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Die Zukunft des Email-Marketings oder wie inbound ist Email-Marketing?

13. Dezember 2009, 11:25 Uhr von Torsten Herrmann

Ich bezweifle, dass Email-Marketing in der Zukunft noch eine große Relevanz haben wird. Dafür gibt es zwei Gründe.

1.) Die direkte Kommunikation zwischen Personen verlagert sich zunehmend auf geschlossene Systeme. Eine Direct Message kann ich bei Twitter z. B. nur schicken, wenn der andere mein Follower ist. Er hat dann auch dieser Form der Kommunikation zugestimmt. Ähnlich ist es bei Instand-Messaging. Ich behaupte, dass die Kommunikation zunehmend privater wird, so dass der relativ öffentliche Kanal E-Mail an Bedeutung verliert.

2.) Email ist heutzutage noch das beste Mittel für die Zusammenarbeit zwischen Menschen. Ich stimme z. B. reihenweise Texte mit Kunden ab. Diese kommentieren dann die Texte, speichern sie und schicken sie zurück. Die Kommentare kommentiere ich wiederum usw. Mein Kunde Jive bezeichnet das als Email-Ping-Pong. Betrachte ich mir Social Business Software und deren Weiterentwicklung oder auch Google Docs und Google Wave, so wird es diese Art der Kommunikation in der Zukunft nicht mehr geben. Wenn aber meine Geschäftsprozesse zunehmend weniger an Email gebunden sind, nutze ich Email immer weniger. In der Konsequenz nehme ich Email-Marketing weniger wahr.

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RSS als Marketing-Tool

27. Mai 2009, 19:33 Uhr von Torsten Herrmann

rssRSS ist für das B2B-Marketing ein starkes Tool: Interessenten können sich mit Hilfe von RSS-Feeds kontinuierlich über ein Unternehmen und seine Produkte informieren, ohne dass der Anbieter dies verfolgen kann. Die Analysemöglichkeiten sind äußerst beschränkt und die Tools noch unausgereift, so dass man im Vergleich zum Email-Marketing nicht genau nachvollziehen kann, wer da eigentlich mitliest.

Das mag für Unternehmen erstmal negativ klingen, denn viele wollen die Kontrolle über den Vertreibsprozess nicht aus der Hand geben. Aber es hat einen großen Vorteil: Mit RSS kann man einen Interessenten binden, ohne dass er sich vor der großen Vertriebsmaschinerie fürchten muss. Es ist ein aktiver Akt, einen RSS-Feed zu abonnieren und wieder abzubestellen. Für beides muss der Entscheidungsvorbereiter/Entscheider gute Gründe haben. Denn solange er noch mit der Informationssuche beschäftigt ist, will er selbst bestimmen, ob und wann er mit einem Unternehmen Kontakt aufnehmen will. Sobald er beginnt, konkrete Lösungen zu evaluieren, wird er diesen Kontakt ohnehin suchen, denn die Bewertung einer Investitionsalternative ist bei komplexen Produkten und Dienstleistungen ohne Anbieterkontakt selten möglich, es sei denn auf der Website findet sich ein Produktkonfigurator inklusive Preisberechnung. Ansonsten ist er auch bereit, angerufen zu werden, über Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren oder auch persönliche Termine zu vereinbaren.

Allerdings liegen hier auch die entscheidenden Herausforderung an das Marketing, die es auch mit RSS-Feeds zu bewältigen gibt: mehr »

Really Simple Syndication (RSS)

22. Mai 2009, 15:55 Uhr von Torsten Herrmann

Really Simple Syndication (RSS) sind alle Technologien, die es ermöglichen, Inhaltsaktualisierungen auf einer Website als sogenannte RSS-Feeds zu abonnieren und in andere Websites oder andere internet-basierte Systeme zu integrieren. Die Feeds liefern die reinen Texte inklusive Metadaten wie Veröffentlichungszeitpunkt und Autor. Die Texte sind dann nach den verschiedenen Quellen geordnet in speziellen RSS-Readern lesbar. Die RSS-Reader sind entweder eigenständige Softwarelösungen oder auf Webseiten integriert.

CRM-Lösung Highrise integriert Twitter

19. Mai 2009, 08:59 Uhr von Torsten Herrmann

twitter_logo_sHighrise, die CRM-Lösung meiner Wahl, hat den Microblogging-Dienst Twitter integriert. Damit sieht man auf der jeweiligen Kontaktseite neben den letzten Interaktionen mit dieser Person (Emails, Notizen) auch seine/ihre letzten drei Tweets. So erkennt man beispielsweise vor einem Telefonat sehr einfach, was denjenigen gerade bewegt und kann dies im Gespräch nutzen. Twitter - um dies mal zu erklären – ermöglicht das Versenden von Kurznachrichten (Meinungen, Status-Updates etc.) und wer will, kann diese Nachrichten abonnieren, darauf antworten oder sie weiter verbreiten. Mein eigener Account findet sich unter www.twitter.com/torstenherrmann. Als Marketing-Tool scheint mir Twitter sehr spannend zu werden und die Verbreitung nimmt immer mehr zu – auch in der Business-Kommunikation.

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