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Gelesen: Geoffrey A. Moore – Dealing with Darwin

21. February 2007, 23:19 Uhr von Torsten Herrmann
Geoffrey A. Moore - Dealing with Darwin

Es liegt an meinen speziellen Interessen, dass ich von dem Buch Dealing with Darwin von Geoffrey A. Moore (Blog) ein wenig enttäuscht bin. Denn mit Darwin und Darwinismus hat das ganze nicht viel zu tun. Ganz im Gegensatz zu “The Origin of Brands” von Al & Laura Ries.

Aber zurück zum Buch. John Chambers, CEO von Cisco, hatte Geoffrey A. Moore gebeten, eine Case Study über das Unternehmen zu schreiben. Allerdings war dies wohl für den Autoren zu langweilig und deshalb bettete er die Case Study in ein Buch über Innovationen ein. Hinzu kommen dutzende weitere Case Studys, ume sein Thesen zu untermauern. Für Geoffrey A. Moore sind Innovationen der einzige Weg, dem Druck aus Globalisierung, Deregulierung, Preiskampf und funktionale und äußere Angleichung der Produkte (so würde ich Commoditization übersetzen) zu begegnen. Im Gegensatz zu der klassischen, engeren Aufteilung von Innovationen in Prozess- und Produktinnovationen definiert Moore insgesamt 15 Typen, die er entlang des Technologielebenszyklus (Technology Adoption Lifecycle) und darüber hinaus anordnet. Damit wird klar, dass z. B. Marketinginnovationen strenggenommen nicht als Innovationen gelten können. Trotzdem ist diese Aufteilung hilfreich, zumal der Autor praktische Beispiele und Anweisungen aufführt. Natürlich wäre es zu einfach, dogmatisch Moore’s Vorschlägen zu folgen, da sie wie schon in Crossing the Chasm zwar strukturell helfen, die Realität aber meist komplexer ist.


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