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Social-Media-Applikationen für B2B (1): Wibiya

23. February 2010, 23:54 Uhr von Torsten Herrmann

Gestern habe ich Wibiya im Blog eingebunden, nachdem ich es zufällig in einem amerikanischen Blog gefunden hatte. Es hat mich sofort als B2B-Inbound-Marketing-Werkzeug überzeugt. Es handelt sich dabei um eine Toolbar (am unteren Rand zu sehen), mit der man vor allem Social-Media-Applikationen auf der eigenen Seite einbinden kann. Dies geht für Blogs, Websites oder auch Foren. Man muss lediglich einen kleinen Schnipsel Code einbauen. Das geht so leicht, dass ich es (theoretisch) auch kann.

Statt also irgendwelche Boxen in der Seite zu integrieren, findet sich nun meine Twitter-Timeline unten eingebaut, dann kann man Fan bei Facebook werden, die Seite durchsuchen, die letzten Beiträge ansehen (was praktisch ist, da dort neben den Blogbeiträgen auch alle Presseinfos von Kunden zu sehen sind). etc. Die ganze Einrichtung dauert wenige Minuten, alle Bausteine sind einzeln auswählbar und sogar die Farbe der Toolbar lässt sich einstellen.

Über die eingebaute Chatfunktion kann man auch direkt mir mir chatten, schriftlich oder auch per Sprache oder gar Webcam. Allerdings haben diese Audio-Video-Features bei den ersten Tests mit Michael Baas von Personal Brain (der die Wibiya-Toolbar auch auf der Unternehmenswebsite des Wissensmanagement-Tools eingebaut hat) nicht funktioniert. Leider gibt es nur einen kleinen akustischen Hinweis, dass jemand den Chat betritt. Zudem gab es Probleme mit der Tastatur: Ich arbeite mit US-amerikanischen Systemeinstellungen, da es mir die Nutzung einiger Applikationen erleichtert. Aber Michael Baas fehlten z. B. das Fragezeichen, Ausrufezeichen oder das Apostroph.Wenn es jemand ausprobieren möchte, hoffe ich, dass ich es auch mitbekomme. Es ist nun mal eine amerikanische Applikation und da gibt es leicht Ungereimtheiten mit der Internationalisierung und es fehlen Integrationen von Linked-In und noch wichtiger im deutschen Sprachraum von XING.

Warum nun ist Wibiya eine B2B-Inbound-Marketing-Applikation? Im Inbound-Marketing geht es darum, dass ein potentieller Interessent leicht mit einem Unternehmen in Kontakt treten und sich über dieses informieren kann. Die Toolbar bietet zum einen alle Online-Kanäle, die das Unternehmen bespielt und über die der Interessent diesem folgen kann. Damit kann er sich aussuchen, wie intensiv er den Anbieter beobachten will: Über Twitter, RSS-Feeds oder gar als Facebook-Fan. Zum anderen kann der Interessent leicht direkt mit Unternehmensvertretern per Chat in Verbindung treten. Dies ist leichter und unverbindlicher als eine Email mit einer konkreten Anfrage. Er kommuniziert direkt mit dem Anbieter, ohne gleich in einer Vertriebsdatenbank aufzutauchen und bearbeitet zu werden. Diese Wahlfreiheit möchten potentielle Kunden zunehmend haben.

Ich freue mich, wenn jemand diese neuen Funktionen gemeinsam mit mir ausprobieren möchte. Und wie der Titel schon andeutet: Es folgen noch mehr Tools, die ich eingebaut habe bzw. seit kurzem nutze.

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Dieser Eintrag wurde am 23. February 2010 um 23:54 Uhr geschrieben und ist unter gelistet. Sie können alle Einträge über den RSS 2.0 Feed abbonieren. Sie können einen Kommentar posten.


2 Kommentare zu “Social-Media-Applikationen für B2B (1): Wibiya”

  1. Lucien Coy schrieb:

    Dazu habe ich einen kleinen Tip. Wir haben das auch schon eingesetzt und uns dabei gefragt: was ist eigentlich „Tritt der Community bei“? Das facebook-Icon ist etwas verwirrend: es handelt sich um eine Wibya-eigene Community, für die man sich nur über fb Connect authentifiziert. Ob diese Community jemals genug Mitglieder für eine relevante Nutzung erreicht, scheint mir mehr als frasglich, ich würde das Feature also ausschalten.

  2. Torsten Herrmann schrieb:

    Danke für den Hinweis. In der Tat habe ich mich das auch schon gefragt, aber erstmal drin gelassen. Werde ich löschen.

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