24. Juli 2009, 22:14 Uhr von Torsten Herrmann
This morning I received an email from Steve Early (Steve Early’s Blog). He is a career sales and marketing professional from Massachusetts and like me an inbound marketing certified professional. He corrected a few mistakes I made in my English presentation on B2B inbound marketing. Additionally, he made some explanatory notes, which were very helpful. I will show, how I work them into the presentation and into the whole concept. This is what I like about the world of social media, blogs etc. Somebody who finds your information interesting just helps you to improve it. Thank you, Steve. By the way: Steve speaks some German and doesn’t do more mistakes than me in English.
But first: The updated presentation.
Let’s take a look at Steve’s first comment.
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23. Juli 2009, 09:40 Uhr von Torsten Herrmann
In den vergangenen Jahren bin ich immer wieder mal Technologieanbietern begegnet, die mit B2C-Kunden anfingen und irgendwann auch B2B-Angebote entwickelten. Der Grund dafür war, dass sie beim Start des Unternehmens und der Entwicklung ihrer Produkte von sich selbst ausgingen. Wie ein B2B-Kunde denkt, konnten sie sich aus der Konsumentensicht einfach nicht vorstellen. Sie wurden dann von potentiellen Kunden angesprochen, die ihre Produkte oder auch Dienstleistungen ebenfalls nutzen wollten. Allerdings passten die urspünglichen Angebote eher selten, so dass die potentiellen Industriekunden meist die Produktentwicklung vorausgedacht hatten. Nach dem Motto: “Wenn Ihr dies könnt, könnt Ihr dann nicht auch das?”. In der Folge stellten die Anbieter fest, dass der B2B-Markt viel interessanter war als ihr ursprünglich addressierter B2C-Markt. Dies gilt gerade für kleine Unternehmen ohne eigenen Vertrieb.
Wenn Sie ein B2C-Anbieter sind, sollten Sie einmal überprüfen, ob Ihre Angebote nicht auch für Industriekunden interessant wären. Warum es sich lohnt, zeigen die folgenden Punkte:
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16. Februar 2009, 15:10 Uhr von Torsten Herrmann
Es gibt keine klaren Regeln, wie Softwareversionen zu zählen sind. Lediglich einige strukturelle Gepflogenheiten haben sich etabliert. Diese sind:
- Die Versionsbezeichnung folgt im Allgemeinen folgender Struktur: Hauptversionsnummer-Nebenversionsnummer-Revisionsnummer-Stände, also z. B. 3.2.1 (siehe auch Wikipedia: Versionsnummern)
- Eine neue Hauptversion wird meist bei sehr großen Änderungen angelegt, wenn beispielsweise die Basis ausgetauscht wurde (Betriebssystem, Datenbank, etc.) oder das ganze System neu programmiert wurde.
- Eine Versionsnummer unterhalb von 1.0 signalisiert eine Alpha- bzw. Betaversion.
- Meist werden die Versionsnummern jeweils +0.1 hochgerechnet, also 2.6, 2.7., 2.8. Manchmal werden auch mehrere Versionsnummern zusammengefasst, um größere Veränderungen zu signalisieren, die jedoch nicht als neue Hauptversion gelten sollen. Bei Open-Source-Software wird häufig bei der Veröffentlichung in zweier-Schritten gezählt. Die dazwischen liegende Version ist jene, an der aktuell gearbeitet wird.
Da es keine festen Regeln gibt, erhält die Versionsnummer auch eine Bedeutung für das Marketing.
10. November 2008, 17:21 Uhr von Torsten Herrmann
Prof. Holger Rust schreibt bissige Kolumnen im Harvard Business Manager. In der Ausgabe 10/2008 nimmt er sich Richard Florida und seine Theorie der kreativen Klasse vor. Ihre Mitglieder lassen sich anhand der drei T (Talent, Toleranz und Technologieaffinität) erkennen. Schaut man sich die zugehörigen Berufe an, gehöre ich dazu. Prof. Rust setzt der Theorie die 3 P entgegen: Produktivität, Patente und Provinz. Denn dort wird das Geld verdient. Die Mehrzahl unserer Kunden finden sich nicht in den Großstädten, sondern in Gelnhausen, Bad Wildungen und Wöllstadt bei Friedberg. Allesamt nicht gerade hippe Städte voller Kunst, Kultur und Nachtleben. Auch zahlreiche Hidden Champions, also die wenig bekannten (Nischen-)Marktführer, finden sich eher in kleinen Orten fernab der Metropolen. In Berlin hingegen warten immer noch viele, dass sich die Zugehörigkeit zur kreativen Klasse auszahlt und sie auch irgendwann mal größere Kunden vor Ort gewinnen können.
25. August 2008, 22:32 Uhr von Torsten Herrmann
Bevor wir 2004 begannen, für die Schleißheimer GmbH zu arbeiten, kannte ich zwar Embedded Systems, aber ihre hohe Bedeutung war mir nicht bewusst. Inzwischen (oder auch endlich) hat sich auch die BITKOM dem Thema Eingebettete Systeme angenommen und bezeichnet sie sehr treffend als die “Hidden Champions der Industrie” (Definition Hidden Champions). Laut einer Studie von Roland Berger Strategy Consultants im Auftrag des BITKOM erzielt die verarbeitende Industrie rund 80 Prozent ihrer Wertschöpfung mit Produkten, die so genannte Embedded Systems enthalten. Weiter heißt es: “Deutschland gehört derzeit, nach den USA und Japan, zu den drei größten Herstellern eingebetteter Systeme.” Der BITKOM bringt einen sehr schönen Vergleich (ein perfektes Beispiel für PR und Marketing) dafür, wie umfangreich eingebettete Software in einem Kraftfahrzeug ist: “Die in einem einzelnen PKW eingesetzten Softwarekomponenten umfassen heute ca. 10 Millionen Codezeilen. Für das Jahr 2015 werden bereits 100 Millionen Codezeilen prognostiziert – das sind mehr als doppelt so viele wie das Betriebssystem Windows XP zählt.”
In einer neuen Studie, für die der BITKOM die Marktforschungsunternehmen TechConsult und PAC Pierre Audoin Consultants beauftragt hat, zeigt weitere Einblicke in das Marktsegment: “Der Gesamtumsatz mit Embedded Systeme (ES) steigt von 2006 auf 2008 um rund 51 Prozent.” Weiters heißt es – und dies ist sehr interessant für ein Unternehmen wie die Schleißheimer GmbH und andere Embedded-Entwicklungs-Dienstleister: “Ein weiteres Hauptmerkmale der Embedded-Systems-Branche in Deutschland ist, dass die externen Dienstleistungen in Bezug auf Softwareentwicklung bei über 90% liegen, die letztlich ES in ihre Produkte einfließen lassen. Externe Dienstleistungen sind aktuell so wie zukünftig zu zwei Dritteln “fixed price” und zu einem Drittel “contract staff”. Die größten Risiken werden in Abhängigkeiten von Zulieferern gefolgt von Preisentwicklungen gesehen.”
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