Wikis in PR-Agenturen
16. May 2007, 13:11 Uhr von Torsten HerrmannSeit geraumer Zeit frage ich mich, ob man die Betreuung von PR-Kunden nicht über Wikis erledigen könnte. Ein Beitrag in der Computerwoche online hat es mir heute wieder ins Gedächtnis gerufen. Mir reicht die strukturierte Ablage der Dokumente in File-Systemen einfach nicht aus. Kürzlich nahm ich dann an einer Wissensmanagement-/Wiki-Diskussionsrunde auf dem BarCamp in Frankfurt/Eschborn teil. Die beteiligten Unternehmensvertreter und Systemadministratoren berichteten immer wieder von den Hürden, die Leute für die Beteiligung und Pflege von Wikis zu motivieren. In kleinen Teams sehe ich darin weniger Probleme, zumal es nicht um Herrschaftswissen, sondern um wiederverwendbare Texte geht.
Ein paar ungeordnete Gedanken:
- In Wikis wäre das Strategiekonzept immer nur einen Klick entfernt, der Abgleich von Zielen und Inhalten würde leichter fallen.
- Im Krankheitsfall oder bei der Einarbeitung könnte man leichter die notwendigen Informationen finden.
- Möglicherweise wäre der Zugriff auch für Kunden möglich
- Man hätte die Chance alle Teile leichter konsistent zu halten. Dazu wäre nur eine sinnvolle Architektur notwendig, glaube ich. Schließlich müssen aufgrund neuer Produkte oder neuer strategischer óberlegungen immer wieder Texte angepasst werden. Mit lebenden Beiträgen wäre das vielleicht einfacher.
- Fundstellen/Quellen/Clippings wären leicht mit den Texten verlinkbar.
- Im Falle eines Anrufs von Kunden oder Journalisten kann man sich zu den notwendigen Informationen schnell durchklicken statt eine Vielzahl an Dokumenten zu öffnen.
Ich würde mich freuen, wenn jemand damit Erfahrungen im PR-Bereich gemacht hat und diese mit mir teilen würde.





















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