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5 Wege, wie UX Design Ihre Konversionsrate verbessern kann

User Experience Design dient nicht nur dem Anwender – auch Sie als Anbieter profitieren kräftig davon. Richtig angewendet kann UX Design Ihre Konversionsrate verbessern und somit mehr Leads für den Vertrieb generieren.

User Experience ist mehr als nur Webdesign. Dahinter verbirgt sich ein Konzept, das die Erfahrung eines Benutzers im Umgang mit einem Produkt so einfach und angenehm wie möglich gestalten soll.

UX dient somit nicht nur dem Selbstzweck. Richtig angewendet kann es Besucher auf Ihre Seite locken, deren Verweildauer erhöhen und die Konversionsrate verbessern.

Hier sind 5 Gründe, warum User Experience eine Website besser konvertieren lässt:

 

1.) Sie helfen dem User sein Ziel zu erreichen

Auch, wenn es viele Unternehmen nicht wahrhaben wollen – User lesen sich keineswegs jeden Text auf einer Website aufmerksam durch. Stattdessen kommen Sie mit einem bestimmten Ziel auf die Seite, z. B.:

Je einfacher Sie es dem Besucher machen, sein Ziel zu erreichen, desto mehr Leads machen Sie zu Kunden.

Heutzutage entscheiden User innerhalb von 8 Sekunden, ob sie auf einer Seite verweilen oder sie verlassen möchten. In diesen 8 Sekunden müssen Sie Ihren Besuchern ihr Angebot, den Kundennutzen und weitere Schritte klarmachen.

Eine klare Nutzerführung ist dabei der Schlüssel. Mit einer griffigen Value Proposition kommunizieren Sie auf einen Blick, was Sie anbieten und was der Kunde davon hat. Ein gut gestaltetes Navigationsmenü macht es dem Besucher leicht, sich auf Ihrer Seite zu bewegen. Und logische Verlinkungen führen ihn direkt zu seinem wahrscheinlichsten Ziel – und damit auch zur Konversion.

 

2.) Gut geschriebene Texte werden auch gelesen

Gute Texte zu schreiben ist schwer – und das gilt doppelt für Website-Texte. Viel zu oft gestalten Unternehmen ihre schriftlichen Inhalte wie Artikel in einem Fachmagazin: Inhaltlich korrekt, vollgepackt mit Fachausdrücken – aber schwer zu lesen.

Das Angebot steht in der Regel im Vordergrund. Der Benutzer erfährt alle tollen Funktionen und Eigenschaften des Produkts – aber nicht, was ihm das bringt. Als Resultat überspringen die meisten Internetnutzer einen Großteil der Seitentext: Too long; didn’t read (TL;DR), wie man heute sagt.

Kurze, gut geschriebene Texte finden dagegen viel häufiger Anklang. Wichtig ist vor allem, dass sie griffig, leicht verständlich und auf den Anwender fokussiert sind – ganz nach den Prinzipien der Usability.

Damit fällt es Ihnen als Unternehmen viel leichter, Ihre Botschaft an den Mann (oder die Frau) zu bringen und Besucher zu konvertieren.

 

3.) Userfreundliche Typographie verbessert Ihre Texte

Der Inhalt eines Textes ist eine Sache – seine Form eine völlig andere. Eine griffige, leserfokussierte Schreibweise macht einen Text leider noch nicht leserlich.

Details wie Farbe, Schriftgröße oder Zeilenabstand haben ebenfalls eine große Wirkung auf die Lesbarkeit. Die Form des geschriebenen Worts ist ein Faktor, den Sie keinesfalls außer Acht lassen sollten.

Auch das deckt UX Design ab. Schon alleine wegen Barrierefreiheit ist die Lesbarkeit von Texten ein wichtiger Bestandteil der Usability. Schließlich kann unleserliche Schrift den Eindruck für den Anwender leicht ruinieren.

Optimieren Sie die User Experience ihrer Website, stellen Sie also gleichzeitig auch die Qualität und Lesbarkeit Ihrer Texte sicher.

 

4.) Durchdachte Buttons konvertieren besser

Buttons, so unscheinbar sie oft auch sein mögen, sind ein essenzieller Bestandteil der Konversionsoptimierung. Sie bieten Services an, leiten Besucher auf eine Landing Page um und bestätigen den Konversionsprozess.

Es liegt also auf der Hand, dass attraktive, leicht verständliche Buttons Ihre Konversionsrate erhöhen.

Und damit sind wir auch wieder beim UX Design angelangt – denn gut Buttons zu erstellen ist eine Kunst für sich. Es gibt viel zu beachten:

Ein Button muss die Aufmerksamkeit des Besuchers auf sich ziehen, darf aber auch nicht zu sehr ablenken. Er muss eine klar verständliche Handlungsaufforderung enthalten, aber mit möglichst wenig Text. Und darüber hinaus muss er so natürlich in die Website passen, dass Anwender intuitiv darauf klicken.

Kurzum: Wenn Sie wirksame Buttons gestalten wollen, führt kein Weg an UX Design vorbei.

 

5.) Verständliche Formulare konvertieren besser als kryptische

Ein Formular ist die letzte Hürde zwischen einem Besucher und seiner Konversion – eine Hürde, die Sie nicht unterschätzen sollten.

Das Ausfüllen eines Formulars bedeutet Aufwand für den Anwender. Der Aufwand mag sich bei einem Newsletter-Formular noch in Grenzen halten. Aber wer schon einmal einen Flug online gebucht oder eine Bewerbung auf einem Karriereportal eingereicht hat, weiß, welche Ausmaße ein Formular annehmen kann.

Beachten wir zusätzlich noch überflüssige Abfragen, ungenaue Labels und kryptische Fehlermeldungen, ist es kein Wunder, dass viele Nutzer Formularen skeptisch gegenüberstehen.

Behalten Sie daher unbedingt den User im Hinterkopf, wenn Sie ein Webformular gestalten. Führen Sie ihn mit klaren Anweisungen durch die einzelnen Schritte, steigt auch die Wahrscheinlichkeit des Submits. Ignorieren Sie die Usability dagegen, wirkt Ihr Formular eher wie eine Barriere

 

UX Design hilft auch dem Anbieter

Wie wir sehen zahlt sich User Experience Design nicht nur für den Anwender aus, sondern auch für Sie als Anbieter. Sie ziehen mehr Besucher auf Ihre Website, erhöhen die Konversionsrate und generieren damit mehr Leads für Ihren Vertrieb.


QUELLE DES BEITRAGSBILDS:
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