Quantcast
AGENTUR SOFTWARE DOWNLOADS BLOG GLOSSAR ENGLISH KONTAKT

Weshalb Inbound-Marketing und Public Relations zusammen passen

16. Februar 2011, 11:45 Uhr von Torsten Herrmann

Inbound-Marketing und Public Relations sind beides Schwerpunkte von chain relations. Sie passen besser zueinander, als man annehmen mag. Beides sind Pull-Marketing-Ansätze, d. h. sie dienen dazu, dass potenzielle Kunden auf einen Anbieter aufmerksam werden, ihn also finden.

Im Falle von Inbound-Marketing geht dies vor allem über Suchmaschinenmarketing, Social-Media und Content-Erstellung. Ziel von Inbound-Marketing ist, dass der potentielle Kunde den Anbieter findet – grob gesagt entweder über eine Suchmaschine oder über Aktivität und Verlinkungen in Twitter, Blogs oder anderen Social-Media-Angeboten.

Im Falle von Public Relations sollen die potentiellen Kunden den Anbieter über Medien finden – entweder offline oder online.

Es geht also jeweils nicht um eine direkte Ansprache der Zielgruppen, sondern eher um die indirekte über Medien/Dialoggruppen, Suchmaschinen oder andere Online-Publizisten (Blogger, Twitterer). Dies wird im Gegensatz zu Inbound-Marketing auch als Outbound-Marketing bezeichnen. Dazu zählen beispielsweise Cold-Calls oder Direktmarketing.

Inhalte sind von zentraler Bedeutung

Ein weitere Grund für das gute Passungsverhältnis ist die Erstellung der Inhalte. Sowohl bei Inbound-Marketing als auch bei Public Relations geht es um die Erstellung sachlicher, häufig auch sehr umfangreicher Inhalte. Bei Inbound-Marketing also beispielsweise um Whitepaper, Case-Studies oder technische Beschreibungen, bei Public Relations um Beiträge, Anwenderberichte und Presseinformationen. In beiden Fällen ist die Sprache nicht explizit werbend. Wer also Pressematerial erstellen kann, kann grundsätzlich auch Inhalte für das Inbound-Marketing erstellen. Aber Vertriebserfahrung und Kompetenz in den Bereichen Suchmaschinen und Websites sind wichtig.

Lead-Nurturing als Zusatzkomponente

Einen wichtigen Unterschied gibt es jedoch: Zum Inbound-Marketing gehört auch das Lead-Nurturing, d. h. die Betreuung und Bearbeitung potenzieller Kunden durch das Marketing, so lange sie noch nicht entscheidungsbereit sind oder noch keine hohe Relevanz für den Vertrieb haben. Sie erhalten dann beispielsweise Nachfass-E-Mails oder bei Ihren Website-Besuchen spezielle Angebote.

Insofern ist denkbar, dass ein potenzieller Kunde über einen Fachbeitrag auf ein Unternehmen aufmerksam wird und sich dann auf deren Website für ein Whitepaper registriert. In diesem Fall schließt sich also das Inbound-Marketing (und damit das Lead-Nurturing) quasi an die Pressearbeit an. Der Lead ist registriert und wird nun bearbeitet bzw. betreut. Daher kann man Public Relations auch als Bestandteil des Inbound-Marketings sehen.

Whitepaper-Marketing

10. Februar 2011, 07:23 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist Whitepaper-Marketing?

Unter Whitepaper-Marketing versteht man den Einsatz von Whitepapern im Marketing bzw. für die Lead-Generierung. Dies ist vor allem in technischen Branchen üblich, in denen umfangreiche Informationen für die Entscheidungsfindung (Recherche, Evaluation) notwendig sind. Dabei wird in einem mehrseitigen Dokument (ca. 8-12 Seiten) meist der Entscheidungsprozess von einem konkreten Problem hin zu einer Lösung beschrieben. Diese Lösung entspricht dann dem Produktangebot (z. B. Software) des Anbieters. Andere Whitepaper stellen eher die technischen Rahmenbedingungen eines Produkts dar, wobei der erste Ansatz der zielführendere ist. Die Whitepaper stehen meist online, zum Teil erst nach einer Registrierung zur Verfügung.

Presseinfo: Neue Patienten-Information für die Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Diabetes

30. Juli 2009, 16:25 Uhr von Torsten Herrmann

Telemedizinlösung GlucoTel kann Unsicherheit der Eltern reduzieren, wenn die Kinder und Jugendlichen alleine unterwegs sind

Bad Wildungen, 30.07.2009 – Das Telemedizinunternehmen BodyTel Europe GmbH hat einen neuen Leitfaden für Eltern sowie ihre Kinder und Jugendliche mit Diabetes erstellt. Eltern sorgen sich um ihre Kinder und für viele ist es nicht leicht, ihre Kinder mit der Erkrankung stundenlang aus dem Haus zu wissen. BodyTel zeigt in der neuen Patienten-Information, wie Eltern die Kinder beim Leben mit der Krankheit Diabetes besser begleiten können, ohne sie ständig zu beaufsichtigen oder nachfragen zu müssen. Der Hersteller bietet das Blutzucker-Monitoring- und Diabetes-Management-System GlucoTel. In einem integrierten Prozess überträgt es die Blutzuckerwerte automatisch über das Handy des Kindes an ein telemedizinisches Online-Tagebuch. Alle Informationen sind dort für die Eltern sofort einsehbar. Bei ungewöhnlichen Werten werden sie per SMS, Email oder Fax umgehend informiert und können sehr schnell reagieren. Der Leitfaden befindet sich auf der Unternehmens-Website im Service & Download-Bereich (http://www.bodytel.com).

Das kürzlich vorgestellte Feldtester-Programm von BodyTel gilt auch für Kinder und Jugendliche mit Diabetes. Sie erhalten kostenlos ein GlucoTel-Blutzuckermessgerät sowie als Leihgabe ein Mobiltelefon und eine SIM-Karte für den Datentransfer per mobilem Internet. Eigene Telefonate oder SMS verschicken sind damit nicht möglich, angerufen werden und SMS erhalten hingegen schon. Die Teststreifen werden wie üblich vom Arzt verschrieben und das Kind oder der Jugendliche darf das Messgerät auf jeden Fall behalten. Voraussetzung ist, dass sie mindestens viermal am Tag ihren Blutzucker messen. Die Teilnehmer verpflichten sich außerdem lediglich, einmal im Quartal einen Fragebogen über ihre allgemeine Zufriedenheit sowie Verbesserungsvorschläge abzugeben. Nähere Informationen zum BodyTel Feldtester-Programm können ebenfalls auf der Unternehmens-Website eingesehen werden.

„Viele Kinder und Jugendliche wollen nicht anders als ihre Altersgenossen sein und verheimlichen ihren Diabetes in der Öffentlichkeit oder vergessen die regelmäßige Blutzuckermessung. Wir glauben, dass unsere Telemedizinlösung GlucoTel die Konflikte zwischen Eltern und ihren Kindern reduzieren kann, da die Eltern ständig über den aktuellen Werteverlauf informiert sind und nicht ihre Kinder fragen müssen. GlucoTel informiert sie zudem bei ungewöhnlich hohen Abweichungen sofort“, so Stefan Schraps, Geschäftsführer des Herstellers BodyTel. „Bei dem Feldtester-Programm haben wir gerade an Kinder und Jugendliche gedacht. Vor allem die jungen Betroffenen haben häufig für unser telemedizinisches System ungeeignete Geräte. Nun können Kinder und Jugendliche kostenlos ein Messgerät, ein passendes Mobiltelefon und eine SIM-Karte für die Datenübertragung bekommen.“

Elektronisches Diabetes-Management

Das Diabetes-Management- und Blutzucker-Monitoring-System GlucoTel erstellt eine lückenlose Blutglukose-Dokumentation, da Messwerte sofort und automatisch per Bluetooth an das Patienten-Handy übertragen werden. Anschließend werden die Daten direkt über die kostenlose Handysoftware BodyTel Mobile per mobiler Internetverbindung an das persönliche Online-Tagebuch im BodyTel Center auf www.bodytel.com geschickt. Dort werden sie zentral und langfristig gespeichert. Zusätzliche Informationen wie aufgenommene Broteinheiten, Insulingaben oder andere Ereignisse (z. B. Arztbesuche, Stress, Sport, etc.) können über BodyTel Mobile oder online im Patientenbereich des Webportals eingegeben werden. Nur der Patient und von ihm autorisierte Personen können per kennwortgeschütztem Login das Online-Tagebuch einsehen. Das Webportal verfügt über die gleichen Sicherheitsstandards, wie sie heute auch im Online-Banking üblich sind. Die Messwerte und Zusatzinformationen werden graphisch aufbereitet und können statistisch ausgewertet werden.

Auf Wunsch kann bei einem Über- oder Unterschreiten definierter Blutzucker-Grenzwerte automatisch ein Alarm per SMS, Email oder Fax an eine betreuende Person (Arzt, Eltern, Partner, etc.) geschickt werden. Die optionalen Echtzeit-Alarmfunktionen können auf einen konkreten Handlungsbedarf hinweisen und helfen, mögliche Komplikationen zu verhindern. Die Betreuungspersonen können so auch ohne aktive Einsicht in das Online-Tagebuch über kritische Schwankungen des Patienten informiert werden. Diese Funktionalität lässt sich jederzeit aktivieren oder deaktivieren.

Über BodyTel

BodyTel Europe GmbH ist ein deutscher Telemedizinanbieter mit Sitz in Bad Wildungen. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung innovativer kabelloser, medizinischer Geräte zur Überwachung chronischer Krankheiten spezialisiert. Es kombiniert dazu Know-how aus der Telekommunikationsbranche, dem Internetbereich und der Medizintechnik. Die BodyTel-Produkte dienen nicht nur der Erleichterung des Patientenselbstmanagements, sondern auch dem automatisierten Versand der gemessenen Körperwerte an eine sichere, medizinische Datenbank, in die autorisiertes medizinisches Fachpersonal oder andere betreuende Personen Einblick nehmen können. Das erste am Markt verfügbare Produkt ist das Blutzucker-Monitoring- und Diabetes-Management-System GlucoTel. Weitere Informationen unter http://www.bodytel.com oder www.chainrelations.de/bodytel.

Pressekontakt

Michaela Klinger
BodyTel Europe GmbH
Schlachthofstr. 1
34537 Bad Wildungen
Tel.: +49 (0)5621- 96 776 11
Email: presse (at) bodytel.com
www.bodytel.com

Torsten Herrmann
chain relations
Georg-Speyer-Str. 2
60487 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69-31 01 90 11
Email: therrmann (at) chainrelations.de
www.chainrelations.de

Whitepaper

09. Februar 2009, 13:17 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist ein Whitepaper?

Ein Whitepaper ist ein Marketingdokument von etwa 8-12 Seiten Länge, in dem ein technisches oder betriebswirtschaftliches Problem aufgezeigt und auf eine Lösung hin untersucht wird. Dies kann anhand eines oder mehrerer Anwendungsbeispiele erfolgen oder auch in Form von Studienergebnissen. Die zum Ende hin vorgestellte Lösung ist ein Angebot des herausgebenden Unternehmens. Ein Whitepaper ist somit eine Mischung aus einer Broschüre und einem Fachbeitrag. Auf der einen Seite informiert und erklärt es wie ein Fachbeitrag, verwendet aber vor allem wirtschaftliche Vorteile als Marketingaussagen wie in einer Broschüre. Zielgruppen sind Entscheidungsträger sowie deren Vorbereiter, die sich anhand des Whitepapers über eine mögliche Lösung ihres Problems informieren wollen. Sehr technische Whitepaper richten sich an Ingenieure und Entwickler, die aufgrund technischer Vorteile eine Lösung im Unternehmen empfehlen. Zum Einsatz kommen Whitepaper in allen Phasen des Vertriebsprozesses: In der Lead-Generierung, wenn es um die Gewinnung neuer Kontakte geht, im Lead-Nurturing, d. h. als Information für Kontakte, die noch keinen klaren Bedarf haben und im eigentlichen Verkauf. Somit kann das Whitepaper sowohl als Instrument des Content-Marketings als auch den Educational-Marketings angesehen werden. Während in der Vergangenheit vor allem in der IT-Industrie Whitepaper veröffentlicht wurden, kommen sie heute in nahezu allen Industriesegmenten zum Einsatz.

Beispiele für Whitepaper

Schleißheimer GmbH: Kostentreiber Automobilelektronik – Wie die CAN-Bus-Simulation die Produktivität der Softwareentwicklung erhöht
BodyTel Europe GmbH: Wie die werdende Mutter bei Schwangerschaftsdiabetes unterstützt werden kann

Lead-Nurturing

05. Februar 2009, 11:11 Uhr von Torsten Herrmann

Was ist Lead-Nurturing?

Zum Lead-Nurturing zählen alle Maßnahmen, die einen kontinuierlichen Informationsfluss und Dialog mit einem potentiellen Kunden etablieren. Dies geschieht aufgrund eines allgemeinen, noch nicht konkreten Bedarfs, berücksichtigt aber den potentiellen Kundennutzen der eigenen Lösung für dieses Unternehmen. Beispielsweise erhält der potentielle Kunde ausschließlich Informationen für seine Branche bzw. seinen Fachbereich. Mögliche Maßnahmen sind Email-Newsletter, Road-Shows, Whitepaper, direkte Kommunikation. Sinn ist der Aufbau einer stabilen, vertrauensvollen Beziehung zwischen Anbieter und potentiellem Kunden. Nebeneffekt ist, dass Entscheidungsgremien klarer werden und Kompetenzveränderungen erfasst werden können. Sobald der Bedarf dann konkret ist, übernimmt der Vertrieb die Betreuung des Interessenten.

Bestes Buch zum Thema:

Brian J. Carroll: Lead Generation for the Complex Sale, 2006