Europäische PR-Studie
24. April 2007, 12:11 Uhr von Torsten HerrmannProf. Ansgar Zerfaß von der Uni Leipzig schickte mir gestern eine Email und lud mich zum europaweiten Communication Monitor ein. Leider sehe ich die Fragen nach dem Ausfüllen nicht mehr, da man (logischerweise) doppeltes Ausfüllen verhindern will. Daher meine Eindrücke aus dem Kopf:
- In fast jeder Frage spiegelt sich das Thema Internet/Web 2.0 wider. Ich bin mir sicher, dass viele PRler hier die Anforderungen der Zukunft sehen. Mir erscheint das übertrieben, allerdings beschäftige ich mich mit diesen Themen auch möglicherweise etwas länger als viele andere.
- Auch das Thema Europa sollte nicht zu hoch aufgehängt werden. PR ist doch eher eine nationale Angelegenheit und grenzüberschreitende Kompetenzen sind immer eher rudimentär vorhanden. Zudem bin ich ja kein großer Freund von PR-Netzwerken. Bei PR-Netzwerken bekommt man die Agentur, die im Netzwerk ist. Damit mit einer gewissen (meiner Erfahrung nach hohen) Wahrscheinlichkeit inkompetente oder unsympathische Berater. Ich verstehe niemals, wieso Unternehmen ihre lokalen Niederlassungen zur Zusammenarbeit mit Netzwerk-Agenturen zwingen, statt bei dieser wichtigen Frage auf Kompetenz und Sympathie zu setzen. Schließlich soll man langfristig erfolgreich zusammen arbeiten.
- Ein interessanter Punkt war noch, ob PR und IR nicht weiter zusammen wachsen werden. Ich bin selbst in Investor Relations nur wenig erfahren, aber den Trend gibt es bestimmt. Zumal immer mehr kleine Unternehmen an die Börsen gehen und sie sich gerade außerhalb ihres Stammlands keine eigene IR-Agentur leisten. Ich habe da auch noch ein paar Hausaufgaben zu erledigen.
Prof. Ansgar Zerfaß erinnert mich immer an meine Diplomarbeit, da er sich damals gemeinsam mit Prof. Horst Steinmann mit dem Thema Unternehmensethik beschäftigte, was das Thema meiner Diplomarbeit war.





















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