02. August 2010, 10:36 Uhr von Torsten Herrmann
In einer Diskussion, die kürzlich in Cem Basmans Blog stattfand, scheint mir die Definition von Business-to-Business etwas drunter und drüber zu gehen. Daher mal eine kleine Klarstellung.
Wenn wir in einem fachlich-/wissenschaftlichen Kontext über Definitionen reden, dann sollen uns diese quasi als Abkürzung eines Sachverhalts bei der Kommunikation helfen. Es ergibt keinen Sinn, an feststehenden Definitionen herumzudeuten, es sei denn, man hat logische Argumente dagegen.
Definition Business-to-Business
Zunächst also zu B2B. Zitieren wir mal ein Lehrbuch:
Unter Business-to-Business-Marketing sollen daher alle Bereiche des Marketings verstanden werden, die nicht zum Konsumgütermarketing gehören bzw. sich nicht direkt an private Endabnehmer wenden. Eine sehr einfache Abgrenzung besteht darin, dass sich auf beiden Seiten von Markttransaktionen ausschließlich Organisationen befinden, auf keinen Fall private Konsumenten (aus Peter Godefroid, Business-to-Business-Marketing, 3. Auflage, 1995).
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07. Dezember 2009, 22:59 Uhr von Torsten Herrmann
Am 18.12.2009 erscheint die nächste Ausgabe der Marketing-Review St. Gallen mit dem Schwerpunktthema “Inbound-Marketing”. Ein Beitrag stammt von mir, daneben – und das verschlägt mir fast die Sprache – finden sich Beiträge von internationalen Marketing-Koryphäen. Mit dabei sind beispielsweise das Professorenduo Stephen L. Vargo von der Universität Honolulu auf Hawaii und Robert F. Lusch von der University of Arizona. Ich werde in Kürze noch ein wenig mehr über deren Arbeit schreiben. Kurz gesagt hat mich noch nie in meinem Leben Marketingliteratur so beeindruckt wie deren Aufsätze über “Service-dominant-Logic“.
Als Autor erhalte ich einige Freiexemplare und ich möchte gerne drei verlosen. Dafür habe ich mir ein kleines Rätsel ausgedacht und es zeigt sehr schön, wie Outbound-Marketing als Gegenteil von Inbound-Marketing funktioniert. Die Aufgabe ist an sich ganz leicht: In welchem Jahr wurde der nachfolgende Text verfasst? Die drei, die am nächsten dran sind, haben gewonnen. Es zählt der Eingang der Mails.
Mitmachen können alle, die im deutschsprachigen Raum in Marketing, PR oder Vertrieb tätig sind, sei es als Berater, Dienstleister oder in einem Unternehmen. Auch jeder der zu diesen Themen forscht oder sie studiert, darf mitmachen. Es wäre einfach schade, wenn ein Gewinnspiel-Nomade ohne echtem Interesse eine Ausgabe gewinnt (außerdem soll ich ja auch ein wenig in der Zeitschriften-Zielgruppe werben). Daher bitte mitmachen per Email an info (at) chainrelations.de, Betreff “Inbound-Marketing”. Natürlich kann man auch in den Kommentaren mitraten, nur für die Verlosung zählt das nicht. Und falls das wichtig sein sollte: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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17. August 2009, 10:08 Uhr von Torsten Herrmann
 Prof. Dr. Christian Belz, Universität St. Gallen Der nachfolgende Beitrag stammt von Prof. Dr. Christian Belz, Direktor des Instituts für Marketing an der Universität St. Gallen, Schweiz und Mitherausgeber der Marketing Review St. Gallen, und seinem Mitarbeiter Alexander Schagen. Soweit ich weiß, sind sie die ersten Wissenschaftler, die sich mit dem Thema Inbound-Marketing beschäftigen. Ich hoffe, dass sich das Interesse von akademischer Seite weiter erhöht. Vielen Dank für den
Beitrag.
The following article was written by Professor Dr. Christian Belz, Director of the Institute of Marketing at the University of
St. Gallen in Switzerland, and his assistant Alexander Schagen.
As far as I know, they are the first scientists who work on the subject of inbound marketing. I hope, the academic interest will rise in the months to come. Thanks a lot for the article.
 Alexander Schagen, Universität St. Gallen Inbound Marketing
The increasing information overload, customer’s skepticism up to denegation towards marketing, and a dramatically change in customer behavior are preeminent challenges for traditional marketing, in other words Outbound Marketing. This kind of unidirectional marketing efforts are not able to meet customer needs: more often than not content, medium, and time do not fit customer demands.
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27. Juni 2009, 08:58 Uhr von Torsten Herrmann
Was ist Interruption-Marketing?
Marketing-Guru Seth Godin hat folgende Sichtweise ins Spiel gebracht: Interruption-Marketing sind alle Maßnahmen, die auf einer „Interruption“, also einer Unterbrechung des potentiellen Kunden bei seinen Tätigkeiten basiert. Dieser liest eine Zeitschrift und wird dabei von Anzeigen unterbrochen. Oder er arbeitet und wird zwischendurch von einem Verkäufer angerufen. Das ist Interruption-Marketing. Angesichts der Informationsflut an Marketingbotschaften, denen Entscheidungsträger beruflich (wie auch privat) ausgeliefert sind, müssen sie gnadenlos aussieben oder sie nehmen die Unterbrechungen kaum wahr. Dementsprechend niedrig sind die Erfolgraten dieses Vorgehens, die Anbieter als naturgegeben akzeptieren. Seth Godin fordert stattdessen, dass Anbieter die Erlaubnis des Interessenten brauchen, zu kommunizieren und etwas zu verkaufen:
„Permission is like dating. You don’t start by asking for the sale at first impression. You earn the right, over time, bit by bit.“
(Zitat aus Seth Godins Blog, 31.01.2008)
Literaturtipp: “Permission Marketing ” von Seth Godin
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