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Studie: Mittelstand als Jobmotor in Frage gestellt

05. Mai 2007, 12:25 Uhr von Torsten Herrmann

Der VWL-Prof. Joachim Wagner von der Universität Lüneburg stellt in der neuen Studie “Jobmotor Mittelstand? Arbeitsplatzdynamik und Betriebsgröße in der westdeutschen Industrie, April 2007″ (Download, PDF) die allgemein übliche Auffassung, dass der Mittelstand der Jobmotor der deutschen Wirtschaft sei, in Frage. Seiner Aussage nach ist dies in der Wissenschaft unumstritten, während man diese Auffassung ständig in den Medien oder von Politikern hören könne.

Ganz offensichtlich wird breit akzeptiert, dass in Deutschland ein Zusammenhang zwischen der Firmengröße und der Arbeitsplatzdynamik besteht, der sich durch den stilisierten Fakt beschreiben lässt, dass kleine und mittlere Firmen vorwiegend Arbeitsplätze schaffen, während in großen Firmen vor allem Arbeitsplätze abgebaut werden. Anders als Wissenschaftler sind Politiker, Verbandsvertreter und Journalisten nicht gezwungen, die Quellen ihrer Aussagen offen zu legen und die Methoden, mit denen diese arbeiten, kritisch zu hinterfragen. Dies ist bedauerlich, denn in der wissenschaftlichen Diskussion wird seit vielen Jahren argumentiert, dass diese These eines negativen Zusammenhangs zwischen Arbeitsplatzdynamik und Firmengröße so nicht haltbar ist.

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Die Rechtschreibschwächen des Managements

24. April 2007, 15:06 Uhr von Torsten Herrmann

Meine neueste Lieblingsstudie wurde von der Personalberatung Saaman Consultants AG durchgeführt. Demnach “enthalten gut drei Viertel aller Bewerbungsschreiben und Lebensläufe von Führungskräften eindeutige Rechtschreibfehler”. Manchmal mache ich ja auch Fehler, aber Bewerbungen mit Rechtschreibfehlern sortiere ich aus. Wer sich nicht die Mühe macht, jemanden ums Korrekturlesen zu bitten (oder als gut bezahlte Führungskraft auch zu beauftragen und zu bezahlen), oder die Kritik nicht erträgt, der wird doch in einer engen, vertrauensbasierten Zusammenarbeit wie in einer Agentur nicht zu gebrauchen sein. Mein Rekord waren übrigens mal irgendwas zwischen 15 und 20 Fehlern in einem Anschreiben. Ich habe es mit rotem Filzstift korrigiert und zurück geschickt.

In der gleichen Studie wurde auch festgestellt, dass sich inzwischen nahezu 100 Prozent (gegenüber 80 Prozent in einer früheren Studie) die Beherrschung mindestens einer Fremdsprache zutrauen. Ob jedoch die Fähigkeit wirklich gestiegen ist oder nur die Großmäuligkeit, weiß ich aus diesem Ergebnis nicht zu interpretieren.

Ingenieursmangel und Schweinezyklus

14. Februar 2007, 21:33 Uhr von Torsten Herrmann

Der Spiegel schreibt heute einen interessanten Beitrag über den Ingenieursmangel und bezeichnet diesen Mangel als angeblich. Die Studenten, die sich jetzt für Ingenieursstudiengänge entscheiden, sollen bei ihrem Berufseintritt im Schweinezyklus landen. Im Moment des Studienantritt scheint es demnach so, als seien die Berufe stark nachgefragt, ein paar Jahre später aber gibt es weniger offene Stellen als Bewerber. Dies kennen viele aus den eigenen Studientagen. Auch bei mir waren Diplom-Kaufleute wenig gefragt, einige Jahre später konnte es gar nicht genug geben. So oder so aber sollte man studieren, was den meisten Spaß macht, dann findet man auch (meistens) eine Stelle. Denn die Besten finden (fast) immer was.

Ich suche derzeit übrigens eine/n Studenten/in an einem Tag pro Woche für die PR-Arbeit vor allem eines neuen Kunden, den ich in Kürze bekannt gebe. Diplomierte Softwareingenieure (Technische Informatik, Informatik, Elektrotechnik, Nachrichtentechnik) sucht weiterhin mein Kunde Schleißheimer GmbH.

Jobportal chain relations

18. August 2006, 11:38 Uhr von Torsten Herrmann

Eine meiner Aufgaben ist die Unterstützung der Schleißheimer GmbH bei der Personalsuche. Daher fand sich ja auch vor kurzem diese Stellenanzeige bei chain relations. Das Unternehmen, das übrigens fünf Softwareentwicklungsingeniere für die Automobilelektronikentwicklung sucht, ist damit nicht allein. Markt und Mittelstand titelt in der August-Ausgabe: “Ingenieure verzweifelt gesucht … Immer mehr kleine und mittlere Unternehmen finden nicht genügend Fachkräfte. Was Sie tun können, damit Sie im Wettstreit um die besten Talente die Nase vorne haben”.

Der Beitrag zeigt die Situation bei meinen Kunden gut auf, neben der Schleißheimer GmbH sucht auch der IT- und Mobile-Security-Anbieter concept04 Entwickler. Die Tipps von Markt und Mittelstand beherzigen wir in der Suche schon, so bietet die Schleißheimer GmbH Werksstudentenplätze oder berufspraktische Praktika. Einge haben wir vor kurzem auf der Kontakt 2006 in Gießen vereinbart. Die Aufgabenteilung dort sah so aus, dass ich mit den Studenten redete, bis sie anfingen, mir von ihren Programmierkenntnissen oder anderen technischen Details zu erzählen. Spätestens dann hatte der Geschäftsführer Herr Schleißheimer meist wieder Zeit und besprach die Kernpunkte mit den Studenten.

Gestern bekam ich eine Email von meinem Kunden. Ein Bewerber hatte sich gemeldet, nachdem er die Schleißheimer-Stellenanzeige auf der chain relations-Website gesehen hatte. Der Kommentar von Herrn Schleißheimer ließ mich schmunzeln: “Gratulation, damit haben Sie in diesem Jahr JobScout24 geschlagen”. Manchmal muss man halt ungewöhnliche Wege gehen.

Softwareentwickler suchen beide Unternehmen noch. Bewerbungen sind also willkommen.

Softwareentwickler gesucht (Nieder Wöllstadt/Friedberg)

30. Juli 2006, 15:07 Uhr von Torsten Herrmann

Der chain relations-Kunde Schleißheimer Soft- und Hardwareentwicklung GmbH aus Nieder Wöllstadt bei Friedberg sucht mehrere Software-Entwickler (m/w). Dabei will ich sie unterstützen.

Die Schleißheimer GmbH ist ein wachsendes, etabliertes und ISO-zertifiziertes Software- und Hardwareentwicklungsunternehmen aus Nieder-Wöllstadt bei Friedberg. In den dreizehn Jahren seit unserer Gründung haben wir uns auf die Entwicklung von Software für Steuergeräte/Mikrocontroller-Echtzeitsysteme, Hardware für Produktionsmittel, Prototypen und Elektronik sowie von Entwicklungswerkzeugen spezialisiert. Unsere Kunden sind führende Unternehmen der Automobilzulieferindustrie.

Für unser Team von derzeit 20 Entwicklern suchen wir in den Fächern Elektro- oder Informationstechnik und vergleichbaren Studiengängen (Mathematik, Nachrichtentechnik, Mechatronik oder technische Informatik) qualifizierte Ingenieure für den Einstieg als:

Software-Entwicklungsingenieure (m/w)

mit praxiserprobten Kenntnissen in den Bereichen:

  • objektorientierten Design mit UML und Programmierung
  • ANSI-C und C++ für Mikrocontroller-Anwendungen
  • VC++ / MFC
  • Englisch in Wort und Schrift

Von Vorteil wären zudem Kenntnisse der Schaltungsentwicklung. Für diese verantwortungsvolle Aufgabe sollten Sie Kommunikationsfähigkeit, ausgeprägte Eigeninitiative und hohe Flexibilität mitbringen. Bei Ihrem Einstieg werden Sie kleinen Teams zugeordnet, die gemeinsam an hoch anspruchvollen Kundenprojekten über alle Musterstufen bis hin zur Serienreife arbeiten. Erfahrene Kollegen machen Sie mit den Qualitätsansprüchen der Automobilindustrie und den Methoden der Softwareentwicklung im Job sowie in internen und externen Schulungen vertraut.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass die beschriebene Position mit Ihren Erfahrungen und Vorstellungen übereinstimmen, dann senden Sie uns bitte Ihre vollständige und aussagestarke Bewerbung mit Ihren Gehaltsvorstellungen und Ihrer Verfügbarkeit an tadich schleissheimer.de oder per Post an:

Schleißheimer Soft- und Hardwareentwicklung GmbH
Am Kalkofen 10, 61206 Wöllstadt.

Für eine erste Kontaktaufnahme steht Ihnen Frau Tadich unter der Telefonnummer 06034/9148-701 gerne zur Verfügung.