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Inbound-Marketing mit WordPress (Teil 1)

14. März 2011, 21:09 Uhr von Torsten Herrmann

Der Inbound-Marketing-Anbieter HubSpot hat ein neues Plug-In für die Blogplattform WordPress vorgestellt. Ich hatte es schon vor einigen paar Tagen installiert, damit das Tracking innerhalb meines HubSpot-Systems funktioniert. Dass es noch einige andere Funktionen bereithält, hatte ich vor einem Webinar letzte Woche noch nicht gewusst.

Zudem beinhaltet es einige allgemein nutzbare Funktionen, wenn auch nur HubSpot-Kunden (ab der Medium-Version) davon vollständig profitieren können. Zu den allgemein nutzbaren Inbound-Marketing-Funktionen gehören „Team page“, „About page“, „Call to Action manager“ und „Subscription manager“.

Das Plug-In findet sich über die Suche in WordPress und funktioniert ab Version 2.9 von WordPress. Die Funktionen betten sich nach der Installation in die WordPress-Navigation ein. Da ich Kunde (und Partner) von HubSpot bin, kann es sein, dass etwas für einen Nicht-Kunden nicht oder leicht anders funktioniert. Aber ich möchte meine Installation nicht nochmal anfassen, damit meine Anpassungen alle erhalten bleiben. Dazu gehört die Verbindung mit den HubSpot-Servern. Dabei gibt man auch seinen Feedburner-RSS-Feed an. Diese Funktion nutze ich grundsätzlich nicht, da ich mehrere RSS-Feeds auf dem Blog anbiete (für jeden Kunden einen und für mein Blog) und dies nicht standardmäßig mit HubSpot/Feedburner funktioniert. Aber man kann die normalen RSS-Feeds von WordPress problemlos nehmen.

HubSpot-Integration in WordPress

HubSpot-Integration in WordPress

Formular-Manager und Call-to-Action-Manager für alle

Als erstes können HubSpot-Kunden den Formular-Manager nutzen und Formulare nun nicht nur in Landing-Pages, sondern an jeder beliebigen Stelle innerhalb von WordPress nutzen. Registrierungen sind für das Inbound-Marketing wichtig. Bei mir beispielsweise unter Kontakt. Man nutzt dazu einfach den Short-Cut-Code, den der Formular-Manager der Inbound-Marketing-Software anbietet. Das funktioniert sowohl auf Pages als auch in Posts. Der Short-Cut-Code-Generator findet sich übrigens im Plug-In, sollte jemand so wie ich danach suchen. Sieht man beispielsweise auf dieser Glossar-Seite.

Als zweites gibt es den Call-to-Action-Manager. Damit lassen sich Aufforderungen im Text formulieren („Klicken Sie hier!“) und tracken. Diese Aufforderung wird dann mit einer Landing-Page (oder einer anderen Seite, wenn das sinnvoll sein sollte) verlinkt. Wenn jemand darauf klickt, zählt die Statistik hoch. Dahinter steht ein starres Rotationsprinzip, das man nicht beeinflussen kann. Man erkennt aber, welcher Call-to-Action-Text für das Inbound-Marketing am besten funktioniert. Auch diese Einbettung funktioniert über Short-Codes. Das Tracking bezieht sich also auf den Text, nicht auf die Stelle. Der entsprechende Short-Code lässt sich auch hinter Buttons oder andere Grafiken legen. HubSpot bietet dazu übrigens einen Button-Generator an.

Widgets und über-uns-Plug-Ins

HubSpot in der WordPress-Navigationsleiste

HubSpot in der WordPress-Navigationsleiste

Zudem bietet das HubSpot-WP-Plug-In Follow- und Subscribe-Widgets (also Bausteine für die Sidebar) an. Ich habe bislang keine Widgets verwendet und bin daher mit dieser WordPress-Funktion nicht vertraut. Aber so lassen sich sehr einfach Widgets für das Folgen in Twitter oder Facebook sowie das Abonnieren von Feedburner-RSS-Feeds in die Sidebar einbauen. Ich werde das Follow-Plug-In mal ausprobieren, das Subscriber-Plug-In ergibt für mich mit Standard-Feeds keinen Sinn.

Viertens lässt sich eine über-uns-Seite nun mit Informationen aus den User-Profilen erstellen. Wenn alle die entsprechenden Angaben in ihren Anwenderprofilen gemacht haben, kann daraus eine Über-uns-Seite mit allen Mitarbeiterinformationen über Shortcodes zusammengestellt werden.

Probiert es mal aus und berichtet mir von Euren Erfahrungen. Bei Fragen werde ich Euch gerne helfen.

Marketing-Automation-Vortrag online

08. März 2011, 10:16 Uhr von Torsten Herrmann

Marketing-Automation ist das heiße Thema im B2B-Marketing. Ich nutze HubSpots Inbound-Marketing-Software für Online-Marketing und Marketing-Automation. In dem folgenden Folien zeige ich, warum ich mich mit diesen Lösungen beschäftigt habe und was sie allgemein (und im Speziellen) leisten können.

Ich habe ein paar wenige Zahlen rausgenommen. Ich mag es, im Kreis eines Webmontags auch Zahlen zu teilen, aber allgemein will ich sie dann doch nicht streuen, zumal sie sich täglich ändern.

chain relations bietet Inbound-Marketing-Software von HubSpot

23. Februar 2011, 11:49 Uhr von Torsten Herrmann
  • Inbound-Marketing- und PR-Agentur chain relations hat jetzt die Software für effektive Online-Lead-Generierung

Frankfurt am Main, 23.02.2011 – Die PR- und Marketing-Beratung chain relations bietet B2B-Unternehmen nun die Inbound-Marketing-Software von HubSpot an. Zudem implementiert das Marketingunternehmen die Softwarefunktionalitäten auf den Kunden-Websites oder übernimmt auf Wunsch das gesamte Inbound-Marketing der B2B-Kunden. Dazu gehören die kontinuierliche Suchmaschinenoptimierung, die Erstellung von Inhalten wie Blog-Beiträge, Whitepaper oder Webinare sowie die Betreuung der registrierten Leads bis zur Übergabe an den Vertrieb.

„Ich beschäftige mich seit rund zwei Jahren mit dem Thema Inbound-Marketing. Meines Erachtens weist der Trend eindeutig weg von Push-Ansätzen und hin zu Pull-Ansätzen“, erläuterte Torsten Herrmann, Inhaber von chain relations, seine Entscheidung. „Als PR- und Marketingberater sind wir gut, Inhalte zu erstellen, die bei der Kundengewinnung helfen. Jetzt haben wir mit HubSpot die Infrastruktur, um diese Inhalte zu analysieren und zu optimieren, zu verbreiten, Website-Besucher in Interessenten zu konvertieren, Leads zu betreuen und Neukunden für unsere Klienten zu gewinnen.“

„Als ich Torsten auf der Next-Generation-Marketing-Konferenz in Berlin kennen lernte, war mir klar, dass er Inbound-Marketing verinnerlicht hat. Mit unserer Software hat er nun das ideale Werkzeug, um Inbound-Marketing bei unseren Kunden in Deutschland umzusetzen“, sagte Kirsten Knipp, Director of Product Marketing bei HubSpot, Inc.

Seit Jahresanfang nutzt die Agentur die Hubspot-Software für die eigene Website. Im ersten Monat wurden die Optimierungsvorschläge von HubSpot umgesetzt, was bereits zu einer Steigerung der monatlichen Visits um rund 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahresdurchschnitt geführt hat. Registrierungen für die angebotenen Inhalte – z. B. das E-Book „B2B-Inbound-Marketing: Aktive Interessenten als Kunden gewinnen“ – gehen nun regelmäßig ein.


„Nach den ersten Erfahrungen gehe ich davon aus, dass die Visits sich bis zum Jahresende vervierfachen werden und wir online zehnmal so viele Leads haben wie im letzten Jahr“, führte Torsten Herrmann weiter aus. „Im Vergleich mit anderen HubSpot-Kunden wäre das normal.“

HubSpot-Software

HubSpot bietet eine Inbound-Marketing-Software, die Unternehmen dabei hilft, im Internet von den richtigen Interessenten gefunden zu werden und mehr von ihnen als Leads und Kunden zu gewinnen. Hubspot unterstützt das Gefunden-werden über Suchmaschinen, Blogs und die Blogosphäre sowie Social-Media. Sobald die qualifizierten Besucher auf der Website sind, hilft HubSpot diese mittels Landing-Pages, Lead- und Marketinganalysen in Leads umzuwandeln.

chain relations

chain relations ist die Inbound-Marketing- und PR-Beratung für Technologie- und Beratungsunternehmen von Torsten Herrmann. Der Schwerpunkt der Agentur liegt auf mittelständischen Business-to-Business- bzw. Investitionsgüterunternehmen. Hinzu kommen Anbieter technischer Konsumgüter sowie komplexer Dienstleistungen. Zahlreiche Kunden haben mit chain relations erstmals ihre Marketingorientierung erarbeitet, neue Produkte konzipiert und auf den Markt gebracht. Zu den Kunden zählen BodyTel Europe GmbH (telemedizinische Messsysteme), DDI Deutschland GmbH (Talent-Management-Beratung) und Schleißheimer GmbH (Automobilelektronik-/Steuergeräteentwicklung). chain relations ist Vertriebspartner für die Inbound-Marketing-Software von HubSpot, Inc. in Deutschland.

Torsten Herrmann
chain relations
Georg-Speyer-Straße 2
60487 Frankfurt am Main
Tel. 069/3101 9011
Email: therrmann (at) chainrelations.de
Twitter www.twitter.com/torstenherrmann

Weshalb Inbound-Marketing und Public Relations zusammen passen

16. Februar 2011, 11:45 Uhr von Torsten Herrmann

Inbound-Marketing und Public Relations sind beides Schwerpunkte von chain relations. Sie passen besser zueinander, als man annehmen mag. Beides sind Pull-Marketing-Ansätze, d. h. sie dienen dazu, dass potenzielle Kunden auf einen Anbieter aufmerksam werden, ihn also finden.

Im Falle von Inbound-Marketing geht dies vor allem über Suchmaschinenmarketing, Social-Media und Content-Erstellung. Ziel von Inbound-Marketing ist, dass der potentielle Kunde den Anbieter findet – grob gesagt entweder über eine Suchmaschine oder über Aktivität und Verlinkungen in Twitter, Blogs oder anderen Social-Media-Angeboten.

Im Falle von Public Relations sollen die potentiellen Kunden den Anbieter über Medien finden – entweder offline oder online.

Es geht also jeweils nicht um eine direkte Ansprache der Zielgruppen, sondern eher um die indirekte über Medien/Dialoggruppen, Suchmaschinen oder andere Online-Publizisten (Blogger, Twitterer). Dies wird im Gegensatz zu Inbound-Marketing auch als Outbound-Marketing bezeichnen. Dazu zählen beispielsweise Cold-Calls oder Direktmarketing.

Inhalte sind von zentraler Bedeutung

Ein weitere Grund für das gute Passungsverhältnis ist die Erstellung der Inhalte. Sowohl bei Inbound-Marketing als auch bei Public Relations geht es um die Erstellung sachlicher, häufig auch sehr umfangreicher Inhalte. Bei Inbound-Marketing also beispielsweise um Whitepaper, Case-Studies oder technische Beschreibungen, bei Public Relations um Beiträge, Anwenderberichte und Presseinformationen. In beiden Fällen ist die Sprache nicht explizit werbend. Wer also Pressematerial erstellen kann, kann grundsätzlich auch Inhalte für das Inbound-Marketing erstellen. Aber Vertriebserfahrung und Kompetenz in den Bereichen Suchmaschinen und Websites sind wichtig.

Lead-Nurturing als Zusatzkomponente

Einen wichtigen Unterschied gibt es jedoch: Zum Inbound-Marketing gehört auch das Lead-Nurturing, d. h. die Betreuung und Bearbeitung potenzieller Kunden durch das Marketing, so lange sie noch nicht entscheidungsbereit sind oder noch keine hohe Relevanz für den Vertrieb haben. Sie erhalten dann beispielsweise Nachfass-E-Mails oder bei Ihren Website-Besuchen spezielle Angebote.

Insofern ist denkbar, dass ein potenzieller Kunde über einen Fachbeitrag auf ein Unternehmen aufmerksam wird und sich dann auf deren Website für ein Whitepaper registriert. In diesem Fall schließt sich also das Inbound-Marketing (und damit das Lead-Nurturing) quasi an die Pressearbeit an. Der Lead ist registriert und wird nun bearbeitet bzw. betreut. Daher kann man Public Relations auch als Bestandteil des Inbound-Marketings sehen.

Whitepaper-Marketing

10. Februar 2011, 07:23 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist Whitepaper-Marketing?

Unter Whitepaper-Marketing versteht man den Einsatz von Whitepapern im Marketing bzw. für die Lead-Generierung. Dies ist vor allem in technischen Branchen üblich, in denen umfangreiche Informationen für die Entscheidungsfindung (Recherche, Evaluation) notwendig sind. Dabei wird in einem mehrseitigen Dokument (ca. 8-12 Seiten) meist der Entscheidungsprozess von einem konkreten Problem hin zu einer Lösung beschrieben. Diese Lösung entspricht dann dem Produktangebot (z. B. Software) des Anbieters. Andere Whitepaper stellen eher die technischen Rahmenbedingungen eines Produkts dar, wobei der erste Ansatz der zielführendere ist. Die Whitepaper stehen meist online, zum Teil erst nach einer Registrierung zur Verfügung.