10. Mai 2010, 12:14 Uhr von Torsten Herrmann
- PressureTel dokumentiert automatisch jede Blutdruckmessung in persönlicher elektronischer Gesundheitsakte (EGA)
- WeightTel misst das Körpergewicht und überträgt die Werte für die geschützte Online-Dokumentation
Bad Wildungen, 10.05.2010 – Das Telemedizinunternehmen BodyTel Europe GmbH hat sein Produktangebot für Heimmessgeräte mit Telemedizinfunktionen um die Kontrolle von Blutdruck und Gewicht erweitert. Die Produkte PressureTel (Blutdruckmessgerät) und WeightTel (Waage) verfügen über eine Bluetooth-Schnittstelle und wurden auf der auf der internationalen Kongressmesse TeleHealth 2010 Anfang März 2010 in Hannover als Produktinnovationen vorgestellt. Beide Produkte sind über den Online-Shop des Anbieters erhältlich.

Blutdruckmessgerät PressureTel
„BodyTel war von Anfang an auf die umfassende telemedizinische Unterstützung von Menschen mit chronischen Krankheiten oder hohem Gesundheitsbewusstsein ausgerichtet. Diabetes war dabei mit unserem Produkt GlucoTel, einem telemedizinischen Blutzucker-Monitoring- und Diabetes-Management-System, nur der erste Meilenstein“, sagte Stefan Schraps, Geschäftsführer von BodyTel Europe GmbH. „Jetzt legen wir mit PressureTel und WeightTel gleich doppelt nach und schaffen auf der Basis eines lückenlosen Online-Tagebuchs ein Unterstützungssystem gegen Hypertonie, Übergewicht und das metabolische Syndrom.“
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31. Juli 2008, 19:06 Uhr von Torsten Herrmann
Was ist Kapillarblut?
Kapillarblut ist Blut aus den Kapillargefäßen (Haargefäße) des Körpers. Kapillares Blut enthält wichtige Informationen über die Stoffwechselprozesse im Körper und wird daher für zahlreiche Laboruntersuchungen verwendet. Kapillarblut wird häufig in Zusammenhang mit der Stoffwechselstörung Diabetes mellitus für die Messung des Blutzuckerspiegels verwendet. Kapillarblut wird durch eine Punktion der Haut mit einer Lanzette gewonnen. Kapillaren und kleine Gefäße werden verletzt und es sammelt sich Blut an der Punktionsstelle. Da Kapillarblut noch nicht vollständig die Gewebspassage durchlaufen hat (quasiarterielles Blut), sind im Vergleich zu venösem Blut höhere Messwerte bei einzelnen Stoffen möglich.
31. Juli 2008, 19:04 Uhr von Torsten Herrmann
Was ist eine Stechhilfe?
Stechhilfen dienen der Gewinnung von Kapillarblut und kommen häufig bei der Blutzuckermessung bei der Stoffwechselstörung Diabetes mellitus zum Einsatz. Mit automatischen Stechhilfen kann die Einstechtiefe genau bestimmt werden. So können Verletzungen des Gewebes vermieden werden. Da Stechhilfen mit größerer Geschwindigkeit in die Haut stechen, wird der subjektiv empfundene Schmerz als geringer, nahezu schmerzfrei, gegenüber Metall-Lanzetten wahrgenommen.
31. Juli 2008, 18:59 Uhr von Torsten Herrmann
Was ist Gestationsdiabetes?
Gestationsdiabetes (lat.: gestatio = Schwangerschaft), auch Schwangerschaftsdiabetes oder Schwangerschaftszucker genannt, ist eine spezielle, meist temporär-auftretende Form der Stoffwechselstörung Diabetes mellitus. Die von der Weltgesundheitsorganisation WHO als Diabetes Typ-4 bezeichnete Krankheit betrifft ausschließlich Frauen und tritt während der Schwangerschaft zum ersten Mal auf bzw. wird dann erstmalig diagnostiziert. Die Veränderung des Stoffwechsels der Mutter während einer Schwangerschaft führt zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Häufig geht dies mit einer falschen Ernährungsweise und mangelnder Bewegung einher. Die Insulinproduktion ist in der Folge unzureichend und kann zu Komplikationen und Schädigungen führen. Weitere begünstigende Faktoren für Gestationsdiabetes, kurz GDM, sind seitens der Mutter: Übergewicht, über 35 Jahre alt, Diabetes-Betroffene in der Familie, vorhergehende Schwangerschaft von GDM begleitet, Geburtsgewicht eines früheren Kindes von über 4000 Gramm. Nach der Geburt normalisiert sich der Hormonhaushalt und damit der Blutzuckerspiegel wieder, so dass der Gestationsdiabetes im Allgemeinen wieder verschwindet. Ein erhöhtes Risiko, später an Diabetes zu erkranken, bleibt jedoch.
In Deutschland sind zwischen 2,5 bis 5 Prozent der schwangeren Frauen von Gestationsdiabetes, kurz GDM, betroffen. Allerdings wird GDM trotz gezielter Screenings in vielen Fällen nicht erkannt. Schwangerschaftsdiabetes kann mit Insulingaben und ausgewogener Ernährung sowie Bewegung gut behandelt werden. Schwangerschaftszucker ist eine der häufigsten Komplikationen während der Schwangerschaft mit steigender Tendenz. Das Risiko von Geburtsproblemen bei unbehandeltem Schwangerschaftsdiabetes ist um ein vielfaches höher als bei gesunden Müttern oder bei behandeltem GDM. Gehäuft kommt es zu Kaiserschnittgeburten, Bluthochdruck oder Frühgeburten. Totgeburten oder Komplikationen wegen zu hohen Geburtsgewichtes der Kinder können bei frühzeitiger Diagnose und Behandlung von GDM stark reduziert werden.
31. Juli 2008, 18:58 Uhr von Torsten Herrmann
Was ist ein Diabetes-Tagebuch?
In einem Diabetes-Tagebuch dokumentieren Diabetes-Patienten ihre Blutzuckerwerte, die sie regelmäßig messen müssen. So entsteht ein Glukosewertverlauf, anhand dessen die Therapie des Diabetes mellitus ausgerichtet wird. Neben dem Datum und dem Zeitpunkt der Messung, werden Zusatzinformationen wie mit der Mahlzeit aufgenommene Broteinheiten oder körperliche Aktivitäten wie Stress und Sport eingetragen. Diese erlauben eine genauere Interpretation des Verlaufs. Bis vor wenigen Jahren wurden Diabetes-Tagebücher meist handschriftlich in einem Heft festgehalten. Seit kurzer Zeit gibt es verschiedene Anbieter, die spezielle (Online-)Software oder Internetangebote zur Erfassung und Auswertung bis hin zu vollautomatischen Diabetes-Selbstmanagement-Systemen anbieten. Letztere umfassen die Messung sowie die Dokumentation und weitere Zusatzfunktionen.