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Schleißheimer zeigt Analyse- und Testwerkzeug CanEasy auf der 3. Autotest des FKFS

23. September 2010, 07:13 Uhr von Torsten Herrmann

Nieder-Wöllstadt bei Friedberg, 23.09.2010 – Die Schleißheimer Soft- und Hardwareentwicklung GmbH stellt am 27. und 28. Oktober 2010 erstmals bei der Fachkonferenz Autotest in Stuttgart aus. Die Veranstaltung des Forschungsinstituts für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren (FKFS) findet zum dritten Mal statt. Das Thema der Konferenz lautet „Test von Hard- und Software in der Automobilentwicklung”. Die Schleißheimer GmbH zeigt passend zu diesem Aufgabenbereich seine Analyse- und Testumgebung CanEasy für CAN- und LIN-Bus.

„Unser Werkzeug CanEasy wird hauptsächlich von Entwicklern und Testern eingesetzt. Sie profitieren vom hohen Automationsgrad, der einfachen Konfiguration und der flexiblen Erweiterbarkeit des Software-Tools“, erläuterte Hans-Joachim Schleißheimer, Geschäftsführer. „Unser Ziel ist es, dass das Testen sehr früh anfangen kann. Schon der Entwickler kann seine Tests schnell selbst zusammenstellen und seine Arbeit überprüfen. Automatisierte Tests und die Konfiguration komplexer Szenarien sind ohne Programmierkenntnisse möglich. Auch wenn man natürlich mit Programmierung praktisch alle Anforderungen umsetzen kann.“

Entwicklungswerkzeug CanEasy

CanEasy 3.4 ist eine windowsbasierte Analyse- und Testumgebung für CAN- und LIN-Bus-Systeme. Das Werkzeug simuliert den Busverkehr, besitzt einen hohen Automatisierungsgrad, lässt sich einfach konfigurieren und mit Hilfe von Plug-Ins erweitern. CanEasy ist im gesamten Entwicklungsprozess über den Test bis hin zur Inbetriebnahme einsetzbar. Das Softwarewerkzeug kommt in der Steuergeräteentwicklung bei Automobilunternehmen und -zulieferern zum Einsatz. Größter Anwender ist bislang die Continental AG, für welche die Schleißheimer GmbH auch als Entwicklungspartner tätig ist.

Das Entwicklungswerkzeug generiert und konfiguriert weitgehend selbständig eine Simulationsumgebung, ist direkt einsetzbar, einfach bedienbar und erweiterbar. CanEasy kann Signale erzeugen, aufzeichnen und analysieren. Dabei unterstützt es eine nahezu beliebig große Zahl paralleler Busse. Dadurch ist die Kommunikation auch busübergreifend verknüpfbar. Aufgrund des hohen Automatisierungsgrades verfügt der Anwender nach wenigen Minuten über eine lauffähige Umgebung gemäß der Kommunikationsmatrix. So sind erste entwicklungsbegleitende Analysen oder später auch systematische Tests des Steuergeräts sehr schnell und ohne umfangreiche Vorbereitung, Programmierung oder aufwändige manuelle Konfigurationen möglich. CanEasy besitzt eine Import-Funktion für Kommunikationsmatrizen (dbc- und ldf-Dateien), die automatisch vollständige Fahrzeugumgebungen mit einer nahezu beliebig großen Zahl paralleler Busse generiert. CanEasy interpretiert und generiert Standard-, Extended- und Multiplex-Botschaften.

Die Schleißheimer GmbH, gegründet 1993, hat sich auf die Soft- und Hardwareentwicklung für Mikrocontroller-Echtzeitsysteme spezialisiert. Dazu leistet das Unternehmen auch Softwaretests gemäß den Standards der Automobilindustrie. Zudem hat die Schleißheimer GmbH eigene Werkzeuge für Softwareentwicklung, Simulation und Analyse im CAN-Bus für Mikrocontroller-Projekte entwickelt. Das Entwicklungsunternehmen arbeitet bereits seit mehr als fünfzehn Jahren für Zulieferer wie Continental Automotive GmbH sowie Hersteller wie John Deere.

Pressekontakt

Hans-Joachim Schleißheimer
Geschäftsführer
Schleißheimer Soft- und Hardwareentwicklung GmbH
Im Kalkofen 10
61206 Wöllstadt
Tel.: +49 (0) 6034/9148-0
Email: presse (at) schleissheimer (dot) de
www.schleissheimer.de

Torsten Herrmann
chain relations
Georg-Speyer-Straße 2
60487 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69/3101 9011
Email: therrmann (at) chainrelations (dot) de
www.chainrelations.de

Presseinfo: Schleißheimer GmbH: Zum ersten Mal Aussteller auf der „Elektronik im Kraftfahrzeug“-Konferenz in Baden-Baden

31. August 2009, 13:36 Uhr von Torsten Herrmann
  • Präsentation der neuen CAN- und LIN-Restbussimulation CanEasy 3.4
  • Softwareentwicklung, Softwaretest und Hardwareentwicklung als weitere Themen

Nieder-Wöllstadt bei Friedberg, 31.08.2009 – Die Schleißheimer Soft- und Hardwareentwicklung GmbH nimmt dieses Jahr erstmals als Aussteller an der VDI-Konferenz „Elektronik im Kraftfahrzeug“ in Baden-Baden teil (7.-8.10.2009). Das Unternehmen stellt auf der Konferenz die neue Version 3.4 der CAN- und LIN-Restbussimulation CanEasy vor. Zudem präsentiert es sein Dienstleistungsangebot für Softwareentwicklung und -test sowie Hardwareentwicklung. Die Schleißheimer GmbH findet sich an Stand 66 im ersten Stock.

„Die Krise wird den Kostendruck auf die Automobilelektronik massiv erhöhen. Wir zeigen Herstellern und Zulieferern an unserem Stand, wie sie mit der Restbussimulation CanEasy in der Tool-Chain Kosten sparen und produktiver werden können. Auch wenn manche diese Vorteile nicht erwarten: Es ist vergleichbar, als würden Sie eine holprige Piste zum ersten Mal teeren“, so Hans-Joachim Schleißheimer, Geschäftsführer der Schleißheimer GmbH. „In den vergangenen Jahren konnten wir uns als Kongressteilnehmer von der hohen Qualität der Referenten und der Fachbesucher überzeugen. Daher haben wir uns für einen eigenen Stand entschieden.“

CanEasy ist eine Simulations- und Analyseumgebung für CAN- und LIN-Bus, in der reale und simulierte Steuergeräte (Restbussimulation) sehr schnell entsprechend des applikativen Verhaltens realitätsnah miteinander kommunizieren. Das System generiert und konfiguriert sich weitgehend automatisch, ist direkt einsetzbar, einfach bedienbar und erweiterbar. CanEasy besitzt eine Import-Funktion für Kommunikationsmatrizen (dbc- und ldf-Dateien), die automatisch vollständige Fahrzeugumgebungen mit einer nahezu beliebig großen Zahl paralleler Busse generiert. Dadurch ist die Kommunikation auch busübergreifend verknüpfbar. Signale können erzeugt, aufgezeichnet und analysiert werden. Diagnosedaten lassen sich über das XCP-Protokoll aus einem Steuergerät auslesen und schreiben. CanEasy interpretiert und generiert Standard-, Extended- und Multiplex-Botschaften. Das Softwarewerkzeug kommt in der Steuergeräteentwicklung bei Automobilunternehmen und -zulieferern zum Einsatz. Größter Anwender ist bislang die Continental AG, für welche die Schleißheimer GmbH auch als Entwicklungspartner tätig ist.

Die Schleißheimer GmbH hat sich auf die Soft- und Hardwareentwicklung für Mikrocontroller-Echtzeitsysteme spezialisiert. Dazu leistet das Unternehmen auch Softwaretests gemäß den Standards der Automobilindustrie. Zudem hat die Schleißheimer GmbH eigene Werkzeuge für Softwareentwicklung, Simulation und Analyse im CAN-Bus für Mikrocontroller-Projekte entwickelt. Das Entwicklungsunternehmen arbeiten bereits seit fünfzehn Jahren für Zulieferer wie Continental Automotive GmbH sowie Hersteller wie John Deere.

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Hans-Joachim Schleißheimer
Geschäftsführer
Schleißheimer Soft- und Hardwareentwicklung GmbH
Im Kalkofen 10
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Presseinfo: CanEasy 3.2: Applikatives Verhalten in der Simulationsumgebung realitätsnah umsetzen

03. März 2009, 19:16 Uhr von Torsten Herrmann
  • Anpassung an die Abhängigkeiten der Steuergeräte mit Plug-Ins, VBA und eigener Programmierung erhöht Entwicklerproduktivität
  • Leichtere Integration in verwendete Tool-Chain der Anwenderunternehmen
  • Neue CAN-Interfaces von Peak, MHS, National Instruments, RM Michaelides, Softing sowie Sorcus

Nieder-Wöllstadt bei Friedberg, 03.03.2009 – Die neue Version 3.2 des Simulations- und Analysewerkzeugs CanEasy ermöglicht es, das Applikationsverhalten von Steuergeräten sehr schnell und realitätsnah nachzubilden. Das System wird in vier Stufen angepasst: weitgehend automatische Generierung einer lauffähigen Umgebung, die Konfiguration von Abweichungen und funktionalen Abhängigkeiten in Standard-Plug-Ins sowie für spezielle Anforderungen die Erweiterung um VBA-Makros oder die Programmierung komplexen Applikationsverhaltens in Standardsprachen. CanEasy ist nun leichter mit anderen Werkzeugen integrierbar: Beispiele sind die Testmanagementsoftware TestStand sowie die Programmiersprachen LabView und LabWindows von National Instruments.

Simulations- und Analyseumgebung CanEasy 3.2

Simulations- und Analyseumgebung CanEasy 3.2

Das System unterstützt zudem das Lesen und das Schreiben von XCP-Diagnosedaten (Universal Measurement and Calibration Protocol). Außerdem ermöglicht CanEasy nun die Nutzung weiterer CAN-Hardware von Peak, MHS, National Instruments, RM Michaelides, Softing und Sorcus. Die neue Bus-Statistik informiert über die Anzahl gesendeter und empfangener Botschaften sowie die Funktionsfähigkeit der CAN-Hardware (Chip-State). Der Signal-Monitor zeigt die Werte ausgewählter Signale für Tests in sehr großer Schrift an.

„Eine lauffähige Simulationsumgebung konnte man schon in der Vorläuferversion von CanEasy innerhalb weniger Minuten generieren. Jetzt gehen wir einen Schritt weiter, um die Produktivität der Entwickler weiter zu steigern“, so Hans-Joachim Schleißheimer, Geschäftsführer der Schleißheimer GmbH. „Jetzt kann man auch sehr schnell mit Hilfe von mitgelieferten Standard-Plug-Ins, VBA-Makros und in Standardsprachen programmierten Plug-Ins das komplexe Verhalten der Applikationen nachbilden. Aufgrund des hohen Automationsgrades und des Funktionsumfangs sinkt der Aufwand deutlich.“

Anpassung der Simulation an die Realität

Informationen über die reaktiven Abhängigkeiten, d. h. wie die Steuergeräte Signalinhalte auswerten sollen, können nicht der K-Matrix entnommen werden. Die Simulations- und Analyseumgebung erhält für spezielle Anforderungen mit Hilfe von Plug-Ins zusätzliche Funktionen, Regeln oder Ansichten. Die Schleißheimer GmbH bietet standardisierte Plug-Ins, mit denen der Entwickler abweichende Signalverläufe und funktionale Abhängigkeiten zwischen den Steuergeräten konfiguriert. Im Standard bietet die Simulations- und Analyseumgebung folgende Erweiterungen:

  • Modulator-Plug-In
    Das Modulator-Plug-In erlaubt realitätsnahe Simulationen, indem es ideale Signalwerte durch aufmodulierte Signale verfälscht. Steuergeräte und Anwendungen können somit auf ihre Robustheit und Fehlertoleranz überprüft werden. Neben vordefinierten Signalformen wie Rechteck, Dreieck und Sinus sind eigene Signalformen möglich. Um realitätsgetreue Einflüsse simulieren zu können, ist ein Rauschgenerator in Amplitude und Grenzfrequenz konfigurierbar. Einfache Alive-Zähler sind mit einer Dreieck-Modulation simulierbar.
  • Formel-Plug-In
    Das Formel-Plug-In setzt Signalwerte und Botschaftsdaten gemäß arithmetischer/logischer Ausdrücke. Die umfassende Unterstützung bitweiser und boolescher Operatoren erlaubt die Berechnung und Überprüfung gängiger Checksummen. Neben den mathematischen Grundrechenarten beherrscht das Formel-Plug-In auch trigonometrische Funktionen und Logarithmen. Variablen ermöglichen auf einfache Weise die Realisierung von Alive-Zählern oder verlustfreie Ganzzahlarithmetik durch Verwendung von Überträgen. Fehler setzen sich aufgrund einer internen Fließkommadarstellung nur geringfügig fort. Da alle Ausdrücke vorkompiliert sind, ist die Berechnung sehr schnell.

    Alarm-Plug-In CanEasy

    Alarm-Plug-In CanEasy

  • Alarm-Plug-In
    Das Alarm-Plug-In ermöglicht es, Signalwerte und Botschaften durch Prüfung benutzerdefinierter Bedingungen zu überwachen. Die Vielfalt der verfügbaren Alarmreaktionen machen dieses Plug-In zu einem mächtigen Werkzeug für unbeobachtete und automatisierte Tests. Gesetzte Marker in der Aufzeichnung dienen dem Auffinden des Alarmzeitpunkts und ermöglichen die Untersuchung der Situation. Komplexe Auswertungen oder Reaktionen können in Form von VBA-Makros realisiert und beim Auftreten von Alarmen ausgelöst werden.

Mit der integrierten VBA-Entwicklungsumgebung sind eigene Makros schnell und komfortabel erstellbar. Plug-Ins lassen sich in den Entwicklungsumgebungen Microsoft Visual Studio 6.0 und Visual Studio 2005 auch selbst programmieren. Für beide Softwarewerkzeuge bietet CanEasy eigene Wizards. Standardmäßig stehen eine ANSI-C-API sowie ein COM-Interface zur Verfügung. Über die COM-Schnittstelle kann CanEasy auch aus der Programmierumgebung VSTA (Visual Studio Tools für Anwendungen) anprogrammiert werden.

CanEasy-Hintergrund

Anwender erstellen mit CanEasy vollständige CAN-Bus-Umgebungen, in denen reale und simulierte Steuergeräte (Restbussimulation) sehr schnell entsprechend des applikativen Verhaltens realitätsnah miteinander kommunizieren. Das System generiert und konfiguriert sich weitgehend automatisch, ist direkt einsetzbar, einfach bedienbar und erweiterbar. CanEasy besitzt eine Import-Funktion für Kommunikationsmatrizen (DBC-Dateien), die automatisch vollständige Fahrzeugumgebungen mit einer nahezu beliebig großen Zahl paralleler Busse generiert. Dadurch ist die Kommunikation auch busübergreifend verknüpfbar. Signale können erzeugt, aufgezeichnet und analysiert werden. Diagnosedaten lassen sich über das XCP-Protokoll aus einem Steuergerät auslesen und schreiben. CanEasy interpretiert und generiert Standard-, Extended- und Multiplex-Botschaften. CanEasy kommt in der Steuergeräteentwicklung bei Automobilunternehmen und -zulieferern zum Einsatz. Größter Anwender ist bislang die Continental AG, für welche die Schleißheimer GmbH auch als Entwicklungspartner tätig ist. Der Lizenzpreis beträgt 3900 Euro. Bei einer Kurzzeitmiete von sechs Monaten zahlt der Kunde inkl. Wartung 990 Euro, bei 12 Monaten Laufzeit 1950 Euro. Die notwendige Hardware kann mitgemietet werden.

Die Schleißheimer GmbH hat sich auf die Soft- und Hardwareentwicklung für Mikrocontroller-Echtzeitsysteme spezialisiert. Dazu leistet das Unternehmen auch Softwaretests gemäß den Standards der Automobilindustrie. Zudem hat die Schleißheimer GmbH eigene Werkzeuge für Softwareentwicklung, Simulation und Analyse im CAN-Bus für Mikrocontroller-Projekte entwickelt. Das Entwicklungsunternehmen arbeiten bereits seit fünfzehn Jahren für Zulieferer wie Continental Automotive GmbH sowie Hersteller wie John Deere.

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Hans-Joachim Schleißheimer
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Schleißheimer Soft- und Hardwareentwicklung GmbH
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Eingebettete Systeme/Embedded Systems

25. Februar 2009, 11:56 Uhr von Torsten Herrmann

Was sind eingebettete Systeme?
Was sind Embedded Systems?

Eingebettete Systeme bzw. Embedded Systems sind programmierbare, elektronische Systeme, die als integrierter Bestandteil eines Produkts, Geräts, einer Anlage oder Maschine zum Einsatz kommen. Einsatzfelder sind beispielsweise Automobilelektronik, Telekommunikations- und Haushaltsgeräte, Maschinen- und Anlagenbau sowie die Medizintechnik. Sie arbeiten mit Echtzeitfähigkeit, müssen höchst zuverlässig sein und sind im Allgemeinen nicht update-fähig.  Herausforderungen sind vor allem die minimalen Speicher- und Prozessor-Ressourcen, die bei der Entwicklung zu beachten sind.

Die Bedeutung von Embedded Systems

25. August 2008, 22:32 Uhr von Torsten Herrmann

Bevor wir 2004 begannen, für die Schleißheimer GmbH zu arbeiten, kannte ich zwar Embedded Systems, aber ihre hohe Bedeutung war mir nicht bewusst. Inzwischen (oder auch endlich) hat sich auch die BITKOM dem Thema Eingebettete Systeme angenommen und bezeichnet sie sehr treffend als die “Hidden Champions der Industrie” (Definition Hidden Champions). Laut einer Studie von Roland Berger Strategy Consultants im Auftrag des BITKOM erzielt die verarbeitende Industrie rund 80 Prozent ihrer Wertschöpfung mit Produkten, die so genannte Embedded Systems enthalten. Weiter heißt es: “Deutschland gehört derzeit, nach den USA und Japan, zu den drei größten Herstellern eingebetteter Systeme.” Der BITKOM bringt einen sehr schönen Vergleich (ein perfektes Beispiel für PR und Marketing) dafür, wie umfangreich eingebettete Software in einem Kraftfahrzeug ist: “Die in einem einzelnen PKW eingesetzten Softwarekomponenten umfassen heute ca. 10 Millionen Codezeilen. Für das Jahr 2015 werden bereits 100 Millionen Codezeilen prognostiziert – das sind mehr als doppelt so viele wie das Betriebssystem Windows XP zählt.”

In einer neuen Studie, für die der BITKOM die Marktforschungsunternehmen TechConsult und PAC Pierre Audoin Consultants beauftragt hat, zeigt weitere Einblicke in das Marktsegment: “Der Gesamtumsatz mit Embedded Systeme (ES) steigt von 2006 auf 2008 um rund 51 Prozent.” Weiters heißt es – und dies ist sehr interessant für ein Unternehmen wie die Schleißheimer GmbH und andere Embedded-Entwicklungs-Dienstleister: “Ein weiteres Hauptmerkmale der Embedded-Systems-Branche in Deutschland ist, dass die externen Dienstleistungen in Bezug auf Softwareentwicklung bei über 90% liegen, die letztlich ES in ihre Produkte einfließen lassen. Externe Dienstleistungen sind aktuell so wie zukünftig zu zwei Dritteln “fixed price” und zu einem Drittel “contract staff”. Die größten Risiken werden in Abhängigkeiten von Zulieferern gefolgt von Preisentwicklungen gesehen.”