chain relations

Hubspot-Studie liefert Zahlen für Vertriebsunterstützung von Inbound-Marketing

Die Inbound-Marketing-Spezialisten von Hubspot, Boston, USA, haben in ihrer Kundenbasis eine interessante Studie mit dem Titel The State of Inbound Marketing Lead Generation durchgeführt. Hubspot hilft Unternehmen dabei, internetbasiert gefunden zu werden und aus diesen Website-Besuchern Leads und schließlich Kunden zu machen. Hubspot hat einige spannende Tools im Angebot und ein Test ergibt schon beeindruckende Ergebnisse. In der Studie, bei der 1400 Unternehmen teilgenommen haben (die genaue Unttersuchungsmethode kenne ich nicht). Man könnte kritisieren, dass es sich ausschließlich um Kunden handelte, aber schließlich haben diese ihre positiven Erfahrungen mit Inbound-Marketing berichten. Mir ist ja gerade wichtig, die Überlegungen rund um Inbound-Marketing mit Zahlen zu unterfüttern. Die Zahlen von Hubspot stammen direkt aus der Anwendung und werden sicherlich den einen oder anderen auf diesen indirekten Vertriebsweg aufmerksam machen. Dieser Beitrag stützt sich übrigens auf die Vorarbeit von Bernie Borges (Buch: Marketing 2.0: Bridging the Gap Between Seller and Buyer Through Social Media Marketing) im Find & Convert-Blog. 1. Erkenntnis: Je mehr Seite im Google-Index desto besser

Je mehr Seite im Google-Index desto besser

Es lohnt sich, die Seitenanzahl eines Webauftritts zu vergrößern. Denn dadurch steigt die Anzahl an Kontakten zu potentiellen Kunden. Und zwar rasant: Unternehmen mit 60 bis 120 Seiten erreichen im Mittelwert sieben Leads. Zwischen 176 und 310 Seiten im Google-Index sind es schon 22 Neukundenkontakte im Monat. Aber der Hammer sind die 74 Leads bei mehr als 311 Seiten. So viele Neukundenkontakte habe ich nicht über die chain relations-Seite, so viel sei verraten. Aber dass die Anfragen mit dem Umfang deutlich gestiegen sind (ich will ja nur deutlich nicht steigern), ist klar. Erkenntnis 2: Blogs lohnen sich und je größer desto besser

Blogs lohnen sich und je größer desto besser

Der einfachste Weg, Webauftritte zu vergrößern, ist Bloggen. Daneben kann ich auch Presseinfos und Glossare empfehlen. Ich müsste mal nachschauen, welche Kategorie bei chain relations den höchsten Anteil an Google-Zugriffen hat. Vom Gefühl her würde ich sagen, dass die meisten Kontakte über Blogbeiträge zustande kommen. Aber nicht das Bloggen an sich hilft, sondern auch hier wieder die Anzahl an Beiträgen im Blog. Ab etwa 25 Beiträgen fängt die Kurve an stark zu steigen. Hier finden sich übrigens mehr als 550 Beiträge (dazu gehören aber auch Presseinformationen der Kunden sowie Blogbeiträge). Erkenntnis 3: Je mehr Keywords in den Top-100 der Suchergebnisse ranken, desto besser für die Neukundenkontakte

Je mehr Keywords in den Top-100 der Suchergebnisse ranken, desto besser für die Neukundenkontakte

Erstaunlich an diesen Ergebnissen ist, dass für die Leadgenerierung offensichtlich nicht nur die Top-10, also die erste Seite, relevant sind. Davon wird allgemein ausgegangen und natürlich lohnt es sich, sowiet wie möglich vorne zu stehen. Zudem sollte man sich nicht nur auf einige wenige Top-Keywords verlassen, sondern eine breite, gut positionierte Keywordmenge bringt Vorteile. Die zehn Keywords, die für mehr als 30 Prozent der Zugriffe in den vergangenen drei Jahren verantwortlich sind, haben übrigens keinen Einfluss auf meinen Vertrieb. Die guten Keywords liegen bei der chain relations-Website zwischen 50 und 30 Prozent aller Zugriffe. Dahinter steht natürlich nicht nur das reine Tun, sondern auch die Strategie. Denn – um auf das vorherige, eigene Beispiel zurück zu kommen. Die Keywords in der beschriebenen Gruppe zwischen 30 und 50 Prozent sind auch die, die am stärksten wachsen und die mir (und den anfragenden Kontakte) am wichtigsten sind. Denn für die Topbegriffe, die seit Jahren sehr gut ranken und fast ausschließlich aus dem Glossar stammen, kann ich mir „nichts kaufen“. Die strategische Entwicklung dieser Grundlagen – darin sehe ich die Herausforderung beim Inbound-Marketing. Erst dann kommt die operative Umsetzung in Blogs etc.