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Nur Arbeiter und Angestellte in Schulbüchern

14. July 2008, 11:56 Uhr von Torsten Herrmann

Was der Blick in die Schulbücher meiner Tochter schon lange vermuten ließ, wurde nun in einer Studie des Georg-Eckert-Instituts für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig im Auftrag der Initiative Soziale Marktwirtschaft (INSM) bestätigt:

Die in deutschen Schulbüchern abgebildete Arbeitswelt sei primär eine Welt der Arbeitnehmer, streckenweise des Handwerks, nur selten eine unternehmerische.

So war es auch schon in meiner Schulzeit. Unternehmer waren immer die mit Anzug, Hut und Zigarre. Sympatisch sahen sie nie aus. Berufliche Selbständigkeit war kein positiv vermitteltes Bild, statt dessen beschäftigten wir uns in Sozial- oder Gemeinschaftskunde mit Bandarbeitern und Handwerkern. Ich glaube nicht, dass einer aus meiner Klasse heute diesen Berufsgruppen angehört. Denn auch wenn am Ende die meisten in Unternehmen arbeiten, spielte Wirtschaft in meiner Schulzeit kaum eine Rolle. Laut INSM sprechen sich inzwischen 83 Prozent der Deutschen für die Einführung des Schulfachs Wirtschaft aus.. Das ist mehr als überfällig.

Gefunden: VDI-Nachrichten
Weitere Informationen bei der INSM.


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