Strategiekompetenz von PR-Agenturen
26. March 2007, 21:17 Uhr von Torsten HerrmannDer neue news aktuell PR-Trendmonitor offenbart Schreckliches zu meinem Berufsstand: 40,7 Prozent der antwortenden PR-Agenturen (immerhin 59 Agenturen, 24 davon – wie chain relations – klein und am Rande der Stadt) gaben an, keine Expertise für die Entwicklung von PR-Strategien zu haben. Nun, da sollten sich vielleicht einige mal überlegen, was es noch für wunderbare Jobs auf dieser Welt gibt. Vielleicht muss es ja nicht PR-Berater sein? Denn das ganze Desaster wird deutlich, wenn man den Wert mit dem der Pressestellen vergleicht. Dort fehlt laut Umfrage “nur” 25,8 Prozent die notwendige Expertise. Eigentlich sollten da ja die PR-Agenturen einspringen und Kompetenz liefern. Aber wenn 4/10 der Agenturen sich dazu nicht in der Lage sehen, wird das Dilemma wohl nicht aufgehoben. Zumal ich nicht davon ausgehe, dass dieses runde Viertel an Unternehmen die kleine, überwiegende Mehrheit von rund 60 Prozent aller PR-Agenturen ausfindig macht. Vielleicht treffen sie dann also auf die unwissenden Agenturen, die zu rund zwei Dritteln auch noch sagen, dass im Tagesgeschäft keine Zeit für Strategien bleibe. Leutchen (wie meine Tochter sagen würde), das meint Ihr doch nicht ernst? Zitieren wir also lieber Sun Tzu und die Kunst des Krieges, damit mal klarer wird, welche Bedeutung Strategien haben:
“Those who are victorious plan effectively and change decisively.”





















Kommentar posten