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Gelesen: Alles, außer gewöhnlich von Anja Förster und Peter Kreuz

21. June 2007, 11:22 Uhr von Torsten Herrmann
Alles auÃ�er gewöhnlich

Als ich das erste Mal “Alles, außer gewöhnlich“, das neue Buch von Anja Förster und Peter Krenz vom Labor für Business-Querdenken in einer Buchhandlung in den Händen hielt, kannte ich das Autorenduo nur vom Namen. Ihr (von mir ungelesenes Buch “Different Thinking” war ein Bestseller und ist derzeit als günstige Sonderausgabe erhältlich. “Alles, außer gewöhnlich” ist ein Buch, das ich vor zehn Jahren geliebt hätte. Damals hätte ich mir bei all den “Provokativen Ideen für Manager, Märkte, Mitarbeiter” – so der Untertitel – häufig die Augen gerieben. Aber damals wäre das Buch für mich auch noch revolutionär gewesen, heute hingegen ist es einfach sehr gut. Ihr Diktum, dass man alles außer gewöhnlich, also einzigartig sein soll, ist spannend und richtig. Vieles hat sich in den vergangenen zehn Jahren verändert. Die unrühmliche erste Internet-Blase, mit der ich zum Glück nichts zu tun hatte, eine anschließende Wirtschaftskrise, die höhere Technologiedurchdringung des Lebens und die allgemeine gesellschaftliche Entwicklung haben ihres dazu getan. Die Vorstellungen über Unternehmen, Produkte und Führung haben sich gewandelt und damit auch meine Vorstellungen.

Für jemanden wie mich, der sehr viele Zeitschriften und sehr viele Bücher liest, findet sich jedoch wenig neues. All zu oft fühle ich mich an die immer wieder zitierte Brand Eins erinnert. Für mich ist es ein Buch, das unterhaltsam geschrieben ist, eine tolle Zusammenfassung meiner Vorstellung (zumindest eines Ausschnitts) bietet, bei der ich immer wieder “Ja” oder “genau” vor mich hin brummeln kann. Für alle anderen wird dieses Buch ein Hort an neuen Ideen bringen, schlüssigen Begründungen und schönen Beispielen. Dieses Buch lohnt sich.

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Dieser Eintrag wurde am 21. June 2007 um 11:22 Uhr geschrieben und ist unter gelistet. Sie können alle Einträge über den RSS 2.0 Feed abbonieren. Sie können einen Kommentar posten.


3 Kommentare zu “Gelesen: Alles, außer gewöhnlich von Anja Förster und Peter Kreuz”

  1. Lucien Coy schrieb:

    Klingt gut, aber eine meiner Lieblingstiraden fällt mir dabei sofort ein: Das “ß” in Versalien (Großbuchstaben) ist einfach verboten, und schlechte Gestaltung.
    Eine Anekdote dazu: Ein Bekannter ist in Heidelberg mal von einem US-amerikanischen Touristen gefragt worden: “Could you show me the way to the Schlob?” Das kommt davon.

  2. Torsten Herrmann schrieb:

    Dabei ist das Buch wirklich schön gemacht. Mit einem durchsichtigen Schutzumschlag, auf das dieses Band gedruckt wurde.

  3. [...] und Peter Kreuz Die Autoren haben es mir geschenkt. Anlass war, dass ich das Vorgängerbuch „Alles, außer gewöhnlich“ besprochen habe. Ich fand das sehr nett, will aber darauf [...]

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