Ist Marketing-Automation immer Software-as-a-Service?

Kürzlich saß ich mit dem Manager eines Großunternehmens zusammen. Er fragte mich: “Sind eigentlich alle Marketing-Automation-Lösungen Software-as-a-Service?” Ich bejahte. “Oh weh, das bekomme ich hier niemals durch.”

Hinter dieser Frage stehen verschiedene Aspekte. Ich will sie kurz beantworten. (Am Ende gibt es sogar eine positive Wende.)

  • Das ist Corporate Policy: Niemals SaaS.
  • Bei Software-as-a-Service läuft unsere Rechtsabteilung/Aufsichtsbehörde Amok.
  • Wir sind es gewohnt, alles im direkten Zugriff zu haben.
  • Wir wollen keine laufenden Kosten.

Ich verstehe diese Fragen. Aber es geht nicht anders. [Read more...]

Marketing mit kleinen Budgets

Eins ist klar: Budgets sind im Marketing immer beschränkt. Wie soll man das Marketingbudget auf die verschiedenen Marketingdisziplinen aufteilen? Nehmen wir nur mal einige Felder, zwischen denen Sie sich in Ihrer Marketingstrategie entscheiden müssen: Online-Marketing, Werbung, Events, Webinare, Sponsoring, Public Relations, Lobbying, Inbound Marketing, Public Speaking, Website.

Eine Grundentscheidung kann dabei helfen: Will ich Aufmerksamkeit oder einen höheren Bekanntheitsgrad auf der einen Seite oder will ich Leads auf der anderen? Natürlich will jeder alles, aber manches Marketingbudget ist so klein, dass man sich beschränken sollte. Denn wenn man sich auf ein Ziel fokussiert, lassen sich größere Erfolge hinsichtlich dieses Ziels erreichen.

Meine Unterscheidung erinnert an die zwischen Outbound und Inbound Marketing: Im Outbound Marketing geht es immer darum, Entscheidungsträger in einer großen Masse anzusprechen, unabhängig davon ob diese schon ein Interesse gezeigt haben. Also Werbung, Online-Anzeigen, Massenmails, Telemarketing etc. Der Versuch ist immer über große Reichweite den einen oder anderen anzusprechen und zu gewinnen. Das ist ineffizient. Inbound Marketing setzt dagegen, Leute auf die eigene Website zu ziehen, ihnen wertige Informationen anzubieten (z. B. ein Whitepaper oder ein Webinar), für die sie sich registrieren müssen. Dies ist das Signal für sein Interesse und darauf setzt die Lead-Generierung.

Im Kopf muss dazu ein Umdenken stattfinden: Es ist sinnlos, mit meinem (vor allem einem sehr kleinen) Marketingbudget große Massen ansprechen zu wollen, die fast alle aktuell keinen Bedarf oder kein Interesse haben (sonst würden sie sich auf die Suche begeben). Eine Anzeige erscheint einen Monat und danach sieht sie keiner mehr. Sinnvoller ist, diejenigen, die ein Interesse signalisieren, hochqualitativ mit Inhalten zu informieren und in ihrer Entscheidung weiter zu bringen. Dafür steht der schöne, nicht-übersetzbare Begriff Educational Marketing.

Zurück zur Ausgangsfrage: Wenn mein Budget wirklich klein ist, sollte ich mich auf ein Ziel konzentrieren. Das Ziel, das am schnellsten (und am ehesten) direkt auf den Umsatz wirkt, sind Leads. Und diese lassen sich am ehesten über Inbound Marketing gewinnen. Natürlich sind die anderen Marketingdisziplinen nicht unsinnig und ein höherer Bekanntheitsgrad wirkt sich auch auf die Lead-Generierung aus: Indem ein Interessent eher nach dem Firmen- oder Produktnamen googelt, über die er in Fachmedien gelesen hat, sich eher bei einem bekannten Anbieter registriert und die Suchergebnisseiten so voll sind mit anderen Webseiten, dass die eigene besser über eine AdWords-Anzeige auf der ersten Seite landet.

Dennoch: Muss man sich entscheiden und das Geld ist knapp, geht an Inbound Marketing kein Weg vorbei.

Viertbeste PR-Agentur-Website

Wow. Irgendwie war das an mir vorbei gegangen, aber das PR-Journal hat unsere Webseite www.chainrelations.de im Januar 2014 bewertet und wir haben Platz 4 erreicht. Wir haben die viertbeste PR-Agentur-Website in Deutschland. Zugegeben: Wir sind alle sehr stolz!

PR-Journal: chain relations viertbeste PR-Website

Insgesamt hat das PR-Portal bislang 325 Agenturwebseiten überprüft und es kommen wohl noch einige. In der Gesamtliste zeigt sich, dass wir den vierten Platz mit ein paar anderen Agenturen teilen. Aber alle Agenturen vor und die meisten Agenturen um uns herum sind größer oder sogar deutlich größer als wir.

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Neue Website inboundmarketing.de

Vor kurzem haben wir eine neue Website gestartet, quasi eine große Microsite zum Thema Inbound Marketing: www.inboundmarketing.de. Glücklicherweise habe ich bereits vor bald fünf Jahren diese Domain gesichert. Hintergrund war, dass ich schon sehr früh HubSpot als Anbieter und damit auch den Inbound-Marketing-Ansatz kennengelernt hatte. Ich war begeistert, wurde HubSpot-Kunde und bestellte mir die Domain. Trotz Anfragen habe ich sie niemals hergegeben.

Inboundmarketing.de-Website

Inboundmarketing.de-Website

In den vergangenen fünf Jahren erschloss ich mir das notwendige Know-how für Inbound Marketing, machte alles Mögliche falsch und immer mehr richtig. Aber ich glaube, man kann Kunden nur beraten, wenn man auch diese Fehler gemacht hat. Und der ein oder andere Berater hat mehr Blogbeiträge geschrieben oder Präsentationen gehalten als erfolglose Workflows und Landing-Pages angelegt.

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Wie Thought Leadership Ihre Mitbewerber abschreckt

Eine Thought Leadership-Position strebt man nicht nur wegen der potenziellen Kunden an, sondern auch wegen der Mitbewerber.

thought-leadership-matrixDenn man kann sich damit eine Wettbewerbsposition erarbeiten, die sich nicht so leicht einholen lässt – oder bei der sich ein potentieller Konkurrent gleich denkt, dass sich das Engagement nicht mehr lohnt und er sich vom Eintritt in dieses Marktsegment fern hält. Der ausgefeilte Ansatz, der ausgearbeitete Content sowie die erreichte Reichweite für die eigenen Botschaften scheinen dann uneinholbar.

Man kann vor allem zwei Strategien unterscheiden, mit denen man sich vom Wettbewerb absetzen kann:

  • Signalstrategie
  • Blockadestrategie

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Office-Warming-Party in der Niddastraße 84

Es mag etwas ungewöhnlich sein, ein elfjähriges Jubiläum zu feiern. Aber wenn man einen Grund sucht, findet man auch einen: in unserem Fall eine House-Warming-Party, denn wir haben über den Sommer die neuen Räumlichkeiten in der Niddastr. 84 renoviert. Natürlich gibt es noch die eine oder andere Lampe, die anzubringen ist und auch eine Garderobe und eine Tür fehlen noch. Aber das alles hielt uns nicht ab, am vergangenen Donnerstag mit Kunden, Partnern, Freundes des Hauses und dem ganzen Team anzustoßen.

Büro NiddastraßeSo feierten wir also gleich dreifach: 11 Jahre chain relations (gleichbedeutend mit 11 Jahren meiner beruflichen Selbständigkeit), 11 Monate im neuen, inzwischen renovierten Büro und 11 Wochen Nils Gebhardt bei uns an Bord. Insgesamt begrüßten wir rund 40 Gäste in unseren loftartigen Räumlichkeiten, die sich in einer alten Pelzfabrik in unmittelbarer Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs befinden. Diese kleine Gegend nördlich des Bahnhofs erlebt gerade einen beeindruckenden Aufschwung: Reihenweise werden alte Gebäude saniert, Hotels wie das Steigenberger oder das Pure sind in die Gegend gezogen, das nahe Europaviertel wächst unaufhörlich und im Spätsommer hat das neue Einkaufszentrum Skyline Plaza eröffnet. Agenturen, Galerien und Architekturbüros prägen das Quartier. Im Vergleich zu Offenbach-Rumpenheim, unserem vorherigen Zuhause, ist das kulinarische Angebot riesig. Und auch nach Büroschluss kann man hier direkt weggehen oder hat es nicht weit in die Innenstadt. Wenn Sie also mal zwischen zwei Zügen auf einen Kaffee vorbei kommen wollen, melden Sie sich doch bitte.

Danke allen, die da waren. Wir haben auch schon den nächsten Termin im April 2014 festgelegt. Einladung folgt. Wenn Sie gerne eingeladen werden würden, wir Sie aber noch nicht kennen, dann schicken Sie ist doch mal eine E-Mail an info@chainrelations.de.

Nils Gebhardt neu an Bord

Nils GebhardtNils Gebhardt (42), Associate Partner bei chain relations, kenne ich seit rund 10 Jahren. Lustigerweise hat er sich damals bei mir beworben und mich beeindruckt. Ich habe ihn also eingeladen, aber da irgendein potenzieller Kunde damals abgesprungen ist, konnte ich ihn nicht einstellen. Dennoch blieben wir im Kontakt und ich verfolgte seine Karriere bei Kurt Salmon Associates, PRTM Management Consultants und schließlich als Marketingverantwortlicher bei PwC Management Consulting, von wo aus er zu uns gewechselt ist.

Nils Gebhardt verfügt damit über mehr als zehn Jahre praktische Erfahrung im operativen Marketing für Beratungsunternehmen, die er bei uns sehr gut einbringen kann. So haben wir bereits für Professional-Services-Unternehmen gearbeitet, zum Beispiel für die weltweit präsente Talent-Management-Beratung DDI oder auch den Logistikern von Miebach Consulting. Mit Nils werden wir das Angebot für Consulting- bzw. Professional-Services-Unternehmen ausbauen: Zum einen in der Beratung, beispielsweise in puncto Business Development, Thought Leadership oder Content Strategy – zum anderen hinsichtlich der operativen Unterstützung in PR und Marketing.

Party-Impressionen

DSC_3142 DSC_3196 DSC_3199 DSC_3153 DSC_3150_bearbeitet DSC_3160 DSC_3156Blick aus dem Büro auf die Skyline

Junior-Berater (m/w) im Bereich Marketing und PR

mit Schwerpunkt: Text/Online-Redaktion/PR

 
Wir können aktuell nicht sagen, wann diese Stelle besetzt wird. Gerne können Sie sich jedoch bewerben. Es kann jedoch einige Wochen dauern, bis Sie von uns hören.

Was käme also auf Sie zu? Worauf dürfen Sie sich freuen?

Im Bereich Öffentlichkeitsarbeit kümmern wir uns um die Pressearbeit unserer Kunden (Presseinformationen, Fachbeiträge, Anwenderberichte, Pressegespräche, Journalistenbetreuung) für komplexe Fachthemen sowie die Beziehungen zu Hochschulen.

Zugleich übernehmen wir Marketingaufgaben: Messen vorbereiten, Broschüren oder Produktdatenblätter erstellen, Websites pflegen, Newsletter verschicken, Prozesse mit Dienstleistern abstimmen, das Produktmanagement mitgestalten, Präsentationen erarbeiten etc. Ein weiteres Thema ist Personalmarketing, da alle Kunden quasi ständig Mitarbeiter suchen.

Zudem steigen die Anforderungen unserer Kunden hinsichtlich Softwarelösungen für Marketing, insbesondere CRM, Content-Management- und Self-Support-Lösungen. Insofern können Sie sich mit HTML-/CSS-/Wordpress- oder Typo3-Kompetenzen für uns interessant machen.

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Praktikant (m/w) im Bereich Inbound Marketing

Start:

ab 15.06.2014

Dauer:

2-3 Monate, Vollzeit

Was käme also auf Sie zu? Worauf dürfen Sie sich freuen?

Wir bieten Praktika in unserem eigenen Marketing an. Dabei setzen wir vor allem auf Inbound Marketing, einen innovativen, zukunftsweisenden Marketingansatz.

Ihre Aufgabe ist es, unsere Themen zu recherchieren und längere Dokumente wie Whitepaper zu schreiben oder erklärende Präsentationen zu erstellen. Mit diesen helfen wir potenziellen Kunden, sich diese Themen zu erschließen, uns als Dienstleister kennenzulernen und ihre Entscheinung voranzutreiben.

Wir entdecken im Team gemeinsam diese neuen Instrumente, die in der Zukunft Standard im Marketing sein werden. Sie können den anderen einen Schritt voraus sein. Es besteht also jetzt die Chance Erfahrungen zu machen, die bei einem zukünftigen Arbeitgeber richtig gut ankommen. Oder natürlich auch bei uns. [Read more...]

Agile Marketing heißt Schritt für Schritt

Im Nachgang an den Beitrag über Agile Marketing habe ich gefürchtet, dass jemand den Ansatz mit der puren Anwendung von Kanban als Planungssystem verwechseln könnte. Da dem bei weitem nicht so ist, erläutere ich noch ein paar andere Gedanken dahinter.

Schritt für Schritt voran

Schritt für Schritt voran (photo credit: Simon Blackley via photopin cc)

Ein zentraler Grund für Agile Marketing ist für mich, mehr und öfter zu kommunizieren. Letztlich ist das eine Kernanforderung für jedes Content Marketing.

Meiner Erfahrung nach ergibt sich dabei immer die Problematik, dass man zu groß plant und zu viel auf einmal veröffentlichen will. In der Konsequenz dauert alles ewig und man nutzt nur eine einzige Gelegenheit, um auf sich aufmerksam zumachen, z. B. wenn das Whitepaper endlich verfügbar ist. So leidet dann schnell die Kontinuität, da die Abstände zu groß werden und im Sinne einer Kampagne anschließend mehrere Schritte in schneller Reihenfolge erfolgen. Danach ist dann erstmal wieder Pause.

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Agile Arbeitsweise bei chain relations

Die meisten Themen, mit denen wir uns beschäftigen – Content Strategy ist ein gutes Beispiel – finden wir bei unserer täglichen Arbeit. Dahinter steht immer ein Problem, eine Schwierigkeit, die es zu lösen gilt. Meistens finden wir unsere Lösung und stellen dann fest, dass sich andere ebenfalls damit beschäftigen und Ideen aus anderen Bereichen beisteuern.

Ein Kanban-Board im Einsatz.

Offline-Kanban (photo credit: orcmid via photopin cc)

Vor bald zwei Jahren habe ich bei einem Webmontag in Frankfurt zum ersten Mal gesehen, wie Webentwickler mit agilen Entwicklungsmethoden arbeiten, konkret mit Kanban. Das Grundprinzip kannte ich aus dem Studium, da ich unter anderem Logistik und Industriebetriebslehre studiert habe. Dass man dies als Projektmanagementmethode nutzen kann, war mir unbekannt, auch wenn auf der anderen Seite IT-Kunden bereits mit Scrum – einer anderen agilen Softwareentwicklungsmethode – experimentierten. [Read more...]