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Presseinfo: BodyTel Feldtest – Diabetiker erhalten kostenlos GlucoTel-Messgerät und Mobiltelefon mit SIM-Karte

22. Juli 2009, 12:34 Uhr von Torsten Herrmann

Bad Wildungen, 22.07.2009 – Das Telemedizinunternehmen BodyTel Europe GmbH (www.bodytel.com) startet sein Feldtester-Programm. Diabetes-Betroffene aus Deutschland erhalten kostenlos ein GlucoTel-Blutzuckermessgerät sowie als Leihgabe ein Mobiltelefon und eine SIM-Karte für den Datentransfer per mobilem Internet. Damit kann der Diabetes-Betroffene das Diabetes-Management- und Blutzucker-Monitoring-System GlucoTel sofort nutzen, ohne dass ihm Telekommunikationskosten entstehen. Seine Blutzuckerwerte werden automatisch und in Echtzeit in einem Online-Tagebuch dokumentiert, Mahlzeiten und Aktivitäten sowie Alarmfunktionen bei starker Werteabweichung sind einstellbar. Die Teststreifen werden wie üblich vom Arzt verschrieben und das Messgerät verbleibt, auch wenn er das Programm beendet, im Besitz des Betroffenen. An diesem zeitlich nicht-limitierten Feldtest können Diabetiker des Typ-1 (ICT und CSII), insulinpflichtige Typ-2-Diabetiker sowie Schwangerschaftsdiabetikerinnen teilnehmen, die mindestens viermal am Tag ihren Blutzucker messen.

„Immer wieder zeigte sich, dass interessierte Diabetes-Betroffene – darunter viele Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern – kein passendes Mobiltelefon für die Anforderungen unseres telemedizinischen GlucoTel-Systems besaßen“, erläuterte Stefan Schraps die Einführung des Feldtesterprogramms. „Nun können die Betroffenen, ohne dass sie gezwungen sind, ihren Mobilfunkvertrag oder ihr Telefon zu wechseln, die Vorteile des Systems für ihr Leben mit Diabetes erfahren. Sie können dann flexibel und ohne Zeitdruck auf neue, eigene Mobilfunkpakete und Handys umsteigen und GlucoTel einfach nahtlos weiter verwenden. Zudem gewinnen wir mit dem Feldtester-Programm Rückschlüsse über die Verwendung unseres Systems in einer größeren Probandengruppe.“

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Presseinfo: BodyTel verwandelt Handy in ein zentrales Werkzeug für das Leben mit Diabetes

02. Oktober 2008, 09:24 Uhr von Torsten Herrmann
Logo BodyTel


Geschlossene Telemedizinlösung aus einer Hand mit Bluetooth, Mobilkommunikation und Internet

Bad Wildungen, 02.10.2008 Das neue Blutzucker-Monitoring- und Diabetes-Management-System GlucoTel nutzt die Bluetooth- und mobile Internet-Technologie von Mobiltelefonen als Kern seiner Telemedizinlösung. Jede Komponente des Systems (Blutzuckermessgerät, Handy-Software und Internetportal) wurde von BodyTel selbst entwickelt und kann zu einer verbesserten Behandlung der Zuckerkrankheit beitragen. GlucoTel ist in Deutschland ab dem 15.10.2008 in Apotheken und Online-Shops erhältlich. Der empfohlene Verkaufspreis beträgt 119,50 Euro (inklusive Mehrwertsteuer).

“Bei GlucoTel haben wir Internet- und Telekommunikations-Technologien mit medizinischem Fachwissen kombiniert”, sagt Stefan Schraps, Geschäftsführer des Herstellers BodyTel. “Im Zentrum des Systems steht das Mobiltelefon des Diabetes-Betroffenen mit der Java-Software BodyTel Mobile, welche mit dem Blutzuckermessgerät GlucoTel und der Online-Datenbank BodyTel Center kommuniziert. Zum Einen empfängt es via Bluetooth die Messwerte von GlucoTel und leitet diese automatisch weiter an das BodyTel Center. Zum Anderen kann der Patient aufgenommene Mahlzeiten oder Medikation und andere Informationen (z. B. körperliche Aktivitäten) über das Handy eingeben, sich den gemessenen Wert als Audioausgabe ansagen oder den Werteverlauf als Grafik anzeigen lassen. Die bidirektionale Kommunikation zwischen den einzelnen Elementen erfolgt ohne Systembrüche. Bei der Entwicklung dieser technischen Innovation wurde ein hoher Wert vor allem auf die einfache Verwendbarkeit des Messgeräts sowie des gesamten, telemedizinischen Systems gelegt.”

Echtzeit-Kommunikation mittels Handy und Internet

Messgerät und Mobiltelefon werden per Bluetooth gekoppelt. Hierbei wird einem GlucoTel-Messgerät genau ein Mobiltelefon zugeordnet. Der Patient erzeugt bei der Inbetriebnahme des Systems automatisch einen Benutzer-Account, mit dem sich dann in seinem persönlichen und gesicherten Online-Tagebuch auf http://www.bodytel.com einloggen, seine Daten einsehen sowie Freigaben an Vertrauenspersonen administrieren kann. Das Mobiltelefon dient außerdem zur Kalibrierung des Messgerätes und der Übergabe von Datum und Uhrzeit. Technische Voraussetzung für die Datenübertragung der Messwerte vom Blutzuckermessgerät an das Mobiltelefon des Patienten ist die Bluetooth-, Java- und Internet-Unterstützung des Mobiltelefons. Das GlucoTel-Messgerät verfügt über eine integrierte Bluetooth-Einheit, die die ermittelten Blutzuckerwerte direkt nach der Messung automatisch an das Mobiltelefon des Patienten überträgt. Von dort werden sie sofort und ebenfalls automatisch per mobiler Internetverbindung an das BodyTel Center weitergeleitet. In diesem Internet-Tagebuch erfolgt eine zentrale langfristige Dokumentation der Werte. Zusatzinformationen wie aufgenommene Broteinheiten, Sport oder andere Ereignisse können außerdem schnell und einfach über die Handy-Software BodyTel Mobile oder online über das BodyTel Center eingegeben werden.

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Mobilfunk: Preismodell abhängig von der Netzauslastung

23. April 2008, 11:29 Uhr von Torsten Herrmann

Der südafrikanische Mobilfunk Provider MTN Telecom hat angesichts der wachsenden Nutzung ein neuartiges, auslastungsabhängiges Preismodell eingeführt, wie die neue Technology Review (05/2008, Seite 22) schreibt.

Das Problem war, dass nach dem alten Preismodell pünktlich ab 20:00 Uhr alle zum Mobiltelefon griffen. Entweder hätte der Anbieter also eine Überlastung akzeptieren müssen, was zu Umsatzausfällen geführt hätte. Viele Kunden bekamen keine Verbindung bekamen und hätten in der Folge weniger telefoniert (dafür allerdings möglicherweise durchschnittlich länger, wenn sie schon mal durchkommen) oder den Anbieter gewechselt. Alternativ hätte das Unternehmen die Netzinfrastruktur weiter ausbauen müssen, was sich unter Umständen negativ auf den Gewinn ausgewirkt hätte, da zusätzliche Sendemasten Kosten verursachen, der Grenzertrag aber abnehmend sein dürfte. Es handelt sich übrigens wie in Afrika üblich um ein Prepaid-Angebot. Prepaid ist in Afrika so beliebt, da es eine Art von Ersatzbankensystem geschaffen hat, da die Bankinfrastruktur gering ist und die Menschen keine Girokonten haben: Die Leute bezahlen sich nun untereinander, indem sie Guthabenkonten aufladen.

MTN Telecom hat sich dafür entschieden, die Preise von der Auslastung abhängig zu machen. Wenn also viele telefonieren, gehen die Preise hoch, bei niedriger Auslastung sinken sie. Es gibt also kein zeitabhängiges Modell wie bisher und wie bei deutschen Providern. Vergleichbar ist dies am besten mit Börsenkursen, an die der Kunde sein Kaufverhalten anpasst. Theoretisch ist das fast eine Preisdifferenzierung 1. Grades: Jeder bekommt genau den Preis, den er bereit ist zu zahlen (manche würden allerdings noch ein wenig mehr zahlen).

Das Problem ist nun, wie der Kunde über den aktuellen Preis informiert wird. Eine (kostenlose) Preis-Ansage würde die Problematik der beschränkten Netzkapazität noch vergrößern. Stattdessen nutzt der Anbieter den technischen Trick, die Information über den USSD-Kanal (Unstructured Supplementary Service Data) auf das Mobiltelefon zu senden. Der Kunde sieht den aktuellen Preis auf seinem Handy und wählt, wenn ihm der Preis niedrig genug erscheint.

Welche Vorteile ergeben sich also für den Provider aus dem neuen Preismodell:

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