringer als bei Konsumenten. Bei vielen Unternehmen liegen signifikante Umsatzpotentiale in diesem Beziehungsmarketing. Ziele des Nachkaufmarketings sind:

  • Zufriedenheit: Ein zufriedener Kunde nutzt sein Produkt oder die Dienstleistung länger. Zugleich wird die Betreuung des zufriedenen Kunden einfacher sein als die eines unzufriedenen, der sich aufgrund mangelnder Betreuung häufiger beschwert. Zudem spricht er positiv über die Produkte oder Dienstleitungen und empfiehlt sie so an andere Unternehmen weiter.
  • Aufbau einer stabilen Beziehung: Zufriedenheit alleine reicht nicht. Der Kunde muss das Gefühl haben, dass die Verbindung zum Hersteller insgesamt passt. Dazu zählen beispielweise auch die Übereinstimmung der Weiterentwicklung des Produkts mit den strategischen Zielen des Kundenunternehmens.
  • Nutzungserschließung:Wenn der Kunde das Produkt nicht im vollen Umfang verwendet, weil ihm Funktionen unerschlossen bleiben, wird er ein Produkt möglicherweise intern nicht durchsetzen, bei Ablösungstendenzen nicht verteidigen und nicht adäquat mit alternativen Produkten vergleichen. Daher sind Training und Schulung auch wichtig für nachfolgende Kaufentscheidungen.

Wirtschaftlich haben diese Ziele diese Folgehandlungen des bestehenden Kunden im Auge:

  • Wiederkäufe: Produkte, die immer wieder beschafft werden, z. B. Verbrauchmaterialien wie Kopierpapier oder Schmierstoffe, müssen immer wieder verkauft werden, da der bestehende Kunde sie (relativ) problemlos mit anderen ersetzen könnte.
  • Nachkäufe: Hierunter fallen alle Beschaffungen, die sich aus der Nutzung eines Produkts ergeben: Zusatzmodule aber auch Ersatzteile gehören in diese Kategorie.
  • Zusatzverkäufe: Jedes Unternehmen, das Produkte oder Dienstleistungen eines Anbieters bezieht, benötigt möglicherweise auch andere Produkte und Dienstleistungen aus dessen Angebot. Möglicherweise waren diese jedoch zum Zeitpunkt der Entscheidung noch nicht im Angebot, der Bedarf noch nicht existent oder die Budgets fehlten.

Da der Vertrieb nach dem Verkauf weniger Kontakt mit dem bestehenden Kunden hat, übernehmen andere Abteilungen die Aufgaben des Nachkaufmarketings. Dazu zählen vor allem der Kundenservice/Beschwerdemanagement (Hotline, Service, Reparatur), Training/Schulung und Techniker bei der Installation. Diese müssen den neuen bzw. wiederkehrenden Bedarf des Kunden erkennen und Weiterempfehlungen aufnehmen sowie an den Vertrieb weiter reichen.

Nüchternblutzucker

31. Juli 2008, 19:02 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist Nüchternblutzucker?

Der Nüchternblutzucker (Nüchtern-BZ, NBZ, Nüchternglukose) ist der wichtigste Indikator zur Diagnose von Diabetes mellitus. Im Allgemeinen versteht man darunter den morgens im nüchternen Zustand gemessenen Blutzuckerwert. Bei stoffwechselgesunden Menschen liegt der Nüchternblutzuckerwert in kapillarem oder venösem Blut zwischen 55-100 mg/dl (3,1-5,6 mmol/l). Liegt der Wert über 126 mg/dl (7 mmol/l), liegt der Verdacht auf Diabetes mellitus nahe.

Network Address Translation (NAT)

30. Juli 2006, 20:52 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist NAT?

NAT (Network Address Translation) ist ein Verfahren in Computernetzen, um eine IP-Adresse in einem Datenpaket durch eine andere zu ersetzen.

Next Generation Network (NGN)

28. Juni 2006, 08:46 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist ein Next Generation Network?

Ein konvergentes Netz, das über das IP-Protokoll gleichzeitig Sprach-, Daten- und Videokommunikation ermöglicht, bezeichnet man als Next Generation Network (NGN).

Nachrichten-Identifier (ID)

28. Juni 2006, 08:24 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist ein Nachrichten-Identifier?

Im CAN-Bus erhält jede Nachricht eine eindeutige Identifikationsnummer, den so genannten Nachrichten-Identifier oder ID. Dieser steht für eine bestimmte Nachricht, z. B. die Motordrehzahl. Hintergrund ist, dass im CAN-Bus im Gegensatz zu anderen Netzwerken keine Geräte- oder Systemadressen vergeben sind, sondern dass jedes Steuergerät im CAN-Bus auf eine Nachricht zugreifen kann und anhand des Identifiers bewertet, ob sie für das Steuergerät relevant ist. Die Kommunikation innerhalb des CAN-Bus verläuft dann so, dass ein Steuergerät, dass eine bestimmte Information benötigt, einen Nachrichten-Identifier zusammen mit einer Kennung, dass die Information gebraucht wird, im CAN-Bus ab. Das Steuergerät, deren Aufgabe der Versand dieser Information ist, erkennt dies und versendet die angeforderte Information. Besonders wichtige Informationen werden periodisch von den Steuergeräten abgeschickt, da sie ständig von verschiedenen Steuergeräten benötigt werden.