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chain relations Agentur & Beratung Neukundengewinnung für B2B

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Sales Performance: Effizienz und Steuerung im modernen B2B-Vertrieb

Startseite » Sales Performance: Effizienz und Steuerung im modernen B2B-Vertrieb

In vielen Unternehmen wird noch immer die Anzahl der Calls, E-Mails oder Termine gefeiert – doch echte Sales Performance misst mehr als bloße Aktivität. Im modernen B2B-Umfeld mit komplexen Buying Centern, langen Verkaufszyklen und hohem Druck, Umsatz zu steigern, reicht es nicht, Vertriebsaktivitäten zu zählen. Gefragt ist eine Steuerung, die Effizienz und Wirkung im Vertrieb sichtbar macht: Wie gut wandelt Ihr Vertriebsteam Leads in Opportunities, wie entwickeln sich Konversionsraten, wie stabil sind Pipeline und Profitabilität? Genau hier setzt systematisches Sales Performance Management an.

Unter Sales Performance Management verstehen wir einen strukturierten Ansatz von Performance Management im Vertrieb: klare Vertriebsziele und Verkaufsziele, abgestimmte Vertriebsstrategien, saubere KPIs und Metriken, transparente Vertriebsdaten und ein Set an Routinen, mit denen Vertriebsleiter und Führungskräfte ihre Vertriebsleistung und die Sales Performance ihres Teams kontinuierlich optimieren. Es geht darum, Vertriebsprozesse und den gesamten Vertriebsprozess so zu gestalten, dass Vertriebskräfte und Vertriebsmitarbeiter ihre Zeit dort einsetzen, wo sie Umsatz und Kundenbindung wirklich voranbringen – statt in Reporting oder unproduktiver Nachverfolgung zu versinken.

Technisch wird das häufig durch CRM, Dashboards, Scorecards und Echtzeitdaten unterstützt: ein Dashboard, das Vertriebsorganisationen zeigt, wie sich Akquise, Leadgenerierung und Neukundengewinnung entwickeln; Benchmarks für Branchen und Regionen; Kennzahlen zur Vertriebsproduktivität, etwa Abschlussquote, durchschnittlicher Auftragswert oder Dauer des Verkaufszyklus. Doch Tools allein reichen nicht. Wirksame Sales-Performance-Management-Ansätze kombinieren Daten mit guter Führung: konstruktives Feedback, gezielte Coachings, durchdachtes Onboarding neuer Teammitglieder und eine Vertriebsstrategie, die eng an der Unternehmensstrategie und den Geschäftszielen ausgerichtet ist.

Damit wird Sales Performance zu einem integrierten Steuerungsrahmen: Sales-Teams und Vertriebsteams verstehen, wie ihre individuelle Leistung („Leistung einzelner“) zur Gesamtleistung beiträgt; Vertriebsleiter können datengestützte Entscheidungen treffen und Vertriebsplanung, Implementierung und Optimierung besser steuern; und das Management sieht, wie effektives Sales konkret dazu beiträgt, Umsatz und Profitabilität zu maximieren.

Auf dieser Pillar-Seite klären wir Schritt für Schritt, was Sales Performance wirklich bedeutet (jenseits von Aktivitäts-Fetisch), welche KPIs Fortschritt statt Fleiß messen, welche Meeting-Formate tatsächlich Lernen fördern und wie Sales Enablement, RevOps und Führung in einem modernen Sales-Performance-Ansatz zusammenwirken.

Was bedeutet Sales Performance wirklich (jenseits von Aktivität)?

Viele Organisationen verwechseln noch immer Sales Performance mit reiner Aktivität: Anzahl Calls, verschickte E-Mails, geführte Termine. Diese Vertriebsaktivitäten sind notwendig, aber sie sagen wenig darüber aus, ob der Vertrieb wirklich performant arbeitet, Umsatz zu steigern gelingt und die Geschäftszielen erreicht werden. Moderne Sales Performance im B2B meint etwas anderes: die Fähigkeit, aus begrenzter Zeit und begrenzten Ressourcen möglichst viel wirksamen Output zu erzeugen – also Effizienz und Effektivität im gesamten Vertriebsprozess.

Von Fleißkennzahlen zu echter Vertriebsleistung

Im Kern geht es darum, Vertriebsleistung als Zusammenspiel aus Output, Qualität und Lernfähigkeit zu verstehen:

  • Output: Umsatz, Auftragswert, Neukundengewinnung, Kundenbindung
  • Qualität: Konversionsraten entlang des Verkaufszyklus, Passung der Kunden zur Vertriebsstrategie, Stabilität der Pipeline
  • Lernfähigkeit: wie schnell Vertriebsteams aus Daten, Benchmarks und regelmäßiges Feedback lernen

Anstatt nur Aktivität zu zählen, fragen moderne Vertriebsleiter und Führungskräfte: Wie trägt die Leistung einzelner und die Sales Performance ihres Teams zur Gesamtleistung und Profitabilität bei? Wo blockieren Vertriebsprozesse und wo lassen sich Schritte optimieren oder automatisieren?

Sales Performance Management als Rahmen

Hier setzt Sales Performance Management an – ein Performance Management-Ansatz, der speziell auf Sales-Teams und Vertriebsorganisationen zugeschnitten ist. Sales Performance Management ermöglicht es, Ziele, KPIs und Vertriebsdaten in einem strukturierten System zu verbinden:

  • CRM, Dashboards, Scorecards und Echtzeitdaten zeigen, wie sich Leads, Akquise, Leadgenerierung und Lead-Generierung entwickeln.
  • KPIs wie Abschlussquote, durchschnittlicher Auftragswert, Länge des Verkaufszyklus oder Aktivität je Vertriebskraft machen Vertriebsproduktivität sichtbar.
  • Best Practices, Coachings und Onboarding sorgen dafür, dass Vertriebsmitarbeiter und Vertriebskräfte ihr Verhalten entlang dieser Kennzahlen ausrichten.

So entsteht ein Rahmen, in dem Vertriebsplanung, Implementierung und Optimierung der Vertriebsstrategien nicht aus dem Bauch, sondern über datengestützte Entscheidungen erfolgen – abgestimmt auf Marktbedingungen, Branche, Unternehmensstrategie und Geschäftszielen.

Mensch, System und Hirn: Vertrieb trifft Hirnforschung

Gute Sales Performance ist aber nicht nur ein Zahlen- und Tool-Thema. Sie braucht eine Kultur, in der Vertriebsmitarbeitern und Teammitgliedern klar ist, wie sie ihre Sales Performance verbessern können, ohne in Aktivismus zu verfallen. Hier kommen Führung und „Vertrieb trifft Hirnforschung“ ins Spiel:

  • klare, realistische Vertriebsziele statt bloßer Aktivitätsvorgaben
  • konstruktives Feedback und regelmäßiges Feedback statt reiner Kontrolle
  • Coachings entlang konkreter Deals, nicht nur generische Schulung
  • ein Umfeld, in dem Vertriebsteam und Sales-Teams Experimente wagen und aus Fehlern lernen können

Richtig verstanden, ist Sales-Performance-Management daher kein Reporting-Projekt und keine Software (auch wenn es vergleichbare Anbieter geben mag), sondern ein integrierter Steuerungsansatz: Er hilft, die Vertriebsleistung ihres Teams und die Sales Performance der gesamten Organisation zu maximieren – mit klaren Kennzahlen, sinnvollen Routinen und einem Setup, das Wirkung statt Fleiß belohnt.

Welche KPIs zeigen Fortschritt statt Fleiß?

In vielen Vertriebsorganisationen dominieren noch immer Aktivitäts-KPIs: Anzahl Calls, gesendete E-Mails, Meetings. Diese Zahlen sind einfach aus dem CRM zu ziehen, sagen aber wenig darüber aus, ob sich Ihre Sales Performance wirklich verbessert. Wenn Sie Vertrieb und Sales Performance Management ernst nehmen, brauchen Sie KPIs und Metriken, die Fortschritt in Richtung Umsatz, Pipeline-Qualität und Profitabilität messen – nicht nur Beschäftigung.

Outcome-KPIs: Was am Ende wirklich zählt

Zentral sind zunächst Ergebnis-Kennzahlen, die die Gesamtleistung von Vertriebsteams und Sales-Teams abbilden:

  • Umsatz / Auftragswert (neu + Bestand): Wie entwickelt sich der reale Output?
  • Abschlussquote (Win Rate): Wie viele qualifizierte Opportunities werden gewonnen?
  • Verkaufszyklus: Wie lange dauert der Vertriebsprozess vom qualifizierten Lead bis zum Abschluss?
  • Deckungsbeitrag / Marge: Wächst nur der Umsatz oder auch die Ergebnisqualität?

Diese KPIs zeigen, ob Ihre Vertriebsleistung und die Sales Performance ihres Teams im Markt bestehen – und ob Ihre Vertriebsstrategie und Vertriebsplanung zur Unternehmensstrategie passen.

Pipeline- und Funnel-KPIs: Qualität statt nur Volumen

Um Sales Performance zu optimieren, reicht der Blick auf Ergebnis-KPIs allein nicht. Sie brauchen Metriken, die zeigen, warum Sie gewinnen oder verlieren. Typische Steuergrößen auf Pipeline-Ebene:

  • Konversionsraten je Stufe im Vertriebsprozesses (von Leadgenerierung / Lead-Generierung und Akquise bis zum Angebot und Abschluss)
  • Pipeline-Coverage im Verhältnis zu den Vertriebszielen und Verkaufszielen
  • Verhältnis neuer zu bestehenden Leads und Neukundengewinnung vs. Kundenbindung

In guten Dashboards werden diese Daten nicht nur als Zahlenkolonnen gezeigt, sondern so visualisiert, dass Vertriebsleiter und Vertriebskräfte erkennen, wo der Funnel klemmt – und wo Vertriebsprozesse zu optimieren sind (z. B. Qualifizierung, Angebote, Nachverfolgung).

Verhaltens-KPIs: Brücke zwischen Mensch und System

Echte Sales-Performance entsteht dort, wo Ergebnis- und Verhaltens-KPIs zusammengeführt werden. Im Sinne von modernem Performance Management („Vertrieb trifft Hirnforschung“) geht es nicht darum, Vertriebsmitarbeitern und Vertriebskräften möglichst viele Aufgaben vorzuschreiben, sondern um wenige, gut gewählte Verhaltensindikatoren, die nachweislich mit Erfolg korrelieren, etwa:

  • Anteil strukturierter Discovery-Calls bei neuen Leads
  • Anzahl qualifizierter Opportunities pro Woche (statt „beliebige“ Aktivitäten)
  • Nutzung definierter Playbooks im Vertriebsprozess

In einem reifen Sales-Performance-Management-Ansatz verknüpfen CRM, Dashboards, Scorecards und Vertriebsdaten diese Ebenen: KPIs, Benchmarks (z. B. pro Branche oder Region) und regelmäßiges Feedback in 1:1s und Team-Reviews. So wird Sales Performance Management zu einem lebendigen Steuerungsinstrument, das Vertriebsteams hilft, ihre Zeit dort einzusetzen, wo sie die Sales Performance und die Vertriebsleistung ihres Teams wirklich voranbringen – statt nur Aktivität „fürs Reporting“ zu erzeugen.

Welche Meetings erzeugen echtes Lernen?

Viele Vertriebsorganisationen verbringen enorme Zeit in Meetings – ohne dass sich die Sales Performance ihres Teams messbar verbessert. Forecast-Runden werden zu PowerPoint-Schlachten, Pipeline-Reviews zu Rechtfertigungssessions, und Vertriebsmitarbeitern fehlt der konkrete Mehrwert. Wenn Sales Performance und Sales Performance Management ernst genommen werden, müssen Meetings so gestaltet sein, dass sie Lernen fördern, Vertriebsleistung steigern und Umsatz zu steigern tatsächlich unterstützen – nicht nur Reporting bedienen.

Von Status-Updates zu Lernformaten

Klassische Status-Meetings konzentrieren sich auf die Frage „Wo steht der Deal?“ – und enden in Detaildiskussionen zur Nachverfolgung. Lernorientierte Formate fragen anders: „Was können wir aus diesem Deal für unseren Vertriebsprozess und unsere Vertriebsstrategie lernen?“

Typische Meeting-Formate, die echte Sales Performance fördern:

  • Deal-Reviews: Fokus auf Entscheidungslogik des Customer, Stakeholder, Verkaufszyklus, Risiken, nächste Schritte. Ziel: bessere Abschlussquote, nicht nur „Eintrag im CRM aktualisieren“.
  • Pipeline-Reviews: Fokus auf Qualität und Reife der Opportunities; Analyse von Konversionsraten je Stufe im Vertriebsprozesses; Ableitung konkreter Maßnahmen.
  • QBRs / Business Reviews: Verbindung von Vertriebsstrategie, Vertriebszielen, Geschäftszielen und Sales Performance je Vertriebsteam oder Region.

Hier unterstützt gutes Sales Performance Management: Dashboards, Scorecards und Echtzeitdaten liefern die Basis; im Meeting geht es darum, diese Metriken in Entscheidungen, Best Practices und nächste Experimente zu übersetzen.

„Vertrieb trifft Hirnforschung“: Wie Meetings Verhalten prägen

Aus Sicht von „Vertrieb trifft Hirnforschung“ ist entscheidend, wie Meetings auf Vertriebskräfte wirken. Reine Kontroll-Formate erzeugen defensives Verhalten und Schönfärberei. Lernorientierte Meetings setzen auf:

  • konstruktives Feedback statt Schuldzuweisungen
  • konkrete, verhaltensnahe Next Steps für Vertriebsmitarbeiter
  • Austausch von funktionierenden Taktiken zwischen Teammitgliedern („Best Practices“)

So entsteht ein Umfeld, in dem Vertriebsteams offen über Fehler sprechen und neue Ansätze testen können – ein zentraler Hebel, um Vertriebsproduktivität und Vertriebserfolg zu optimieren.

Rolle von KPIs, CRM und Dashboards

Wirksame Meetings basieren auf klaren KPIs und Kennzahlen, aber sie drehen sich nicht nur um Zahlen. Sales Performance Management ermöglicht, Vertriebsdaten aus CRM, Dashboards und Echtzeitdaten so aufzubereiten, dass sie Fragen provozieren:

  • Wo weichen unsere Benchmarks je Branche oder Segment stark ab?
  • Welche Vertriebsaktivitäten korrelieren nachweislich mit höherem Auftragswert, besserer Kundenbindung oder mehr Neukundengewinnung?
  • Welche Vertriebskräften brauchen gezielte Coachings oder Schulung, wo funktioniert das Onboarding noch nicht?

In guten Sales-Meetings dienen Zahlen als Startpunkt für Diskussion und datengestützte Entscheidungen, nicht als Selbstzweck. Führungskraft und Vertriebsleiter sorgen dafür, dass jede Runde klar strukturiert ist, mit Agenda, Zeit für Learnings und vereinbarten Maßnahmen – und dass regelmäßiges Feedback Bestandteil des Formats ist.

Richtig aufgesetzt, werden Meetings so vom Reporting-Termin zum Herzstück eines lebendigen Sales-Performance-Management: Sie helfen, die Leistung einzelner wie auch die Gesamtleistung der Sales-Teams zu verstehen, Vertriebsplanung und Implementierung zu justieren und die Sales Performance nachhaltig zu maximieren.

Wie greifen Enablement, RevOps und Führung ineinander?

Moderne Sales Performance ist Teamarbeit – nicht nur Leistung einzelner Vertriebsmitarbeiter. Drei Funktionen sind dabei zentral: Sales Enablement, Revenue Operations (RevOps) und Führung (Vertriebsleitung/Management). Wenn sie isoliert arbeiten, entstehen Insellösungen: Trainings ohne Wirkung, Dashboards ohne Konsequenzen, CRM-Pflege ohne Nutzen. Wenn sie ineinandergreifen, entsteht ein konsistentes Sales Performance Management, das Vertriebsteams wirklich unterstützt, Umsatz zu steigern und die Vertriebsleistung ihres Teams zu optimieren.

Sales Enablement: Fähigkeiten und Inhalte für den Alltag

Sales Enablement sorgt dafür, dass Vertriebskräfte in der Lage sind, die definierte Vertriebsstrategie im Feld umzusetzen. Dazu gehören:

  • strukturierte Schulung und Onboarding für neue Teammitglieder
  • Playbooks, Talk-Tracks, Templates und Best Practices
  • begleitende Coachings entlang realer Deals statt rein theoretischer Trainings

Im Kontext von Sales Performance bedeutet das: Enablement arbeitet nicht losgelöst, sondern eng an KPIs, Kennzahlen und Metriken ausgerichtet. Wenn Dashboards zeigen, dass etwa die Konversionsraten in einer Funnel-Stufe schwach sind oder der Verkaufszyklus zu lang ist, entwickelt Enablement gezielte Maßnahmen, um genau diese Lücke zu schließen.

RevOps: Prozesse, Daten und Systeme aus einem Guss

RevOps (Revenue Operations) bildet das Rückgrat für effektives Sales: Es sorgt dafür, dass Vertriebsprozesse, CRM, Dashboards, Scorecards und Reporting gemeinsam funktionieren. Konkret heißt das:

  • ein konsistenter Vertriebsprozess, der im CRM abgebildet ist
  • saubere Vertriebsdaten und Echtzeitdaten für datengestützte Entscheidungen
  • Standardisierung von Vertriebsplanung, Forecasting, Vertriebsaktivitäten und Nachverfolgung

Gutes RevOps schafft Transparenz über Sales Performance, Vertriebsproduktivität und Gesamtleistung, liefert sinnvolle Benchmarks (z. B. je Branche oder Region) und unterstützt Vertriebsorganisationen dabei, ihre Vertriebsstrategien an Marktbedingungen und Unternehmensstrategie anzupassen.

Führung: Rahmen, Prioritäten und konsequente Nutzung

Die beste Enablement-Initiative und das ausgefeilteste RevOps-Setup bleiben wirkungslos, wenn Führungskräfte und Vertriebsleiter sie nicht aktiv nutzen. Führung hat drei Aufgaben in einem modernen Sales-Performance-Management:

  1. Richtung geben: klare Vertriebsziele, abgestimmte Verkaufsziele, Fokussierung der Sales-Teams auf wenige, entscheidende KPIs zur Erreichung der Geschäftszielen.
  2. Rahmen schaffen: Meeting-Routinen, in denen Dashboards und Scorecards genutzt werden, um über Learnings, Entscheidungen und Optimierung der Vertriebsprozesse zu sprechen – nicht nur über Status.
  3. Verhalten prägen: durch konstruktives Feedback, 1:1-Coachings und eine Kultur, in der regelmäßiges Feedback normal ist und Experimente erwünscht sind („Vertrieb trifft Hirnforschung“ statt Mikromanagement).

Wenn alles zusammenkommt: integrierte Sales Performance

Richtig verzahnt, entsteht ein Kreislauf: RevOps liefert stabile Prozesse und Daten, Enablement entwickelt darauf aufbauend Fähigkeiten und Inhalte, Führung sorgt für Priorisierung und Konsequenz in der Nutzung. So wird aus punktuellen Initiativen ein strukturiertes Sales Performance Management, das Vertriebsleistung, Vertriebsproduktivität und Profitabilität der Sales Performance ihres Teams nachhaltig maximieren kann – statt nur neue Reports oder Tools einzuführen.

Fazit: Sales Performance als Steuerungsrahmen, nicht als Zahlenfriedhof

Sales Performance ist mehr als ein Reporting-Tab im CRM oder ein neues Dashboard. Im modernen B2B-Vertrieb beschreibt sie, wie gut Ihre Organisation in der Lage ist, aus Aktivitäten echten Geschäftserfolg zu machen: Umsatz, Profitabilität, stabile Pipeline, belastbare Vertriebsleistung und lernfähige Vertriebsteams.

Ein wirksamer Ansatz für Sales Performance Management verbindet drei Ebenen:

  • klare Ziele, KPIs und Kennzahlen, die Fortschritt statt Fleiß messen
  • robuste Vertriebsprozesse, Systeme und Dashboards, die Vertriebsdaten in Echtzeit sichtbar machen
  • Führung, Enablement und RevOps, die dafür sorgen, dass aus Daten konkrete Entscheidungen, Coachings und Best Practices werden

Richtig umgesetzt, wird Sales-Performance-Management damit zu einem integrierten Performance Management-System für den Vertrieb: Es hilft Vertriebsleitern und Führungskräften, die Sales Performance ihres Teams gezielt zu optimieren, Vertriebsstrategie und Unternehmensstrategie zu verzahnen und die Vertriebsleistung ihres Teams nicht nur zu messen, sondern nachhaltig zu verbessern. Tools – ob internes System oder spezialisierte Anbieter – sind dabei Mittel zum Zweck: Entscheidend ist, dass Sales Performance am Ende Verhalten, Entscheidungen und Ergebnisse im Alltag der Vertriebskräfte verändert.

FAQ zu Sales Performance im B2B-Vertrieb

1. Was genau versteht man unter Sales Performance?

Unter Sales Performance versteht man die Leistungsfähigkeit des Vertriebs, messbar an Ergebnissen wie Umsatz, Auftragswert, Neukundengewinnung, Kundenbindung und Profitabilität – nicht nur an der Menge der Aktivitäten. Es geht darum, wie effizient und effektiv Vertriebsmitarbeiter und Vertriebsteams aus Leads und Chancen echte Abschlüsse machen und wie gut diese Leistung zur Unternehmensstrategie und den Geschäftszielen passt.

2. Worin unterscheidet sich Sales Performance Management von klassischem Performance Management?

Klassisches Performance Management ist häufig generisch und HR-getrieben. Sales Performance Management fokussiert dagegen explizit auf Sales: Es verbindet Vertriebsziele und Verkaufsziele mit klaren KPIs, Vertriebsdaten aus dem CRM, Dashboards, Scorecards und festen Meeting-Routinen. Ziel ist nicht nur Beurteilung einzelner Vertriebskräfte, sondern die gezielte Optimierung von Vertriebsprozessen, Vertriebsproduktivität und Gesamtleistung der Sales-Teams.

3. Welche KPIs sind für Sales Performance wirklich relevant?

Relevante Metriken gehen über Aktivitätszahlen hinaus. Typische Kern-KPIs sind:
– Umsatz und Auftragswert (neu + Bestand)
– Abschlussquote und Verkaufszyklus
– Konversionsraten je Stufe im Vertriebsprozesses
– Pipeline-Coverage vs. Vertriebsziele
Ergänzend helfen Verhaltens-KPIs (z. B. Anteil qualifizierter Gespräche), um zu verstehen, warum eine Sales Performance gut oder schlecht ist.

4. Welche Rolle spielen CRM, Dashboards und Echtzeitdaten?

Ohne sauberes CRM und verlässliche Dashboards bleibt Sales Performance Management Bauchgefühl. Systeme liefern die Grundlage, um Vertriebsdaten zu sammeln, Vertriebsaktivitäten nachzuverfolgen und datengestützte Entscheidungen zu treffen. Ein gutes Dashboard zeigt nicht nur Zahlen, sondern macht sichtbar, wo der Funnel klemmt, welche Vertriebsstrategien funktionieren und wo Coachings, Schulung oder Prozessanpassungen nötig sind.

5. Wie startet man pragmatisch mit Sales Performance Management?

Praktisch starten Sie in vier Schritten:
1. Zentrale KPIs definieren, die zu Ihren Vertriebszielen passen (z. B. Abschlussquote, Verkaufszyklus, Pipeline-Coverage, neuer Umsatz).
2. Sicherstellen, dass diese Kennzahlen im CRM und in einfachen Dashboards sauber sichtbar sind.
3. Ein bis zwei regelmäßige Meeting-Formate (z. B. Deal-Review, Pipeline-Review) einführen, die sich konsequent an diesen Kennzahlen orientieren.
4. Regelmäßiges Feedback und gezielte Coachings etablieren, damit Vertriebsmitarbeitern wissen, wie sie ihre Sales Performance konkret verbessern können.
Mit diesem strukturiert, aber schlank aufgesetzten Rahmen legen Sie den Grundstein für ein wirksames Sales-Performance-Management, das Sie später Schritt für Schritt ausbauen können.

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Torsten Herrmann

Geschäftsführender Gesellschafter chain relations GmbH

Torsten Herrmann ist Berater für Neukundengewinnung im B2B und Geschäftsführer von chain relations.
Er verbindet im Marketing Demand Generation, Account-based Marketing, Content Marketing und Sichtbarkeit in KI-Assistenten mit Customer-led Growth und Jobs-to-be-Done – immer entlang echter Customer Journeys.
In der Vertriebsberatung analysiert er, warum Sales gewinnt, verliert oder ein Case versandet, baut darauf Wissen über B2B-Kaufentscheidungen auf und befähigt Vertriebsteams, die Entscheidungsdynamik im Buying Center zu erkennen und die Entscheidungsvorbereitung zu unterstützen.
Seine Arbeit richtet sich vor allem an Software- und SaaS-Anbieter, Beratungsunternehmen sowie die Hightech-Industrie.
Buchautor „Lasst die Kunden kommen", Podcaster, Autor mehrerer Fachbuchbeiträge im Springer-Verlag und Verleger des B2B-Agenda Verlags.

Areas of Expertise: Demand Generation, Account-based Marketing, Content Marketing,Generative Engine Optimization (GEO), Sales Enablement, Buyer Enablement, Win-Loss-Analyse, Buying-Center-Analyse, B2B-Kaufentscheidungen, qualitative Marktforschung, Context Selling, Jobs-to-be-Done, Customer Journey Analyse, Saas Marketing, Professional Services Marketing, Dienstleistungsmarketing
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