Eine Public-Relations-Agentur (kurz: PR-Agentur) gestaltet im Auftrag eines Unternehmens oder einer Organisation die Beziehungen zu internen oder externen Interessensgruppen. Dazu zählen beispielsweise intern die Arbeitnehmer (interne Kommunikation) sowie extern potentielle und bestehende Kunden, die Gemeinde sowie staatliche Organisationen. Hierfür kommuniziert die Public-Relations-Agentur vor allem über Dialoggruppen, zu denen vor allem Journalisten sowie Branchenanalysten zählen. Diese werden mit Inhalten versorgt bspw. in Form von Presseinformationen oder Beiträgen.
Ziel ist die positive Beeinflussung der öffentlichen Meinung gegenüber einem Anbieter, seinen Produkten und Dienstleistungen. Als Synonyme für Public Relations wird im Deutschen meist die Öffentlichkeitsarbeit verwendet, wobei die Pressearbeit sich auf die Beziehungen mit den Medien beschränkt.
Inzwischen bieten immer mehr Public-Relations-Agenturen auch Social-Media-Marketing, d. h. die Kommunikation sowohl mit Dialog- als auch mit Zielgruppen über soziale Medien an. Der grundlegende Unterschied ist dabei, dass die Agentur nicht mehr nur indirekt über die Dialoggruppen an die Zielgruppen kommuniziert, sondern in den direkten Kontakt tritt.
chain relations ist eine Public-Relations-Agentur und bietet B2B-Unternehmen aus den Bereichen Technologie und Beratung die gesamte Bandbreite der PR- und Social-Media-Kommunikation.
Nachdem ich schon häufig über B2B-Inbound-Marketing geschrieben und geredet habe, gibt es jetzt auch etwas zu sehen und zu hören. In einem Interview mit Christian Schmitt von media-treff.de erkläre ich auf dem B2B-Marketingkongress in Würzburg, warum es wichtig ist, dass Unternehmen ihr Online-Marketing an den Entscheidungsprozessen der potenziellen Kunden ausrichten. Sie stellen so sicher, dass sie gefunden werden und aus dem Website-Besucher einen Lead sowie schließlich einen Kunden machen. Denn es geht um eine Automatisierung und eine strikte Abschlussorientierung.
Der Titel “Lead-Generierung mit Strategie statt Web-2.0-Aktionismus” ist sicherlich sehr plakativ und bedeutet nicht, dass Social-Media Unsinn ist. Aber wenn dann bitte mit Ziel und Strategie.
Die sehr schöne Studie “BuyerSphere: Survey of B2B Buyers’ use of Social Media” aus dem März 2010 zeigt sehr schön den Zusammenhang zwischen einer Beschaffung bzw. Beauftragung und Social-Media. Dazu wurden die Befragten für eine konkrete B2B-Entscheidung gefragt, welchen Einfluss Social-Media auf den jeweiligen Stufen des Entscheidungsprozesses hatte.
Die Studie stammt von dem britischen B2B-Beratungsunternehmen BaseOne und wurde gemeinsam mit dem B2B-marketing-Magazin veröffentlicht. Zu finden ist sie auf der BaseOne-Website (Registrierung nicht notwendig). Durchgeführt wurde die Studie bereits Ende 2009. Dennoch ist die Studie auch in ihrem Design so gut, dass sich das Lesen weiterhin lohnt. Ich gehe davon aus, dass der Einfluss von Social-Media auf den Entscheidungsprozess noch deutlicher wurde, da die jüngeren Entscheidungsträger schon stark auf diese Quellen setzen.
22. September 2010, 17:12 Uhr von Torsten Herrmann
media-treff.de hat netterweise eine Reihe von Video-Statements auf der dmexco produziert und eins auch mit mir. Der dahinter stehende Vogel-Verlag ist auch der Veranstalter des B2B-Marketingkongresses auf dem ich sprechen werde. Ich nehme an, dass ich auf 30 Minuten mehr “ähms” sagen werde.
Und in der Tat (wie im Video schon gesagt) waren meiner Besuche in der Vergangenheit auf der dmexco in Köln (bzw. der OMD in Düsseldorf, was vielleicht die Ungerechtigkeit begründet) immer etwas enttäuschend. All zu sehr herrschten B2C-Themen vor.
In den letzten Tagen lese ich immer öfter von Überlegungen, auf eine eigene Website zu verzichten und ausschließlich auf Facebook zu setzen. Bekanntermaßen macht dies die Männerzeitschrift FHM. Das Medium hat rund 22.000 Fans auf Facebook und diese beteiligen sich auch ganz eifrig. Ich will nicht beurteilen, ob das ein vernünftiger Schritt für ein Medium oder eine B2C-Marke ist. Eine ausführliche Analyse findet sich bei “Sebastian Cario/Ecario“, der zu einem negativen Urteil kommt.
B2B-Webseiten vs. Facebook
Für ein B2B-Unternehmen hielte ich so einen Schritt jedoch für einen schwerwiegenden Fehler. Nachfolgend die sechs Gründe gegen einen Umstieg auf Facebook-Fanpages. Websites sind meines Erachtens ein mächtiges Vertiebs-Instrument, in das die meisten Unternehmen eher zu wenig Zeit und Geld investieren als zu viel.
Unabhängigkeit
Niemand weiß, was Facebook (oder jeder anderen Social-Media-Plattform) morgen einfällt, um seine Besucher zu monetarisieren. Welches Unternehmen will das seinen Kunden antun?