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Presseinfo: GlucoTel – 1. Platz beim Innovationspreis von T-Mobile

29. Oktober 2009, 13:36 Uhr von Torsten Herrmann

Bonn/Bad Wildungen, 29.10.2009 – Das Diabetes-Management- und Blutzucker-Monitoring-System GlucoTel wurde beim Innovationspreis Mittelstand von T-Mobile mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Die Verleihung erfolgte auf der Konferenz „Innovationsforum. Wachstum durch Innovation“ des Bundesverbands mittelständischer Wirtschaft (BVMW) am 28.10.2009 in Bonn durch Dirk Backofen, Mitglied der Geschäftsleitung Deutsche Telekom AG Geschäftskunden, und Dr. Frank Wermeyer, Leiter Business Marketing, T-Mobile Deutschland GmbH. In der Begründung wurden vor allem die Vollständigkeit der Lösung, die Konvergenz zwischen Diagnostik, Mobilkommunikation und Internet sowie die Marktfähigkeit hervorgehoben.

„Mobilkommunikation bietet ein wichtiges Innovationspotenzial für die Telemedizin. Technologien wie das mobile Internet aber auch die gute alte SMS können heute die Gesundheit der Patienten fördern, indem sie in einem konvergenten Komplettsystem beispielsweise für die Echtzeitübertragung von Vitaldaten und die Benachrichtigung von Betreuungspersonen eingesetzt werden“, erläuterte Stefan Schraps die Innovation. „Wir haben für unser Blutzucker-Monitoring-System GlucoTel moderne Kommunikationstechnologien verwendet, das Messgerät per Bluetooth mit dem Patienten-Handy gekoppelt und ein Online-Tagebuch inklusive Alarmfunktionen angebunden. Wir freuen uns, dass T-Mobile die Neuartigkeit unseres Ansatzes mit dem Innovationspreis auszeichnet.“

Innovationspreis Mittelstand

Wie in den Vorjahren gab es auch 2009 zahlreiche Bewerbungen um den Innovationspreis Mittelstand. Aus den rund 50 Einsendungen hat T-Mobile zunächst die zehn Finalisten ausgewählt, die der Mobilfunkbetreiber in der Projektphase besonders unterstützt. Bei der Wahl der Preisträger legte die mit neutralen Experten besetzte Fachjury besonderen Wert auf die Realisierbarkeit, Wirtschaftlichkeit und die praktischen Vorteile der Konzepte. T-Mobile hat den Innovationspreis in diesem Jahr zum vierten Mal ausgeschrieben.

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Konvergenz oder Divergenz – IBM-Studie

17. Juli 2006, 09:55 Uhr von Torsten Herrmann

Kürzlich fand ich in Robert Basics Weblog eines meiner Lieblingsthemen: Divergenz und Konvergenz von elektronischen Geräten. Vor einigen Tagen verwies er dort auf eine Studie von IBM mit dem Titel: “Konvergenz oder Divergenz? Erwartungen der Konsumenten an die Telekommunikations- und Medienangebote von morgen”.

Aus der Eigenbeschreibung:

Chancen und Risiken des Zusammenwachsens von Sprachtelefonie, Datendiensten und medialen Angeboten werden seit längerem kontrovers diskutiert – Triple Play/Quadruple Play, Elektronische Programmführer, Digitale Festplattenrekorder, TV/Video on Demand, Mobiles Fernsehen, Online Gaming oder User Generated Content sind beispielhafte Schlagworte. Vollkommen neue Dienste und Angebote gewinnen nach und nach die Aufmerksamkeit breiter Zielgruppen. Herkömmliche Marktstrukturen verändern sich und neue, zum Teil disruptive Geschäftsmodelle entstehen. Etablierte Marktteilnehmer geraten zunehmend unter Druck. Das Verbraucherverhalten und die Akzeptanz neuer Angebote sind eine nur sehr schwer kalkulierbare Größe bei der Konzeption und Markteinführung neuer Dienste.

Ich kann dazu nur sagen: Wo sind denn all die konvergenzen Fernsehgeräte, die den Video- und den DVD-Rekorder gleich mitliefern? Es gibt sie kaum. Die Konsumenten wünschen schön getrennte Funktionen und vor allem getrennte Geräte. Einen Fernseher, einen DVD-Spieler, einen Computer und ein Mobiletelfon etc. Sogar Spiele laufen heute auf XBoxen und Playstations und nicht auf Fernsehern, Computern oder gar PDAs. Die Konvergenz von Geräten ist doch eher eine ewig wieder kehrerende Mär denn eine reale Erscheinung. Natürlich sieht man diese Kombigeräte immer wieder auf Messen und in Medien, nur komischerweise schaffen sie es nicht in die Wohnzimmer der Konsumenten. Konvergenz ist meist Wishful Thinking der Anbieter, um mit dabei zu sein und Produktneuheiten präsentieren zu können.

Die einzige Konvergenz sind Kameras in Mobiltelefonen. Allerdings dienen diese ja nur für Schnappschüsse und sind für die Printnutzung (von Zeitungen ganz zu schweigen) unbrauchbar. Ansonsten aber ist Divergenz die zentrale Entwicklingsrichtung. Das macht die Welt zwar komplexer, beinhaltet aber mehr Chancen.