14. April 2010, 22:26 Uhr von Torsten Herrmann
Die Inbound-Marketing-Spezialisten von Hubspot, Boston, USA, haben in ihrer Kundenbasis eine interessante Studie mit dem Titel The State of Inbound Marketing Lead Generation durchgeführt. Hubspot hilft Unternehmen dabei, internetbasiert gefunden zu werden und aus diesen Website-Besuchern Leads und schließlich Kunden zu machen. Hubspot hat einige spannende Tools im Angebot und ein Test ergibt schon beeindruckende Ergebnisse.
In der Studie, bei der 1400 Unternehmen teilgenommen haben (die genaue Unttersuchungsmethode kenne ich nicht). Man könnte kritisieren, dass es sich ausschließlich um Kunden handelte, aber schließlich haben diese ihre positiven Erfahrungen mit Inbound-Marketing berichten.
Mir ist ja gerade wichtig, die Überlegungen rund um Inbound-Marketing mit Zahlen zu unterfüttern. Die Zahlen von Hubspot stammen direkt aus der Anwendung und werden sicherlich den einen oder anderen auf diesen indirekten Vertriebsweg aufmerksam machen.
Dieser Beitrag stützt sich übrigens auf die Vorarbeit von Bernie Borges (Buch: Marketing 2.0: Bridging the Gap Between Seller and Buyer Through Social Media Marketing ) im Find & Convert-Blog.
1. Erkenntnis: Je mehr Seite im Google-Index desto besser
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25. November 2009, 14:13 Uhr von Torsten Herrmann
Im E-Book “B2B-Inbound-Marketing: Aktive Interessenten als Kunden gewinnen” habe ich bereits darauf hingewiesen, dass Inbound-Marketing-Instrumente unterschiedlich gut dazu geeignet sind, Entscheidungsvorbereiter und Entscheider während des Entscheidungsprozesses anzusprechen. Die Grundidee ist, dass der Entscheidungsbeteiligte Inhalte benötigt, um in seinem Entscheidungsprozess voranzukommen. Diese Inhalte werden in Form verschiedener Maßnahmen bzw. Kanäle geliefert, also z. B. Whitepaper, Blogs oder Twitter. Nun gibt es eine neue Studie von TechTarget namens “2009 Media Consumption Benchmark Report 2: Closing the Gap“, in der Entscheidungsträger gefragt wurden, welche Maßnahme sie in welcher Phase des Entscheidungsprozesses nutzen bzw. bevorzugen. Dadurch werden meine intuitiven Annahmen durch eine quantitative Untersuchung gestützt.
Ich habe drei Phasen unterschieden:
- Gefunden werden
- Kontaktaufnahme und Informationsversorgung
- Nurture-Marketing
Die Unterscheidung der amerikanischen Studie ist eine andere (jedoch übliche) mehr »
24. November 2009, 16:06 Uhr von Torsten Herrmann
Im Inbound-Marketing-E-Book “B2B-Inbound-Marketing: Aktive Interessenten als Kunden gewinnen” habe ich seinerzeit eine amerikanische Studie von MarketingSherpa zitiert. Diese besagt, dass 80 Prozent der B2B-Kunden ihre Lieferanten selbst finden und nur 20 Prozent von den Lieferanten angesprochen werden. Diese Aussage hat den Nachteil, dass sie sich nicht auf den deutschen Markt bezieht. Schließlich könnte die Welt hier ganz anders aussehen. So scheint die Internet-Affinität in den USA stets deutlich höher zu sein als in Deutschland, zumal im B2B-Bereich. Welchen Stellenwert hat also die eigenständige Suche nach Informationen für deutsche B2B-Entscheidungsträger?
Nun gibt es eine neue deutsche Studie: „Webnutzung deutscher B2B-Entscheider“ von Virtual Identity aus Freiburg. mehr »
25. August 2008, 22:32 Uhr von Torsten Herrmann
Bevor wir 2004 begannen, für die Schleißheimer GmbH zu arbeiten, kannte ich zwar Embedded Systems, aber ihre hohe Bedeutung war mir nicht bewusst. Inzwischen (oder auch endlich) hat sich auch die BITKOM dem Thema Eingebettete Systeme angenommen und bezeichnet sie sehr treffend als die “Hidden Champions der Industrie” (Definition Hidden Champions). Laut einer Studie von Roland Berger Strategy Consultants im Auftrag des BITKOM erzielt die verarbeitende Industrie rund 80 Prozent ihrer Wertschöpfung mit Produkten, die so genannte Embedded Systems enthalten. Weiter heißt es: “Deutschland gehört derzeit, nach den USA und Japan, zu den drei größten Herstellern eingebetteter Systeme.” Der BITKOM bringt einen sehr schönen Vergleich (ein perfektes Beispiel für PR und Marketing) dafür, wie umfangreich eingebettete Software in einem Kraftfahrzeug ist: “Die in einem einzelnen PKW eingesetzten Softwarekomponenten umfassen heute ca. 10 Millionen Codezeilen. Für das Jahr 2015 werden bereits 100 Millionen Codezeilen prognostiziert – das sind mehr als doppelt so viele wie das Betriebssystem Windows XP zählt.”
In einer neuen Studie, für die der BITKOM die Marktforschungsunternehmen TechConsult und PAC Pierre Audoin Consultants beauftragt hat, zeigt weitere Einblicke in das Marktsegment: “Der Gesamtumsatz mit Embedded Systeme (ES) steigt von 2006 auf 2008 um rund 51 Prozent.” Weiters heißt es – und dies ist sehr interessant für ein Unternehmen wie die Schleißheimer GmbH und andere Embedded-Entwicklungs-Dienstleister: “Ein weiteres Hauptmerkmale der Embedded-Systems-Branche in Deutschland ist, dass die externen Dienstleistungen in Bezug auf Softwareentwicklung bei über 90% liegen, die letztlich ES in ihre Produkte einfließen lassen. Externe Dienstleistungen sind aktuell so wie zukünftig zu zwei Dritteln “fixed price” und zu einem Drittel “contract staff”. Die größten Risiken werden in Abhängigkeiten von Zulieferern gefolgt von Preisentwicklungen gesehen.”
28. Juli 2008, 19:04 Uhr von Torsten Herrmann
Eine neue Studie des Wittener Instituts für Familienunternehmen zum Thema “Marke Familienunternehmen” bestätigt uns in der Beratung. Wir haben Unternehmen in der Vergangenheit geraten, sich als Familienunternehmen zu begreifen und sich in Öffentlichkeitsarbeit wie auch im Marketing entsprechend zu bezeichnen. Es mag davon Ausnahmen geben, aber bei unseren Klienten passte die Bezeichnung als Familienunternehmen sehr gut. Die Selbstbeschreibung passt umso besser, wenn es sich um ein Mehrgenerationen-Familienunternehmen handelt. Dies war gerade bei zwei unserer Klienten der Fall, bei denen der Großvater jeweils in der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg gegründet hatte. Dies gilt ebenso umso mehr, wenn das Unternehmen vor allem in einer ländlichen Gegend tätig ist. Solche Familienunternehmen geben unnötig einen Trumpf aus der Hand. Denn genauso wie bundesweite Medien über die großen Beispiele berichten, schreiben Lokalzeitungen über die hohe Bedeutung eines Familienunternehmens vor Ort. Familienunternehmen in Großstädten haben es schwieriger, sollten jedoch nicht auf diese Karte verzichten.
Teilergebnis der Studie ist:
Mittelständische Unternehmen und Familienunternehmen werden dabei sehr ähnlich wahrgenommen. Sie wurden von den Befragten sehr nah an die Aussagen “mir persönlich wichtig”, “idealer Arbeitgeber” und “ideales Unternehmertum” geordnet.
Auch Großkonzerne in Familienbesitz stehen zu diesen positiven Bezugspunkten noch recht nahe, während anonyme Großkonzerne und börsennotierte Unternehmen von diesen sehr weit entfernt liegen. Interessant ist es nun, zu sehen, wie sich das Verhältnis umkehrt, wenn es um den Bezugspunkt “Globalisierung als Herausforderung” geht: hier wird am ehesten den öffentlichen Unternehmen zugetraut, diese zu bewältigen, aber auch die großen Familienunternehmen werden hier als kompetent angesehen, während man kleinen und mittleren Unternehmen in dieser Hinsicht nichts zutraut
Die aktuelle Diskussion um Familienunternehmen und die potentielle Übernahme von börsennotierten Konzernen wird diese negative Einschätzung zum Potenzial von Familienunternehmen möglicherweise beeinflussen.
Studienergebnisse auf der Website des Wittener Instituts für Familienunternehmen; Hier wird auch die Untersuchungsmethode (nextexperts) beschrieben, die sehr spannend ist. Aufgrund meines persönlichen Hintergrunds könnte ich mir auch Vorteile aus dem Einsatz der Methode der Objektiven Hermeneutik vorstellen.
Gefunden im ingenieurkarriere-Newsletter der VDI-Nachrichten
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