AGENTUR ANGEBOTE DOWNLOADS BLOG GLOSSAR ENGLISH KONTAKT
 

Lieber Rene Obermann,

16. April 2007, 11:03 Uhr von Torsten Herrmann

ich schätze es sehr, wie Sie am Umbau des Konzerns arbeiten. Endlich werden Unsinnigkeiten der Vergangenheit aufgehoben, die z. B. dazu führen, dass heute morgen bereits sowohl T-Com als auch T-Mobile bei mir angerufen haben, um mir Kostensenkungspotentiale aufzuzeigen. Beides finde ich prima, auch wenn ich die hochdynamischen Tarifstrukturen von T-Mobile mit angemessenem Aufwand nicht durchschaue. Dies führt dazu, dass ich stets das mulmige Gefühl habe zu viel zu zahlen. Vielleicht habe ich ja eine der Dutzende von Zusatzoptionen noch nicht bestellt, so dass ich alle paar Monate anrufe und wieder Kosten bei meiner Betreuung produziere. Sorry dafür.

Auch der T-Com-Verkäufer hat mir mit Call & Surf ein durchaus attraktives Angebot (Doppelflatrate, DSL 6000) gemacht. Für mich bedeutete der Umstieg auf dieses Paket eine Halbierung meiner Kosten. Allerdings gibt es keine feste IP-Adresse. Diese ist für mich ein kleiner Luxus, den ich zwar kaum nutze, mir aber die Sicherheit gibt, von unterwegs auf Daten zugreifen zu können (was ich aus internen technischen Gründen momentan sogar nicht tue). Aber es wäre so schön und beim Wettbewerb bekäme ich sie dazu geschenkt, während ich bei der Telekom ein nächst höheres und damit für mich nicht interessantes Produkt wählen müsste. Da bin ich sicherlich nicht der Einzige, denn eine feste IP-Adresse erlaubt dem wachsenden Heer an Selbstständigen, an Home-Office-Arbeitern oder Vertriebsmitarbeitern von unterwegs auf den Server in kleinen Unternehmen oder zu hause zuzugreifen. Dieses Potential verschenkt Ihr Unternehmen, denn diese Leute werden zur Konkurrenz abwandern (möglicherweise haben sie das längst) oder mit irgendwelchen Service-Anbietern irgendwelche wackeligen Konstruktionen bauen, um aus dynamischen Adressen feste zu machen. Letztlich frustriert das alle Beteiligten nur.

Ich mag ja die Deutsche Telekom gerade wegen der fürchterlichen Altlasten aus Staatsunternehmenszeiten, die zu bewältigen sind. Außerdem arbeiten einige Freunde von mir dort. Meine kleine Bitte daher: Stecken Sie die feste IP-Adresse in ein wettbewerbsfähiges Produkt. Nur bitte nicht auch noch als Zusatzoption, davon gibt es schon so viele und dann frage ich mich wieder, welche ich wohl noch bestellen muss, was wiederum – wie beschrieben – Ihre Serviceinfrastruktur belastet.

Beste Grüße
Torsten Herrmann


2 Kommentare zu “Lieber Rene Obermann,”

  1. Helmut schrieb:

    Nun ja, da handelt es sich doch fast schon um eine recht komplexe Angelegenheit. Ich wäre schon froh, wenn man unsere Rechnungsadresse endlich richtig schreiben würde. Man denkt sich bei der Telekom ständig neue Namen für uns aus. Vom Wechsel eines Paketes lasse ich momentan noch die Finger in der panischen Angst, dass dies zu Offline-heit und Komplikationen führen könnte.

  2. Torsten Herrmann schrieb:

    Das Problem hatte ich gerade bei meinem Laptop. Ich hatte mit dem Hersteller Kontakt, weil es kaputt ist. Der Service war einwandfrei, nur immer wieder wurde meine Adresse zu der meines inzwischen nach China ausgewanderten, ehemaligen Systemadministrators umgewndelt. Ich habe es noch nicht gewagt, mein Laptop zur Reparatur einzusenden. Möglicherweise sehe ich ihn nie wieder, da sie ihre Stammdaten nicht im Griff haben.

    Aber in der Tat, feste IP-Adresse ist etwas für eine eher kleine Zielgruppe.

Kommentar posten