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Inbound-Marketing mit WordPress (Teil 1)

Der Inbound-Marketing-Anbieter HubSpot hat ein neues Plug-In für die Blogplattform WordPress vorgestellt. Ich hatte es schon vor einigen paar Tagen installiert, damit das Tracking innerhalb meines HubSpot-Systems funktioniert. Dass es noch einige andere Funktionen bereithält, hatte ich vor einem Webinar letzte Woche noch nicht gewusst.

Zudem beinhaltet es einige allgemein nutzbare Funktionen, wenn auch nur HubSpot-Kunden (ab der Medium-Version) davon vollständig profitieren können. Zu den allgemein nutzbaren Inbound-Marketing-Funktionen gehören „Team page“, „About page“, „Call to Action manager“ und „Subscription manager“.

Das Plug-In findet sich über die Suche in WordPress und funktioniert ab Version 2.9 von WordPress. Die Funktionen betten sich nach der Installation in die WordPress-Navigation ein. Da ich Kunde (und Partner) von HubSpot bin, kann es sein, dass etwas für einen Nicht-Kunden nicht oder leicht anders funktioniert. Aber ich möchte meine Installation nicht nochmal anfassen, damit meine Anpassungen alle erhalten bleiben. Dazu gehört die Verbindung mit den HubSpot-Servern. Dabei gibt man auch seinen Feedburner-RSS-Feed an. Diese Funktion nutze ich grundsätzlich nicht, da ich mehrere RSS-Feeds auf dem Blog anbiete (für jeden Kunden einen und für mein Blog) und dies nicht standardmäßig mit HubSpot/Feedburner funktioniert. Aber man kann die normalen RSS-Feeds von WordPress problemlos nehmen.

HubSpot-Integration in WordPress

Formular-Manager und Call-to-Action-Manager für alle

Als erstes können HubSpot-Kunden den Formular-Manager nutzen und Formulare nun nicht nur in Landing-Pages, sondern an jeder beliebigen Stelle innerhalb von WordPress nutzen. Registrierungen sind für das Inbound-Marketing wichtig. Bei mir beispielsweise unter Kontakt. Man nutzt dazu einfach den Short-Cut-Code, den der Formular-Manager der Inbound-Marketing-Software anbietet. Das funktioniert sowohl auf Pages als auch in Posts. Der Short-Cut-Code-Generator findet sich übrigens im Plug-In, sollte jemand so wie ich danach suchen. Sieht man beispielsweise auf dieser Glossar-Seite.

Als zweites gibt es den Call-to-Action-Manager. Damit lassen sich Aufforderungen im Text formulieren („Klicken Sie hier!“) und tracken. Diese Aufforderung wird dann mit einer Landing-Page (oder einer anderen Seite, wenn das sinnvoll sein sollte) verlinkt. Wenn jemand darauf klickt, zählt die Statistik hoch. Dahinter steht ein starres Rotationsprinzip, das man nicht beeinflussen kann. Man erkennt aber, welcher Call-to-Action-Text für das Inbound-Marketing am besten funktioniert. Auch diese Einbettung funktioniert über Short-Codes. Das Tracking bezieht sich also auf den Text, nicht auf die Stelle. Der entsprechende Short-Code lässt sich auch hinter Buttons oder andere Grafiken legen. HubSpot bietet dazu übrigens einen Button-Generator an.

Widgets und über-uns-Plug-Ins

HubSpot in der WordPress-Navigationsleiste

Zudem bietet das HubSpot-WP-Plug-In Follow- und Subscribe-Widgets (also Bausteine für die Sidebar) an. Ich habe bislang keine Widgets verwendet und bin daher mit dieser WordPress-Funktion nicht vertraut. Aber so lassen sich sehr einfach Widgets für das Folgen in Twitter oder Facebook sowie das Abonnieren von Feedburner-RSS-Feeds in die Sidebar einbauen. Ich werde das Follow-Plug-In mal ausprobieren, das Subscriber-Plug-In ergibt für mich mit Standard-Feeds keinen Sinn.

Viertens lässt sich eine über-uns-Seite nun mit Informationen aus den User-Profilen erstellen. Wenn alle die entsprechenden Angaben in ihren Anwenderprofilen gemacht haben, kann daraus eine Über-uns-Seite mit allen Mitarbeiterinformationen über Shortcodes zusammengestellt werden.