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Socialising auf der CeBIT

23. March 2007, 11:35 Uhr von Torsten Herrmann

Wenn man wie ich schon ein rundes Dutzend mal auf der CeBIT war, verliert sie natürlich ihren Reiz. Inzwischen ist das dann eher wie Weihnachten nach Hause fahren: Vorher schreiben alle Leute Email und fragen nach den eigenen CeBIT-Plänen. Fährt man wie ich dieses Jahr am Dienstag, also dem letzten Tag, hin, ist die Auswahl an Treffpartnern etwas geringer.

Im Zug begegnete ich bereits Wolfgang Schwetz von Schwetz Consulting. Da ich früher mit Customer Relationship Management viel zu tun hatte, erkannte ich ihn sofort. Allerdings frage ich mich noch immer, ob ich ihm vorher schon mal real begegnet bin oder vielleicht nur aus Zeitschriften kannte. So oder so brachte er mich auf den aktuellen Stand rund um das Thema CRM.

Mittagessen war ich dann mit Jochen Baumeister, der früher Geschäftsführer meines ehemaligen und ersten Kunden Teltix war. Das Unternehmen hatte sich 2002 gegründet und den ersten Mobile Ticketing-Service – also den Fahrscheinverkauf im óffentlichen Personennahverkehr über Mobiltelefon – gestartet. Da es die schlechteste Zeit war, um Venture Capital zu bekommen, und da Verkehrsunternehmen meines Erachtens die schlimmste B2B-Zielgruppe überhaupt ist, mussten sie irgendwann aufgeben und verkauften das Unternehmen. Auch ein VC-Mitarbeiter, den wir zufällig trafen, bestätigte, dass sie heute Teltix mit Kusshand nehmen würden, damals aber andere Kriterien galten. Mit Jochen Baumeister, der inzwischen Berater für Mobile-Commerce ist, besuchte ich noch einige Messestände von Unternehmen mit mobilen Anwendungen. Ich muss zugeben – er hat von dem Bereich viel mehr Ahnung als ich. Um es aber gleich wieder zu relativieren: Er hat auch meist viel mehr Ahnung als die Anbieter. Mein erstes Treffen – noch eine kleine Anekdote – mit Jochen Baumeister hatte ich in einem Zug. Er behauptete, er sei aufgrund seiner Koteletten leicht zu erkennen. Damals trug ich auch welche, nur dass meine etwa die Größe einer durchschnittlichen Briefmarke hatten, während seine eher Geodreiecken ähnelten. Ich hätte niemals sagen sollen, dass ich auch welche habe. Er zumindest hat sich köstlich amüsiert.


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