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Gelesen: Dianna Huff – Turning Clicks Into Leads Through Search Engine Optimization

17. Oktober 2007, 12:31 Uhr von Torsten Herrmann

Gestern Abend habe ich Dianna Huffs “Turning Clicks Into Leads Through Search Engine Optimization” gelesen. Der Vorteil von E-Books ist ja, dass man selten mehr als zwei Stunden dazu braucht. Dianne Huff gibt einen kompakten Überblick über die Optimierungsmöglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen. Also kein technischer Riesenaufwand, sondern kleine Maßnahmen vor allem auf Basis der Inhalte. Sie zeigt, wie man die richtigen Keywords findet, wie Texte strukturiert werden müssen und wie man den Erfolg messen kann. Hinzu kommen einige sehr brauchbare Empfehlungen für Bücher, Blogs und Werkzeuge. Ich habe das Buch bekommen, da ich morgen bei Michael Stelzners Tele-Seminar “Search Engine Optimization for White Papers (How to ensure your papers rank high on search engines)” teilnehme. Alles in allem ein sehr brauchbares E-Book.

PR & Google III

08. September 2006, 07:22 Uhr von Torsten Herrmann

Welche Aufgabe ergibt sich daher für eine PR-Agentur bzw. für die PR-Abteilung eines Unternehmens?

Diese müssen die Informationen so aufbereiten, dass sie über Google mit einer hohen Wahrscheinlichkeit bei der Zielgruppe ankommt und das bedeutet vor allem: Bei den gängigsten Suchen unter den Top-10. Eine Presseinformation, die an Journalisten geht, muss neben dem eigentlichen Newsgehalt z. B. in ihrer Struktur allgemeinen Regeln wie den sieben Ws folgen, und der Text benötigt Überschriften, Unterüberschriften, Orts- und Datumsangabe sowie eine Boilerplate, um von wahrgenommen und bewertet zu werden. Eine Information, die über Google vermittelt wird, muss darüber hinaus (eigentlich braucht sie die Presseinformationsform überhaupt nicht, aber mit ihr wird dem Leser natürlich eine gewisse Form der Seriosität und der Marketingfreiheit signalisiert) noch idealerweise weitere Kriterien erfüllen: Sie muss Tags besitzen, die Keywords finden sich auch in der Dateibezeichnung, die gesamte Website und die Meldung sollten stark verlinkt sein, die Keywords sollten mehrfach im Text und an den richtigen Stellen auftauchen etc. Damit wird – wenn auch in einer reduzierten Form – der PR-Berater bzw. Mitarbeiter mit Regeln des Suchmaschinenmarketings konfrontiert, um die Botschaft zur Zielgruppe zu bekommen.

Das Pullprinzip macht es also möglich, Presseinformationen rein über Google zu vermitteln, ohne dass sie regulär rausgeschickt werden. So wird die x-ste Partnerschaftsmeldung bei einem Journalisten – außer vielleicht sie kommt vom Marktführer – durchfallen. Für den Suchenden, kann es aber interessant sein, dass sein präferiertes Beratungsunternehmen mit dem Produktanbieter kooperiert. In diesem Fall wird die Online-Presseinformation zum Marketinginstrument, was letztlich eine Folge davon ist, dass sich die Zielgruppen nicht mehr auf die Filterfunktionen der klassischen Dialoggruppen verlassen (müssen).